Californium: Die Nichtrealität des Philip K. Dick als Game

Das nenne ich eine gute Nachricht für die Gegenwartskultur: Californium ist ein First-Person-Adventure (ohne Shooter-Anteile) um einen Schriftsteller, der die Realität hinter einem grell-70s-farbenen Kalifornien aufdecken muss. Der Trailer oben sieht schon mal grossartig aus.

Die gleichzeitig dystopischen und realistischen SciFi-Stories des Philip K. Dick verhalfen der Filmindustrie zu einigem Erfolg (Total Recall, Minority Report, Paycheck, A Scanner Darkly, Blade Runner und viele andere), im Interactive Entertainment, das ja eigentlich perfekte Möglichkeiten für den Stoff böte, kam bislang weniger zustande. Blade Runner als Adventure Game war schön atmosphärisch, ist aber von 1997. Ich erinnere mich ausserdem an ein bizarres, aber schlecht spielbares „Ubik“ als Squad-Shooter, von 1998. Dagegen wirkt Californium von den Entwicklerstudios Darjeeling und Nova Productions – mit Unterstützung des deutsch-französischen, öffentlich-rechtlichen Kultursenders Arte – in sich stimmig und zelebriert eine aufregende Art von Tageslicht-Horror-Atmosphäre. Angekündigt für 2016 – ich bin sehr gespannt. rps, arte

Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt noch keine Kommentare.

Comments RSS TrackBack Identifier URI

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s