The Modular Body

Die 56-teilige YouTube-Dokumentation The Modular Body“ beschreibt die Arbeit des Biotechnologen Cornelis Vlasman. Wir sehen in einzelnen Schritten die Herstellung eines künstlichen Menschen aus weiter gezüchteten menschlichen Zellen. Die gesamte Story wirkt etwas gruselig, allerdings ist das Vlog eine SciFi-Erzählung des niederländischen Filmemachers und Visual Arts-Künstlers Floris Kaayk. Puh. Aber gut gemacht. via mefi, creatorsproject

1 Kommentar

  1. Ich bin mir darüber im klaren, daß unsere Kenntnis von Organen und selbst von der künstlichen Herstellung UND Belebung derselbern weit fortgeschritten ist – und ein Segen für Menschen (und Tiere), die geschädigt geboren wurden oder geschädigt wurden. Wir habe hier gänzlich neue Möglichkeiten der Wiederherstellung von Körper und Gesundheit – wie gesagt: ein Segen für die Menschheit.
    Ob das Prinzip Frankenstein in dieselbe Kategorie gehört, darüber bin ich mir weit weniger klar – im Grunde: überhaupt nicht! Ich bin ein Freund und Parteigänger der Natur. Der Mensch ist, wie alle lebenden Geschöofe, ein Geschöpf der Natur, geschaffen aus dem Bestehenden, und in der natürlich gegebenen Weise, eben der heute von manchen so verworfenen: Geschlechtlichkeit.
    Mir ist bekannt, daß sich einige „Moderniisten“ (zumeist des von ihnen ungewollten weiblichen Geschlechts) unwohl fühlen bei Gedanken an Periode, Geschlechtsverkehr, Schwangerschaft, Geburt, Stillen – dann auch Ehe, im kurzen: Heterosexualität.
    Wenn dem aber so sein sollte, warum dann nicht die eigene Natur als Frau (oder als Mann) „ablegen“ – chirurgisch,, und eben ohne die „Belästigung“ der (meiner Ansicht nach) wunderbaren natürlichen Gaben schlicht als ‚Menschen‘ – nicht ‚Mann‘ oder ‚Frau‘ leben.
    Das ungewünschte Kinderzeugen an ein Flaschenregal abzugeben wäre jedoch eine Ent-Naturalisierung des Menschen. Dennoch scheine viele heute davon zu träumen. Seien wir ehrlich: Die Benutzung von armen Frauen als „Miet-Gebärmütter“ ist nur ein Zeichen, daß wir diese Frauen nur noch als Maschinen, nicht Menschen betrachten (was dann auch den Vorwurf der Prostitution fernhält).
    Als Aldous Huxley seine berühmte „Brave New World“ schieb, hatte er schon einiges von der Forschung seines Bruders Julian mit eingebaut, der Genetikforscher war. Seine „Welt“ aber war nicht ein ‚Utopia‘, sondern eine Warnung! Wir sollten sie ernstnehmen.

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