Normale Leute beim Marijuanarauchen

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Die US-amerikanische Cannabis-Legalisierungs-Organisation DPA (Drug Policy Alliance) war so freundlich, Stock Fotos für den öffentlichen Gebrauch bereitzustellen (cc by nc). Von ganz normalen Leutem, die gerade dabei sind, legal und entspannt Cannabis zu konsumieren. Damit wir nicht immer Snoop Dogg abbilden müssen, wenn es um Weed geht. Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass wir die Legali­sierungs­bewegung einfach gross genug kriegen müssen (ich sag mal: 25% der Wähler), damit die staatstragenden Parteien das Thema aufgeben und lieber auf die praktische Querdiskriminierung verzichten als zu Wählerstimmen riskieren.

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via boingboing

9 Kommentare

  1. Sehen sehr entspannt aus, diese Menschen. Leider habe ich Cannabis nie ausprobiert, obwohl ich beruflich von Leuten umgeben war, die Cannabis und auch Haschisch täglich zu sich nahmen.
    Auch in Holland hätte ich wahrscheinlich Gelegenheit dazu gehabt.

    Könnte mir jemand schreiben, wie man das zu sich nimmt und ob man es in Deutschland bekommt und wenn ja, wo ?
    Ein Rezept wird mir mein Arzt wohl kaum dafür ausstellen.

    Die junge Frau auf dem 1. Foto scheint so etwas wie eine Pfeife zu benutzen.
    Man muss ja auch sicher sein, dass die einem keinen Mist andrehen.
    Ich weiss nur, dass Haschisch grau-beige aussieht.
    Wenn meine Freunde und Kollegen in Urlaub fuhren, durfte ich das Zeug immer für sie aufbewahren.
    Ich wäre in Teufels Küche gekommen, wenn das bei mir in Paris in der Wohnung gefunden worden wäre.

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  2. Vielen Dank an Alice Wunder, jetzt kann ich mich ja einmal informieren, denn ich habe 0 Ahnung. Dabei war ich vor Lichtjahren sogar in Casablanca.
    Da habe ich diese Pfeifen gesehen und fast jeder der Einheimischen zog genüsslich daran.
    Das nennt man im Leben verpasste Gelegenheiten.
    Ich hätte hier einen Großhandel damit betreiben können. Damals gab es ja auf den Flughäfen oft nicht einmal Passkontrollen.
    Das war noch einen Zeit! Lang – lang ist‘ her. Jammerschade!

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    • Gern geschehen. Falls Du n Foto aus Casablanca findest, kannstes mir schenken. Oder selber was schönes zu schreiben.

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  3. @ Alice Wunder, vielen Dank für Deine Antwort. Ich war 1965 – kurz bevor ich nach Paris ging mit einer Freundin in Casablanca. So einen Luxus wie einen Fotoapparat hatten wir damals nicht. Es gab einige Postkarten, aber wo sind die geblieben.
    Allein für den Flug hatten wir 2 oder 3 Jahre gesparrt. In Casablanca haben wir sehr einfach gelebt. Lebensmittel haben wir meistens geschenkt bekommen.
    Und wir haben uns immer sicher gefühlt. Wir liefen natürlich nicht mit nackten Busen und Arsch durch die Gegend.
    Ich kann mich an keine unangenehme Situation erinnern. Von überall erhielten wir Hilfe.
    Wenn man über den Olivenmarkt mit seinen 10000000 Sorten ging, konnte man sich für den Tag eindecken. Brot gab es auch sehr billig, meistens geschenkt.
    Obst lag immer genug herum. Wir haben nicht gehungert.
    Dann ein Glas Wein dazu und wir waren glücklich.
    Nur mit dem Wasser musste man vorsichtig sein.

    Darum haben wir wahrscheinlich wohl auch nicht nach Rauschmittel ausgespäht.

    Ich habe das marode an dieser Stadt sehr geliebt, wie man es auch in Paris vorfindet.

    Eine Bekannte von mir war mal vor ein paar Jahren noch einmal da.
    Sie sagte mir, das heutige Casablanca hat mit dem damaligen nur noch wenig gemein. Vor allen Dingen die Medina.

    Heute werden den Touristen gefälschte Produkte zu hohen Preisen angedreht.Wie Nike und son‘ Scheiß.

    Anbieten könnte ich Dir, um Dich zu „entschädigen“, mit Fotos von Paris oder auch von den Azoren.
    Aber ich muss gestehen, ich weiss nicht, wie ich die auf diese Seite bekomme.
    Doch ich habe einen Bekannten, der mir immer bei solchen Problemen hilft. Und wenn er wieder kommt, wäre das möglich, vorausgesetzt Du bist an Fotos von Paris oder den Azoren interessiert. Lass von Dir hören. Viele Grüße Irene

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  4. Wahnsinn! Eine Vor-68er-Reise nach Casablanca! Du hast wahrscheinlich alles richtig gemacht: Erstens soll man nicht rauchen, weil Tabak übel süchtig macht. Und der Hanf gehört zwar durchaus zu unserem Kulturkreis, war aber als Knaster ein billiger Ersatz für Leute die sich keinen Wein leisten konnten.
    Dass es keine Bilder gibt ist einerseits schade. Andererseits war es vielleicht auch deshalb so beeindruckend, weil niemand alles Fotografiert und in Echtzeit der halben Welt geschickt hat. Ich glaub aber, in der Peripherie der Weltaufmerksamkeit kann man immer noch so ursprünglich reisen. In der heutigen Zeit ist etwa der ganze Balkan eine Zeitkapsel im Dornröschen-Schlaf.
    Ich interessiere mich eigentlich nur für Bilder mit Geschichten. Bei meinem kleinen Projekt möchte ich nur „eigenes“ Fotomaterial unterbringen. Ist einmal sicherer wegen Urheberrecht. Viel wichtiger aber: Ich les gern Sachen wo sich Leute bißchen Mühe machen und nicht irgendwelchen Kram mit einem Klick kopieren. Und deshalb möcht‘ ich das genauso machen. Auch wenn die mit koperten Inhalten reich&berühmt werden. Leben ist halt nicht gerecht.
    Du scheinst aber auch viel zu Erzählen zu haben. Du solltest lieber selber was schreiben. Deine Fotos kannst Du einscannen. Wär bespinnt spannend, n Paris-Tagebuch mit Bildern…?
    Beste Grüße und schau ab und zu bei mir rein.

