Killer Mike vs. Bernie Sanders

Der US-Rapper Killer Mike aus Atlanta, Georgia (wahrscheinlich eine der lang­weiligsten Millionenstädte der Welt, ich war da mal, es war ernüchternd) führt ein sechsteiliges Interview mit Bernie Sanders, dem demokratischen Präsident­schafts­kandidaten und langjährigen parteilosen Abgeordneten und Senator des kanadischsten US-Bundesstaates, Vermont. Zitat Sanders: „I got into politics because i don’t give a damn!“ Ausserdem sagt Sanders sehr, sehr viele richtige Dinge, die auch auf die Politik in Deutschland zutreffen.

3 Kommentare

  1. das Zitat von Sanders schreibt heißen:

    “I got into politics BECAUSE I give a damn!”

    „(ich bin anders) weil ich in die politik ging, GERADE WEIL ich mich was darum schere (und nicht – als ziel – um mal präsident etc. zu werden)“

    ansonsten sagt bernie sanders nichts anderes als das was wir in DE/österreich/schweiz/niederlande/die nordländer schon hatten
    (und das seit 2 jahrzehnten immer mehr ins gegenteil pervertiert wird)

    „SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT“
    von 1965 bis 1995 eine wirklich gute sache

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  2. OFF TOPIC aber WICHTIG (und obwohl schon vom 10 und 11 Dezember, bisher kein besonderes echo in den manipulations-mainstream-medien)

    bitte weiterverbreiten damit es als initialzündung dienen kann und so viele wie nur möglich aus der SPD austreten:

    IM WORTLAUT
    DEHLER-Austritt: „Fortwährend steigerndes Kriegstreiben der herrschenden Politik“

    Zum Austritt von Prof. Dr. Joseph Dehler aus der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands dokumentiert OSTHESSEN|NEWS die Begründung seiner Entscheidung mittels eines Briefes an den SPD-Bundesvorsitzenden Siegmar Gabriel.

    Parteiaustritt

    Herr Gabriel,

    nach über 40 Jahren Mitgliedschaft in der SPD fällt es mir ausgesprochen schwer, aus der Partei auszutreten. Nicht zuletzt wegen meiner Hochachtung gegenüber all jenen Parteifreundinnen und -freunden, die sich an der Basis mit Erfolg redlich mühen, sozialdemokratische Ziele in eine menschen- und umweltfreundliche Politik zu gießen.
    Genau diesen Entschluss zum sofortigen Parteiaustritt muss ich Ihnen heute jedoch leider mitteilen.

    Nachdem der Deutsche Bundestag dem „Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verhütung und Unterbindung terroristischer Handlungen durch die Terrororganisation IS“ mit den Stimmen der SPD im Einklang mit der „Großen Koalition“ zugestimmt hat, kann und möchte ich Ihrer (vormals ´unserer`) Partei nicht mehr angehören. Am meisten entsetzt mich, dass nur 28 von 193 Bundestagsabgeordneten der SPD eindeutig gegen die Teilnahme am Krieg in Syrien gestimmt haben. Dies alleine deutet darauf hin, dass die meisten Entscheidungsträger in der SPD alle schrecklichen Erfahrungen aus deutschen, kontraproduktiven Kriegsbeteiligungen der jüngsten Zeit zu ignorieren scheinen. Wenngleich ich unterstelle, dass eine nichtmanipulierte Mitgliederbefragung zu einem völlig anderen Ergebnis geführt hätte. . . . . . . . . .

    <<<>>>

    . . . . . . . . . Die Folgen, das zeitliche Ausmaß und die Kosten für den beschlossenen Kriegseinsatz der Bundeswehr sind überdies nicht absehbar und werden unsere Kinder und Enkelkinder in jeder Hinsicht noch lange belasten. Meine Sorge ist, dass mit dem Beschluss des Bundestages die Militarisierung der EU vorangetrieben und die Gefahr eines internationalen Krieges heranwächst.

    In diesem Zusammenhang darf ich Sie auf den § 80 des Strafgesetzbuches, „Vorbereitung eines Angriffskrieges“, hinweisen. Dort heißt es:
    „Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.“

    Herr Gabriel, als ein christlich und sozialdemokratisch geprägter Mensch möchte ich nicht weiter mit dem sich fortwährend steigernden Kriegstreiben der herrschenden Politik unter Beteiligung der deutschen Sozialdemokraten in Verbindung gebracht werden. Ich bitte Sie daher, meinen Austritt aus der SPD entgegenzunehmen und zu bestätigen.

    Joseph Dehler

    http://osthessen-news.de/n11518717/dehler-austritt-fortw%C3%A4hrend-steigerndes-kriegstreiben-der-herrschenden-politik.html

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    • Hoffentlich verabschieded sich bei der Gelegenheit ein großer Teil ihrer Basis mit… Die SPD gehört endlich in die Unbedeutsamkeit

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