Wie man in Mexico Strassenkriminalität bekämpft

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Man lässt eine Street-Art-Crew ein ganzes Viertel anmalen (ja, auf Staatskosten) und alle sind besser drauf. Unten das Making-Of-Video. demilked

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8 Kommentare

  1. Das bei solchen Häusern die Stimmung umschwenkt und alle besser drauf sind, kann ich gut nachvollziehen.
    Die Häuser erinnern mich an Häuser von Hundertwasser.
    Weiß nicht, ob das Foto zu öffnen ist.
    „Hundertwasserhäuser “ in Abufeira

    /Users/irene/Desktop/1156504579-1.jpg

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  2. der verantwortliche wird wahrscheinlich von CIA agenten erschossen werden

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  3. @ Knurr
    Zu mindestens vor Gericht gestellt und dazu verurteilt, den Häusern wieder ihre ursprüngliche Farbe zu verpassen.
    Traurige Welt, in der wir leben.

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  4. was hat das mit verhinderung von strassenkriminaltät zu tun?

    die meisten „kriminellen“ menschen (auf der straße) begehen doch keine raubüberfälle/diebstähle/drogenhandel etc. weil sie etwa abgrundtief böse sind, es ihnen selbst nur freude bereitet anderen zu schaden, nichts besseres zu tun haben oder wie hier – kein verständnis für kunst haben, sondern ganz einfach deshalb weil sie zum großen teil schon von jugend an keine arbeit bekommen oder finden können mit der sie genug geld verdienen können um sich und ihre familie/n ernähren, kleiden sowie ein dach+wasser+strom über dem kopf bezahlen zu können.

    was soll daran ein zum kotzen grell-bunter häuseranstrich ändern?

    ach ja klar doch, denn wenn die umgebeung bunti-bunti ist verfliegt sogleich der hunger und alles zum leben notwenige fällt plötzlich vom himmel.

    wenn von strassenkriminalität gesprochen wird wird meistens gerne vergessen das diese menschen, die solcherlei taten auf „der straße“ begehen ohnehin meist ganz unten sind und nicht unbedingt irgendwelche berufene kriminellen aus leidenschaft sind wie vielfach etwa zB. konzernvorstände, manager, banker, lobbyisten, politiker und oftmals auch hochbezahlte höhere staatsbedienstete etc. – die mit ihrer bagage in ihren teuren villen-parks, großen häusern oder gated communities sitzen und in saus und braus vor sich hinleben und dabei freudestrahlend millionen und milliarden menschen ausplündern (lassen) und oftmals in den völligen ruin treiben (natürlich ohne sich selbst dabei die hände schmutzig zu machen).

    die meisten dieser „straßenganoven“ treibt die schiere existenznot hin zu ihren kriminellen handlungen.
    da helfen auch keine bunten fassaden. denn schließlich können sie und ihre familien diese am ende des tages nicht fresen.

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    • Da hast du natürlich recht.
      Der artikel bei demilked sagt auch mehr weniger nur: die gewalt ging zurück solange wir diese jugendlichen bezahlten uns beim malen zu helfen.
      was passierte als das projekt fertig war ist fraglich.
      jedoch könnte ein effekt sein: die jugendlichen die mit halfen haben sind mehr stolz auf ihr viertel und begehen die verbrechen in einem anderen.

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      • [ solange wir diese jugendlichen bezahlten uns beim malen zu helfen. ]

        war ja irgendwie logisch.
        es bestättigt nur was ich schrieb. job+bezahlung = beschäftigt und satt. in der zeit in der man einer einigermaßen bzw. halbwegs anständig bezahlten arbeit nachgeht hat man erstens keine zeit um kriminellen machenschaften nachzugehen und wenn s am ende des tages der tisch mit torillas, enchiladas und tacos gedeckt ist hat man keinen bock mehr anderen zu schaden.
        ausnahmen gibt es natürlich. das sind dann die echten „bösen“, aber im prinzip sind die allermeisten menschen nicht von grund auf schlecht. denn ansatzweise „normale“ menschen wollen nicht unbedingt anderen menschen schaden zufügen wenn es nicht unbedingt notwendig erscheint. es sind in den allermeisten fällen immer die widrigen umstände die zu kriminalität und gewalt führen.

        [ was passierte als das projekt fertig war ist fraglich. ]

        nö, überhaupt nicht. geht man ganz ehrlich von sich selber aus, hält der „effekt des neuen“ eine zeitlang an – und dann ist es wieder „business as usual“ weil der effekt irgendwann nachlässt

        was mir eher sorgen bereitet ist wenn mal die farben in einigen jahren anfangen zu verwaschen, auszubleichen und abzublättern – dann aber kein gutmenschen-verein oder sonstwer mehr kohle rausrückt um die fassadenanstriche zu erneuern.

        was glaubst du denn wie das dann mal – aber richtig BESCHISSEN – aussehen wird? dann, wenn alles mal so aussieht als wenn es von einer katze mit magengeschwüren im endstadion hochgewürgt worden wäre.

        jede wette, da haben die super sozialen macher und checker nicht mal im traum daran gedacht.

        ;-D
        [ da steigt dann die kriminalität gleich ums doppelte oder dreifache an aus lauter frusst darüber dort leben und sich das tag für tag ansehen zu zu müssen ]

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  5. Ob in Mexiko oder anderswo: Bunte Fassaden lösen keine Probleme. Anmalen ist doch eine hübsche Sache und beschäftigt erst einmal die wütenden Jugendlichen.
    Ist es etwa bei uns anders? Davon wüsste ich dann nichts.
    Wir lassen nichts anmalen, dafür schaffen wir ABM Massnahmen.
    Wo ist denn da der Unterschied?
    Vielleicht kann mir das einer erklären.
    Wer will denn die wirklichen Probleme lösen? Keiner! Die machen wie immer ihre Spielchen und dafür wählt der Deutsche ja schließlich alle 4 Jahre und nicht nur hier. Anderswo ist es nicht anders.

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