Cold Brew

coldbrew

Einer dieser neuen Kaffee-Fashion-Trends: Cold Brew. Also Kaffee, mit kaltem Wasser zubereitet. Die ganz Engagierten verwenden dazu alchimistisch wirkende Tropfapparate, die über sechs Stunden oder mehr Wassertropfen in Kaffeepulver fallen lassen und das Ergebnis in kleinen Behältnissen sammeln. Oder man schüttet grob gemahlenen Kaffee in kaltes Wasser und stellt das Glas über Nacht in den Kühlschrank, und vor dem Genuss durch’n Filter (Tee- oder Kaffee) giessen. Das Ergebnis (in beiden Fällen): Kaffee mit höherem Koffein- und niedrigerem Säuregehalt. Lecker. Gerade im Sommer richtig prima. Das Bild zeigt ein ehemaliges Senfglas mit Kaffeepulver (frisch gemahlen) und Wasser, noch vor dem Schütteln. Im Hintergrund eine Bananenstaude. Habt ihr Erfahrungen mit Cold Brew Coffee? pic ist von mir, cc by

7 Kommentare

  1. Ich empfehle da ja zwei Teelöffel bei Vollmond erworbenen Instantkaffees (geht nur damit und nur dazu ist Instantkaffee wirklich zu gebrauchen) unter Absingen mehrerer rückwärtiger Vaterunser in einen Leydener Mixer zu geben (eventuelle Homunculi oder Steine der Weisen vorher entfernen), etwas Eis (cubuli oder im Mörser zerstoßen), ca eine halbe Unze kaltes Weyh- oder Leytungswasser und Zucker hinzuzugeben und selbiges Elixyr nach gründlichem Abwedeln mit dem Schwanz einer schwarzen Katze der Intrinsischen Elektrischen Procedur des Mixers zu unterziehen. Nennt sich „Frappe“, geht sehr viel schneller, ist kälter, sieht nicht ganz so pervers aus und schmeckt auch nicht, wie kalter, abgestandener Kaffe mit dem Kaffesatz noch drin – und was den Koffeingehalt betrifft, dürfte das kaum zu schlagen sein.

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    • Bin mit deinem Rezept völlig einverstanden, nur der Teil „Instantkaffee“ klingt mir zu sehr nach Hipsterkultur, da geh ich nicht mehr konform.

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      • Das hat rein physikalische Gründe: normaler Kaffee enthält Fett bzw. Öl – und das sorgt dafür, dass der Schaum nicht stehen bleibt und gefriert, sondern zusammenfällt. Im Instantkaffee ist dagegen nur das Wasserlösliche vom Kafee drin -im Grunde genauso, wie beim Cold Brew, nur ist dieser Arbeitsschritt schon industriell vorweggenommen- dadurch bleibt der Schaum einigermassen steif und der Frappe wird schön locker und gleichmässig vom gestoßenen Eis aufgefüllt. Abgesehen davon gibt es Instantkaffee (und Frappe) schon ein bisschen länger, als es diese Jutetaschenständer da gibt.

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  2. Bäh, kalter Kaffee *grusel*

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  3. Ich weiß nicht so recht. Wenn kalt und koffeinhaltig, dann gerne Mate oder Eistee, meinetwegen auch mal ein Eiskaffee.
    Aber diesem Cold Brew kann ich nix abgewinnen.

    „Der Kaffee muß so heiß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag, süß wie die Nächte in ihren Armen und schwarz wie die Flüche der Mutter, wenn sie es erfährt.“ ;)

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  4. dies nescafe ding ist in griechenland sehr beliebt… ;)

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  5. Hatte meinen 1. Frappe mitte der 80er in Griechenland getrunken. Vor 4 Wochen war ich wieder dort. Das Zeug ist einfach der beste Sommerdrink!

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