Was ich in der Schule gelernt habe: Autismus und Untote

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Nicht in der Grundschule in den 60ern, und dann im Gym in den 70ern, das hab ich überwiegend schon vergessen, sondern in den letzten 5 Wochen als Schulbegleiter. Tag für Tag je 5-6 Stunden mit meinem Betreuungskind in einer bayrischen Realschule. Ich habs mir schlimmer vorgestellt. Beides. Tatsächlich lernen die Kids da ordentliches Englisch, Deutsch und Mathe, haben Sport und Kunst und Musik, und leider auch 2 Wochenstunden Religion mit diesem ganzen an den Haaren herbeigezogenen Unsinn über einen mythischen, untoten Religionsgründer. Man kann tatsächlich durchfallen wegen dieser Märchenstunde, anders als in Kunst, Musik oder Sport. Krass. Und der Erdkundelehrplan ist klar aus den 90ern. Egal, die Kids vergessen sowieso bald wieder alles.

Meine Erfahrung mit Autismus (das ist die Diagnose des von mir schulbegleiteten Kleinen) dagegen hat mich in Sichtweite meiner Grenzen gebracht. Täglich 5-6 Stunden volle Aufmerksamkeit auf einen kleinen, dünnen, verletzlichen Psycho, der zwar super-aufmerksam und intelligent an die Welt herangeht, dann aber regelmässig, oder besser: unregelmässig und plötzlich vom subjektiv nicht verarbeitbaren Stress in völlige Realitätsverweigerung bis hin zum Wutausbruch getrieben wird. Ja, wie alle Kinder, nur eben viel, viel mehr davon, und keiner Anpassungsaufforderung mehr zugänglich. Ich bin also an den meisten Schultagen so gegen 14oo nach Haus gekommen (los bin ich morgens um 7) und wollte dann nur noch schlafen, weil meine Nerven auch am Ende waren. Insofern war ich, bis vorgestern, für 5 Wochen aus meinem Leben ausgeklinkt, und sammle grade wieder die herumliegenden Teile ein.

Da ich ja über keinerlei sozialpädagogische Ausbildung verfüge, musste ich selbst Ziele formulieren. Eines war, eine Art Anker für meinen Schützling zu bilden, einen ständigen Ansprechpartner, der auch dann nicht böse wird, wenn die Situation eskaliert. Zweites Ziel war, den Kurzen eher sanft und nur wenn nötig zur Teilnahme am Unterricht zu ermuntern. „Dein Lehrer hat gesagt, wir sollen mitschreiben. Möchtest du nicht dein Heft rausholen und von der Tafel abschreiben?“ – Was dann in der Regel mit „Du nervst!“ und im Wiederholungsfall mit „Lass mich in Ruhe, du Arschloch!“ beantwortet wurde. Gefolgt von rührend hilflosen Versuchen, mich zu verprügeln. Das alles passiert aber nur dann, wenn er sich gestört fühlt. Beim Nachdenken oder Herumträumen, was ja auch alle Leute tun – nur drehen wir anderen nicht völlig durch, wenn jemand uns einen zweiten Gedanken vorträgt. Das ist aber der Teil, für den er nichts kann. Soweit ich das verstanden haben, sind die Gehirne von Menschen mit einer Diagnose im autistischen Spektrum anders verkabelt, mehr parallel und weniger seriell als bei uns anderen.

Trotzdem hat mein Vorgehen, die vertrauensbildenden Massnahmen, das ununterbrochene Ernstnehmen des Kleinen mit Herumalbern und gelegentlichem Streiten soweit funktioniert, dass er fast normal am Unterricht teilnehmen konnte (was zuvor wohl nicht der Fall gewesen ist), nicht ständig gestört hat, seine Aufgaben erledigt und seine Mitschüler nicht dauern genervt. So dass mir die Schule am Ende „angedroht“ hat, wieder anzurufen, falls es in Zukunft und mit den Begleitern nach mir nicht klappen würde. Ich werte das mal als Erfolg.

Ob ich was draus gelernt hab? Ja, dass ich in kniffligen Situationen immer noch zu ungeduldig bin (a.k.a. „die dunkle Seite, stark in mir sie ist“), dass man auch (oder gerade) in sozialen Zusammenhängen etwas erreicht, wenn man seine ganze Kraft einsetzt, dass Autismus ein Anpassungsproblem unserer maschinisierten Gesellschaft ist und so gut wie alle Leute re-integriert werden und ihre eigene Rolle in der Gesellschaft finden können, wenn man es nur lange genug darauf anlegt.

