Wahnsinn und Kreativität haben dieselben Ursachen

pablopicasso-self-portrait-1972

Wir hatten es geahnt, jetzt ist die Korrelation (keine Kausalität) noch einmal statistisch beschrieben worden. Ein internationales Forscherteam mit hoher isländischer Beteiligung wies nach, dass Mitglieder künstlerischer Vereinigungen und kreativ Tätige eine sehr ähnliche genetische Veranlagung aufweisen wie Menschen, die zu Schizophrenie und bipolaren Störungen neigen. Nicht verwechseln: Dieselben Grundlagen, aber keine Wechselwirkung. nature via vice, pic: Pablo Picasso, Selbstportrait

11 Kommentare

  1. Ja, diese Aussage kann ich voll und ganz unterstützen.
    Ich glaube aber , es fängt schon viel früher an.
    Wenn man nicht mit der Masse schwimmt und den Mut hat, eine eigene Meinung zu vertreten und die auch zu leben und sich damit allein auf weiter Flur befindet.
    Ein gutes Beispiel dafür geben viele Schriftsteller, ebenfalls sehr kreative Menschen, die ihr Leben lang angefeindet wurden, weil sie für ihre Ideen einstanden.

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  2. Nachsatz zu meinem Kommentar: „Die anders denken – anders fühlen – anders handeln.“

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  3. eine wechselwirkung gibt es durchaus, aber es trifft mit sicherheit zu, dass persönichkeitsstörungen bei kreativen nicht häufiger auftreten als bei bankangestellten.

    dies kommt insidern (und isländern) oft nur so vor, weil die künstler im gegensatz zu den bankangestellten mit ihren freunden offener mit ihren problemen umgehen.

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    • Das, was Sie da schreiben, ist absoluter Blödsinn und kaum zu fassen.
      Lesen Sie sich mal Biographien von Künstlern und Bankangestellten, dann würden Sie solch einen Unsinn nicht von sich geben.

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      • vielleicht können Sie mir eine gute biographie eines berühmten bankangestellten empfehlen, aus der schlüssig hervorgeht, dass meine lebenserfahrung mich da bislang betrogen hat?

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        • Eben, weil es keine Biographie über solche Leute gibt.
          Erstens, weil sie nur zu Ruhm gelangen,wie sie am besten die Menschen abzocken, um den Mammon zu vermehren.
          Bis auf wenige ehrliche Ausnahmen.

          Einen Großteil dieser Leute bezeichnet man als Psychopaten.

          Ich kann Ihnen zu diesem Thema ein hervorragenden Buch nennen. Lesenswert!
          „Menschenschinder oder Manager – Psychopaten bei der Arbeit.“ Von Paul Babiak und Robert D. Hare.

          Künstler sind in diesem Buch nicht aufgeführt.

          Aber vielleicht wird Ackermann – einer der größten Kriminellen
          auf diesem Gebiet überhaupt – eine Biographie herausbringen und damit Ewigkeitscharakter erlangen.
          Vielleicht wird darin sogar über seine Persönlichkeitsstörungen berichtet. Abwarten und Tee trinken.

          Wodurch haben Sie sich dann diese „Lebenserfahrung“ erworben? Gehören Sie vielleicht selbst zu dieser Zunft ?

          Ich hoffe, dass jetzt Ihre Wissbegier befriedigt worden ist.

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        • meine „lebenserfahrung“ besteht daraus, dass ich hin und wieder auch offline gehe und ungefähr 500 künstler kenne – und auch locker 30 bankangestelllte.

          selbst wenn es also dazu 3 oder 4 bücher gäbe, würden die mein bild von der welt da eher wenig beeinflussen können.

          ubei den einen wie den anderen sind bipolare störungen nicht nur gleich viel, sondern vor allem eher sogar noch unterdurchschnittlich häufig vorhanden.

          und zwar alleine schon deswegen, weil in beiden gruppen mehr männer als frauen sind.

          menschen mit bipolaren störungen haben auch eher weniger interesse an kaufmännischen berufen oder einer prekären selbstständigkeit als kreativling.
          borderliner suchen sich immer ein umfeld, in dem sie das finden, was sie suchen, nämlich persönliche bindungen, in die sie sich hineinsteigern, sie überbewerten, und sie danan wieder zerstören können.
          man findet sie daher z.b. sehr oft unter altenpflegern oder krankenschwestern.

          nachdem sie nunmehr festgestellt haben, dass „ein großteil der bankangestellten“ abgeblich „psychopathen“ sind, kann ich sie leider noch weniger ernst nehmen als zuvor schon.

          weder ist ackermann der typische „bankangestellte“ noch hätte borderline irgendwas mit psychopathie zu tun.

          wenn man schon äpfel mit birnen vergleicht, sollte man nicht auch noch fischsuppe drüber schütten und das mit dem klimawandel begründen.

          das ist zwar ziemlich kreativ, aber total off topic, weil es im blogpost um etwas anderes ging.