    Alice Wunder

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    • Ich habe mich sehr gefreut über Deine E-mail.
      Ja, da gebe ich Dir recht. Man kann auch heute noch sehr viel in anderen Ländern entdecken, wenn man nicht mit der Masse schwimmt.

      Da ich erst spät zu einem Fotoapparat gekommen bin, habe ich alle Bilder in meinem Kopf abgespeichert.
      Wäre ich gut im Malen, bräuchte ich sie nur aufzumalen.

      Die erste Kamera ein Rolleiflex von Fränkle & Heidecke –Schneider -Kreuznach , Xenotar 1:3,5/75 bekam ich von meinem Mann – einem großartigen Fotografen geschenkt und habe sie immer noch – den Mann nicht mehr.

      Aber die Rollei-Flex ist ein schweres Biest – und die Objektive……ich werde nicht jünger habe ich zuletzt nicht mehr mitgeschleppt. Auch ist das Fotografieren mit der Rolleiflex ist sehr teuer, wenn ich auch zum Teil selbst entwickle.

      Allein die Filme. Ich liebte in meinen früheren Jahren vor allen die schwarz – weiß Fotographie und habe nur mit Ilford fotografiert.
      Jetzt habe ich eine Sony und bin ganz glücklich damit.

      Meine Fotos aus den letzten 20 Jahren sind also mit der Sony gemacht worden und es gibt einige sehr schöne Fotos darunter.
      Die mit der Rolleiflex gemachten muss man ja auch erst passend machen um sie in iPhoto einzuordnen.

      Ich würde noch einmal so gerne nach Big Sur /Anderson Greek fahren, um das Haus zu sehen, in dem Henry Miller gelebt hat.

      40 Meilen waren es bis zum nächsten Lebensmittelhändler. Das muss man sich mal vorstellen. Und er hatte nicht mal ein Auto. Der Postwagen hat ihm manchmal das Nötigste mitgebracht.
      Um an seine Post zu kommen, musste er den ganzen Berg runter – mehrere Meilen und dann auch wieder rauf krackseln.

      Aber heute ist das vielleicht nicht wiederzukennen. Wahrscheinlich ein richtiger Rummelplatz.

      Ich schwafle jetzt von Henry Miller und weiß gar nicht , ob Du ihn kennst und Dich überhaupt für ihn interessierst.

      (Users/irene/Desktop/IMG_8155 miller compr.jpg)

      Das in Klammern ist ein Foto von dem Haus, in dem Henry Miller in Paris lebte. Aber ich bin nicht sicher, ob es bei Dir auch als Foto ankommt.
      Ich muss warten, bis mir jemand hilft, das mal zu lernen, Bilder in Kommentare zu stellen.
      Bei Internet Links gelingt es mir.

      Er ist dann von Frankreich nach Griechenland gefahren.
      Griechenland wurde dann ohne Kriegserklärung 1940 von der deutschen Wehrmacht angegriffen und er als Amerikaner musste Griechenland zwangsweise verlassen. Er wollte dort leben.

      Was würde Henry Miller heute empfinden, wenn er jetzt mit ansehen müsste, wie die Eu und Genossen mit diesem Land verfahren.
      Aber das ist wieder ein andere Thema.
      Mein Gott, es gibt so viele.

      Wie Du schon erkannt hast, ist meine große Liebe das Schreiben.
      Wenn ich nur nicht so faul wäre.

      Ja, ich schreibe. Aber in meinem Kopf ist so viel ungeordnetes und das alles zu ordnen, dauert länger als eine Schwangerschaft.

      Was machen Du, um in diesem beschissenen System zu überleben?

      Wenn ich nochmals auf die Welt kommen sollte oder mir ein „anderes Leben “ aussuchen dürfte, käme ich als Faultier wieder. Säße den ganzen Tag in meinem Baum, könnte schlafen wann c ich will – würde ab und zu an den Blättern nagen und meine Bücher lesen, die natürlich mit auf den Baum müssten.
      Welch ein herrliches Leben wäre das!

      Liebe Grüße und wenn Du Lust und Zeit hast, mir zu schreiben, würde ich mich freuen.
      Irene

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      • Liebe Irene! Gerne antworte ich DIr bald. Dazu schreib mir doch eine Email an nonnenhutmacher@gmail.com da kann man bequam Bilder schicken und wir müssen unsere private und mittlerweile recht Umfangreiche Korrespondenz nicht hier im öffentlichen Kommentarbereich führen. Da lesen dann höchstens Google und die NSA mit, ersticken sollen sie an unserem Datenmüll.
        Vielen Dank auch an 11k2 dass wir noch nicht rausgeschmissen wurden.
        Beste Grüße
        AW

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  5. @ Fritz Vielen Dank an Sie, dass wir uns – Alice Wunder und ich – so toll austauschen konnten.
    Bei allen weiteren Themen bleibe ich dabei und werde wohl wie immer der Querulant sein.

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