Als nächstes räum ich meine Wohnung auf, renovier meine 12 Jahre alte verrottete Küche, bau einen neuen PC zusammen, schreib ein paar Artikel über die Marktentwicklung bei Consumer-Elektronik (non olet) und bin noch mehr politischer Aktivist als in den letzten Jahren (gestern war Kulturausschuss). Und davor geh ich noch einkaufen, der Kühlschrank meckert schon. Ob ich den Kleinen jemals wiedersehe? Keine Ahnung. Ich wünsch ihm alles Gute.

Das Beispielpic oben greift das völlig überholte Puzzle-Motiv auf (siehe den Starttext für mein Schulprojekt) und stammt vom NatGeo.

27 Kommentare

  1. Sehr artikel!

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  2. Ich finde es löblich, dass du dich dieser Aufgabe angenommen hast.
    Doch möchte ich dich sehr bitten, dich mit dem Thema Autismus mehr zu befassen, bevor du das noch mal tust.

    Einige Sätze deines Artikels haben mich als Autist sehr erschreckt:

    „Meine Erfahrung mit Autismus (das ist die Diagnose des von mir schulbegleiteten Kleinen) dagegen hat mich in Sichtweite meiner Grenzen gebracht. Täglich 5-6 Stunden volle Aufmerksamkeit auf einen kleinen, dünnen, verletzlichen Psycho, der zwar super-aufmerksam und intelligent an die Welt herangeht, dann aber regelmässig, oder besser: unregelmässig und plötzlich vom subjektiv nicht verarbeitbaren Stress in völlige Realitätsverweigerung bis hin zum Wutausbruch getrieben wird. Ja, wie alle Kinder, nur eben viel, viel mehr davon, und keiner Anpassungsaufforderung mehr zugänglich.“

    Das Kind einfach mal „Psycho“ zu nennen, finde ich … ich hab gerade keine wirklich passenden Worte dafür … hart.
    Was du Realitätsverweigerung nennst, du wählst da einen aktiven Begriff, ist ziemlich sicher ein Overload. Das ist nichts aktiv Steuerbares! Ebenso das, was du Wutausbruch nennst. Da wirst du einen Meltdown meinen. Mit Wut hat ein Meltdown erst mal nichts zu tun. Auch nicht mit Trotz. Es ist eine Reizüberflutung.
    In dem Fall musst du als Schulbegleiter schauen, welche Reize das Kind überfluten und schon im Vorfeld Hilfen anbieten, wie zum Beispiel eine Sonnenbrille, wenn es das Licht sein sollte, Ohrstopfen, wenn es die Geräuschkulisse sein sollte etc.
    Und wenn das Kind dann „keiner Anpassungsaufforderung mehr zugänglich“ ist, ist es deine Aufgabe, dem Kind eine Auszeit zu verschaffen.

    „keiner Anpassungsaufforderung mehr zugänglich“ ist aus autistischer Sicht übrigens eine ganz gruselige Formulierung. Du als Schulbegleiter bist für die Inklusion des Kindes zuständig. Nicht das Kind muss seine Behinderung überwinden und sich anpassen, sondern die Umgebung muss so werden, dass das Kind MIT seiner Behinderung darin zurechtkommt!

    „Dein Lehrer hat gesagt, wir sollen mitschreiben. Möchtest du nicht dein Heft rausholen und von der Tafel abschreiben?“

    Wundert mich wenig, dass das Kind auf so einen Satz eher unleidlich reagiert. Du fragst sehr „höflich“ und indirekt. Eine Art der Sprache, die für viele Autisten eher schwierig ist.
    Direktere Ansprache, freundlich und direkt, aber ohne Höflichkeitsgefloskel, funktioniert für Autisten in der Regel besser, da sie da nicht noch rausfinden müssen, was genau nun gemeint ist.
    Er soll ja das Heft nehmen und mitschreiben. Du fragst ihn, ob er das möchte. Wenn er also nicht möchte, sagt er ggf. nein und sieht kein Problem darin.

