Vom Rebell zum Teufel

behemoth

„Unausweichlich wird jemand mit einem freien, unabhängigen Geist zu jemandem werden, der sich gegen Autoritäten und etablierte Konventionen stellt: Ein Rebell. Wenn genügend Menschen ihm zustimmen and dem Rebellen folgen, nennt man ihn einen Teufel. Solange, bis ihm noch mehr Menschen zustimmen. Und dann haben wir, endlich: Grösse“. (Aleister Crowley). Weil der Grossmeister, wie immer, recht hat, werde ich von jetzt an ausschliesslich über das Wirken Satans und seine Befreiung der Menschen berichten. Und über osteuropäische Blackmetal-Bands (Pic oben: Behemoth), die diese Lehren berücksichtigen. Hail Satan!

6 Kommentare

  1. Du weisst aber schon, dass der gute alte Aleister Mitglied von Mussolinis faschistischer Partei war? Bis sie ihn ‚rausgeschmissen haben, weil er als ‚Duce‘ verkleidet herumgelaufen ist.

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  2. i see what u did there :-)

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  3. Je nun, ist nicht der ‚Lichtbringer‘ „Lucifer“ identisch mit dem Befreier der Menscheit Prometheus? Ist nicht der Schritt zur Wissen und Entscheidung der nämliche vom Tier zum Homo sapiens? Ist damit nicht wirkliche „Menschwerdung“ die „Ursünde“?
    Wir haben das nämliche Spiel in allen Kulturen gespielt, denn alle solchen sind durch nahezu dieselbe Entwicklung gegangen.
    Es ist schlicht die Erkenntnis, daß „Mensch zu sein“ kein leichtes Los ist. „Tiere sind glücklich, und Kinder, und (nein, das sag‘ ich nicht), abrr wir Menschen nicht“ (Welche Karikatur dr 20ger war das noch? Schade, können Genscher nicht mehr fragen.)

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  4. das ist nichts weiter als den einen schuh mit dem anderen tauschen.

    ein schuh bleibt ein schuh. und auch pro forma anti-religion, ist eine religion sobald sie ritualisiert wird.

    wichtig wäre es sich innerlich von allem zu lösen und abzuwenden das sich institutionalisieren lässt. und „größen“ – egal in welcher form sie sich manifestieren – ist grundsätzlich und ständig zu misstrauen.
    denn sobald jemand oder welche groß sind oder werden, muss jemand anders oder müssen andere unbedingt klein sein oder kleine werden.

    und nein, das hat mit „anarchi“ nichts zu tun. das bedingt nicht das man sich einer gemeinschaft verweigern muss und/oder sich einem gemeinsamen weg sperren muss. was ich meine geht eher in die richtung des elementaren buddhismus – also ohne dem ganzen ritualisierten gedöns der drumherum gestrickt wurde.

    die basis ist, wir alle sind menschen. und jeder mensch sollte eine gleichberechtigte sitmme haben. die grundbedürfnisse sind bei allen gleich – und sind diese befriedigt, so kann man auf augenhöhe miteinander in verhandlungen treten. und für die die es nicht können, soll jemand lauteres und nachweislich ohne schweren tadel erwählt werden, der die interessen derer die nicht können, zu gleichen teilen mit vertritt.

    alles andere ist augenwischerei, und zumindest eine gelenkt delegierte diktatur so wie man es tagtäglich an unserem ach so freiem demokratur-system feststellen kann in dem die tatsächliche mehrheit tatsächlich nichts mitzureden hat und schon gar nichts mitzubestimmen hat.

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