Die Griechenlandkrise, ein tolles Geschäft für Deutschland

Akropolis07

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle uns aktuell vorrechnet, hat Deutschland seit 2010 durch die Griechenland-Krise etwa 100 Milliarden Euro eingespart – deutlich mehr, als unsere Nation an Zuschüssen bezahlt. Ein tolles Geschäft, von welchem aber nur der Staatshaushalt und die grossen Banken profitieren. Unsere Bevölkerung weniger. Selbst wenn Griechenland den Staatsbankrott erklärt und nichts zurückzahlt, hat sich das finanzpolitische Manöver bezahlt gemacht. IWH (PDF), pic Fingalo cc by sa

2 Kommentare

  1. [ Ein tolles Geschäft, von welchem aber nur der Staatshaushalt und die großen Banken profitieren. Unsere Bevölkerung weniger. ]

    Wandeln wir das mal in um in etwas das der Realität entspricht:

    „Ein tolles Geschäft, von welchem aber (ausschließlich) nur die (überall mit dabei auch griechische Milliardäre und Millionäre) großen Banken profitieren.
    Sowie noch eine Handvoll Konzerne und Großfirmen (u.a. Waffenindustrie) – also deren Eignern, Vorständen, Managern, Großaktionären als auch ihren Lakaien aus Politik, Justiz und Medien.

    Unsere (normale) Bevölkerung gar nichts.
    Ganz im gegen teil sogar – Sie, zusammen mit der griechischen Bevölkerung, zahlen alles.

    Es ist sogar schwerstens zu Bezweifeln ob der DE Staatshaushalt wirklich davon entlastet wurde/wird da gleichzeitig in andere vollkommen hirnrissige Projekte wie zb: dem nutzlosen und zugleich blödsinnigen Ausbau von Auslandseinsätzen, die Sanktionen gegen Russland oder dem Fass ohne Boden Ukaraine (aus dem niemals mehr irgendetwas zurück zu erwarten ist außer der abzusehenden Migration des absolut dreckigsten Bodensatzes der Menschheit wenn denn alles mal auseinander-gebrochen ist. Ganz abgesehen davon das es geradezu ein verbrechen ist und die grenze zum LANDESVERRAT überschreitet, dieses von NAZIs verseuchte halbe Land mit DE Steuergeldern immer wieder neu zu finanzieren.
    Erst recht weil schon jetzt klar abzusehen ist das nur die UK-Oligarchen und schlussendlich die US-Oligarchie – die den ganzen Konflikt vom Zaun gebrochen haben um Russland und die EU zu schädigen – davon profitieren werden).

    außerdem:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=27167#h05

    Griechenland

    So verdienen Griechenlands Milliardäre an der Krise Während die Mittelschicht unter dem Sparkurs ächzt, profitieren Griechenlands Oligarchen von der Krise. Möglich machen das Steuerprivilegien, Vetternwirtschaft und Korruption.
    So wie die Solstice N, der Name heißt ins Deutsche übersetzt Sonnenwende, in diesen Tagen vor der Westküste Afrikas in Richtung der senegalesischen Hauptstadt Dakar kreuzt, ist sie ein relativ unspektakuläres Schiff: Sie ist 222 Meter lang, transportiert Container, verrichtet ihren gewohnten Dienst. So wie Tausende Frachter tuckert sie tagein, tagaus über die Meere. So weit nichts Besonderes. Außergewöhnlich wird die Geschichte der Solstice N erst, wenn man weiß, unter welchem Namen sie noch vor drei Monaten durch die Weltmeere schipperte und was dann mit ihr passierte: Da hieß das Schiff William Shakespeare und gehörte deutschen Privatanlegern. Rund 13 Millionen Euro hatten sie 2007 zum Bau des Schiffes beigesteuert. Doch statt Gewinne mit dem Containerschiff zu erwirtschaften, ist ihr Kapital nun dahin: Die eigens zur Finanzierung des Frachters gegründete Firma hat Anfang Juni beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz angemeldet.

    Während die Träume deutscher Privatanleger mit dieser Insolvenz platzen, geht ein anderer Traum weiter: der vom ungestörten Geschäftemachen in einem krisengeplagten Land.

    Denn als sich die Insolvenz der Besitzgesellschaft der William Shakespeare abzeichnet, ist schnell ein Interessent für das Schiff gefunden: der griechische Schifffahrtskonzern Navios, ein an der Wall Street börsennotiertes Unternehmen unter dem Kommando der Selfmade-Reederin Angeliki Frangou. Die Griechin kauft im Frühjahr 14 Schiffe aus dem Kreditportfolio der HSH Nordbank zum Notverkaufspreis. Während nahezu zeitgleich ihr Heimatland mit den internationalen Geldgebern um sein wirtschaftliches Überleben ringt, kann Frangou in großem Stil in neue Schiffe investieren: Neben 14 Millionen Dollar Eigenkapital bekommt sie problemlos eine Finanzierung weiterer 135 Millionen Dollar gestemmt.

    Weiterlesen über obigen Link

    Quelle: WirtschaftsWoche

    Anmerkung JK:
    Wie aus diversen Statements des geschassten griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis zu entnehmen war, wurde der griechischen Regierung von der Troika und Berlin sogar untersagt, Maßnahmen gegen die superreichen Steuerhinterzieher zu ergreifen. Wundern sollte man sich allerdings nicht, wenn nun derjenige, der Luxemburg zur größten europäischen Steueroase gemacht hat (Junker), der Präsident der Europäischen Kommission ist.

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  2. Ich habs gewußt. Als ich die Meldung vor zwei Tagen das erste mal gelesen habe, habe ich gewußt sie taucht hier auf.
    Leider läßt du bei der Meldung weg, WARUM Deutschland an der Griechenlandkrise „verdient“.

    Weil Anleger „sichere“ Wertpapiere suchen haben sie massiv in Deutsche Staatanleihen investiert. Wegen der hohen Nachfrage sanken die Renditezinsen und Deutschland muß in Zukunft weniger Zinsen an die Anleger bezahlen.

    Der einzige Grund warum Deutschland also an der Krise „verdient“ ist weil alle anderen Länder nicht vertrauenswürdig sind.
    Deutschland ist also im Grunde nur der einäugige König unter den blinden EU Staaten.

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