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  4. Sie scheinen mir ja ein ganz kluger zu sein.Und 500 „Künstler “ kennen Sie, weil Sie hin und wieder offline gehen. Ist ja unfassbar!
    Und „locker“ 30 Bankangestellte. Auch per offline?
    Bankangestellte laufen ja rum wie Sand am Meer.
    Aber wo kommen die ganzen Kühnster her?
    Kommt natürlich darauf an, was Sie als Künstler bezeichnen.

    Am besten, Sie laden alle mal zu einer Party ein.
    Schreiben Sie mir eine Karte. Ich komme dann auch als Bankangestellte verkleidet, damit ich nicht auffalle.

    Ja, die Männer sind nach wie vor in der Führung und werden das wohl auch bleiben.Da kann sich die schöne Alice noch so anstrengen. Die Gleichberechtigung ist ein leerer Wahn.
    Erst wenn die Männer auch Kinder bekommen, regelt sich das.

    Na, über diese Äußerungen werden die Krankenpfleger und Krankenschwester aber erfreut sein.
    Passen Sie auf, dass Sie nicht eines Tages in die Fänge so einer „bipolar gestörten Krankenschwester geraten.
    Aber bei Ihrem Wissensstand wird Ihnen das nicht passieren.

    Ich habe diese Arschgeige Ackermann auch nicht in die Ecke der verhältnismäßig „harmlosen“ Bankangestellten gestellt, sondern als Kriminellen bezeichnet. Und in dem Buch geht es nicht um „harmlose Bankangestellte, sondern um Manager in den verschiedensten Gewerben, in denen sie ihre“ psychopathischen Psychosen“ ausleben können.

    Sie brauchen mich nicht ernst zu nehmen. Sie scheinen so ein toller Hecht zu sein, der von sich und seiner Meinung fest überzeugt ist.
    Bleiben Sie das weiterhin! Stärkt das Selbstbewusstsein, wenn man glaubt, alles zu wissen.

    Wie wäre es, wenn Sie sich zur Abwechslung mal mit der Groß-und Kleinschreibung beschäftigen würden?

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    • der eine irrtum dem sie immer noch unterliegen, ist, dass ich meine meinung kund tun würde.
      eine analyse gemachter erfahrungen ist keine „meinung.“

      der zweite irrtum, dem sie unterliegen, ist, dass ich mit ihnen über ihr buch diskutieren. auch das ist falsch,. tatsächich habe ich shcon in meinem ersten posting nichts anderes getan, als den blogpost von fritz zu kommentieren.

      zu der frage, was ein künstler ist: ein künstler ist jemand, der kunstwerke schafft, der diese wekre im regelfall mit irgendeiner form von sinnstiftung verbindet, und damit seinen lebensunterhalt verdient und/oder den überwiegenden teil seiner lebensarbeitszeit verbringt.

      es ging mir aber vor allem um das argument, dass 500 mehr als einer ist, und demzufolge ihre vorstelung von der welt mit s ehr großer wahrscheinlichkeit noch viel unzutreffender ist als meine.

      denn ja, in der tat, es gibt auch leute, die wissen von wass sie reden.

      ein beispiel für einen künstler mit bipolarer störung, den sie irgendwo mal tatsächlich kennengelernt haben oder anderweitig sicher von ihm wissen, können sie bislang nicht vorweisen.

      und was ackermann angeht, hier ist es ihnen bislang nicht gelungen, mir verstandlich zu machen, was das mit dem thema des blogposts überhaupt zu tun haben soll.

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      • Analysen auch wissenschaftlicher Natur sind zu hinterfragen – fast wie Umfragen durch das Institut für Demoskopie Allensbach.

        Das genannte Buch können wir nicht diskutieren, weil Sie es – wenn ich Sie richtig verstanden habe, nicht kennen.

        Zu Absatz 3 käme vielleicht Heino in Frage??!!
        Der erfüllt alle Bedingungen, die Sie aufstellen.
        Er ist wirklich ein wahrer Brückenbauer zwischen allen Gesellschaftsschichten und Mäuse verdient er auch noch damit. Und wird nicht müde bis zum heutigen Tage, seine Kunst vorzuführen.

        Vorletzter Absatz: Sie erwarten doch nicht etwa von mir, dass ich Namen mir bekannter Künstler setze???

        Ackermann ist für mich auch nur ein Bankangestellter nichts anderes – nur im höheren Dienst. Aber angestellt!

        Meine letzte Frage haben sie leider nicht beantwortet.

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  5. @ einseinsnull – Berichtigung
    „…..dass ich Namen mir bekannter Künstlern ins Internet setze?“

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