Die griechische Finanzkrise, in einer Minute erklärt

aljazeera_greece

Al-Jazeera-Journalist Kamahl Santamaria erklärt sehr anschaulich innerhalb einer Minute, wie Griechenland von einer Wachstumsökonomie an den Rand des Staatsbanrotts geriet: Als es wirtschaftlich gut lief, kaufte die damals konservative Regierung Berge von Militärgütern ein (nicht zuletzt von Deutschland), besänftigte Arbeiter und Mittelschicht mit einem soliden Sozialsystem und die Reichen mit besonders nachlässigen Steuerprüfungen. Nach der Finanzkrise war damit Schluss und das Land konnte keine Kredite auf den Finanzmärkten aufnehmen (schlechtes Rating). Also Eurozone und IWF, die mit Austeritäts-Bedingungen verknüpft waren, so dass die Inlandswirtschaft vollends auf Grund lief. aljazeera

7 Kommentare

  1. Dieses Prinzip läuft hier auch – in Zeitlupe – ab:
    https://huaxinghui.wordpress.com/2015/06/29/kapitalistische-scheren-und-wunder/

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  2. Ich hoffe und bange heute mit Griechenland und dass sie mit „Nein“ abstimmen. Ein „Ja “ wäre eine Katastrophe. Dann würden Schäuble EU – EZB und wie sie alle heißen – vorne weg Domina Lagarde dieses Volk in die Mangel nehmen, so dass sie nicht mehr wüssten, wo vorne und hinten ist.

    Schlimmer, als es ihnen jetzt geht, kann es nicht kommen.

    Mit einem „Nein“ hätten sie auf jeden Fall eine bessere Position und könnten selbst die Richtlinien mitbestimmen.
    Bei einem „Ja“ können sie sich gleich begraben lassen.
    Bräuchten diese Haie nur noch die Särge bestellen.

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  3. Das ist keine Erklärung, sondern lediglich eine oberflächliche Aufzählung der Auswirkungen.

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    • @ Flo Ich wollte mich auch nur zu den Auswirkungen äußern und zwar nicht in Buchlänge.
      Sie werden sich wundern, wenn Griechenland für „Nein“ stimmen sollte, was dann auf die Familie der Eu zukommen wird.

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  4. „Users/irene/Desktop/Weidmann warnt bei Grexit…..png“

    Sie werden sich alle in die Hosen scheißen, wenn das passieren sollte.

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  5. Zitat:
    „Für die EU-Partner und die Europäische Zentralbank (EZB) war die Meldung aus Athen ein doppelter Schock. Zum einen, weil sie die Unzuverlässigkeit der griechischen Statistik und den opportunistischen Umgang der Regierungen mit solchen Daten belegte. Dazu ein erhellendes Beispiel: Die Verdoppelung des Defizits rührte unter anderem von der „Entdeckung“, dass die staatlichen Krankenhäuser ihren Pharmalieferanten etliche Milliarden Euro schulden, zum Teil schon seit Jahren. Was wiederum zu der „Entdeckung“ führte, dass selbst große Krankenhäuser kein Jahresbudget aufstellen. Was wiederum daran liegt, dass sie nicht einmal eine geregelte Buchführung kennen. Keine Regierung hat gegen diesen skandalösen Zustand je etwas unternommen.“

    Wobei wir wieder bei der nicht vorhandenen Verwaltung und den Wahlgeschenken für die Bürger wären.

    Quelle:
    http://www.taz.de/!5149378/

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    • Der Artikel ist 5 jahre alt und beschreibt die Probleme des „alten“ Griechenland.

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