    „Das alles passiert aber nur dann, wenn er sich gestört fühlt. Beim Nachdenken oder Herumträumen, was ja auch alle Leute tun – nur drehen wir anderen nicht völlig durch, wenn jemand uns einen zweiten Gedanken vorträgt.“

    Dazu habe ich kürzlich einen kleinen Comic gefunden, der die Situation evtl. verständlicher macht und hoffentlich dazu führt, dass du Reaktionen von Autisten nicht mehr „durchdrehen“ nennen magst:

    Ich hoffe, du nimmst meinen Kommentar mehr als konstruktive Kritik aus autistischer Sicht an, als ihn als Gemotze abzutun.
    Ich finde wie gesagt löblich, dass du diese Aufgabe angenommen hast. Bedauerlich ist natürlich, dass du da völlig unbedarft, ohne wenigstens kurze Schulung, reingeworfen wurdest, wenn ich das richtig verstehe. Autismus ist etwas, das sich aus der Außensicht der meisten Nicht-Autisten oft ähnlich erklärt, wie du es getan hast – was leider mit der autistischen Innensicht oft nur marginal zusammengeht.

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    • Was für eine lächerliche Clowneria..
      1.) Der Bengel klingt weniger nach Autist als nach „Rattenjunge“. Trotz übermäßiger Intelligenz reichts kaum für die Realschule? Aggresiv und unerzogen? so einen klaren fall von autismus hatten wir schon lange nicht mehr.
      2.) Wie man sieht bist du schon eines dieser SJW Opfer amerikanischer couleur, für den jedermann als „unique snowflake“ gilt, an dessen befindlichkeiten sich die umwelt gefälligst anzupassen habe. kwt (du würdest es eh nicht verstehen, dazu seid ihre armleuchter nicht fähig – vermutlich wegen eurem „autismus“)
      3.) Früher hätte man dem Bengel die scheisse einfach mit dem Rohrstock ausgeprügelt. Resultat: einmalige Anwendung, sofortige Wirkung, anstatt verschwendeter Steuergelder und monatelanger begleitung durch einen arbeitslosen hartz4 empfänger, der sich von einem respektlosen dreckskind beleidigen lässt.

      stellt euch mal vor diese unfertigen menschen sollen später mal ein land am laufen halten? aber das problem werden sie ja eh nicht haben, die moslems übernehmen in 20 – 30 jahren ja eh dieses land.. nur ob das deutsche autistenvolk dann immernoch wie eine schneeflocke behandelt wird ist stark zu bezweifeln!

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      • Von allem mal abgesehen: Den Mut , ein autistisches Kind fünf Wochen zu begleiten, hätte ich erst gar nicht aufgebracht.
        Dieses Einfühlungsvermögen habe ich nicht und schon gar nicht die Geduld.

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      • knurr, du sollst doch nicht betrunken kommentieren. kommt nur blödsinn bei raus.

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        • @ Fritz Ist mir gerade eingefallen. Ich glaube ich würde mich schon allein aus dem Grunde nicht engagiert haben, weil mir mein Vater von Kindheit an beigebracht hat, von Dingen , von denen ich nichts verstehe, „die Finger zu lassen“(in diesem Falle mich für einen Autisten zu engagieren.)

          Das ist bis heute so. Ich liebe es, mich handwerklich zu betätigen, aber ich würde von Stromarbeiten immer „die Finger“ lassen.

          Mein Sohn hat beim Einschrauben einer Glühbirne einen leichten Schlag bekommen und ist vor Schreck vom Hocker gefallen.
          Das wichtigste Gesetz bei Elektroarbeiten ist, vorher das Stromnetz zu überprüfen und den Strom abzustellen.

          Ich glaube, das ist ein gutes Beispiel.

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          • Siehste, da gehts mir ganz anders. Ich will einfach immer neue Erfahrungen machen. Dinge tun, die ich zuvor noch nicht getan hab. Herausforderungen. Und, ja, mich hats auch schon ein paar mal böse umgehaun, weil ich in den Strom gelangt hab. Stirbt man nicht von. Inzwischen mach ich vorher die Sicherung aus, und hab immer nen Phasenprüferschraubenzieher dabei. Hahaha. Man lernt ja doch mal was dazu.

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          • Fritz, das was ich in meinem Leben alles gemacht habe, reicht mir für den Rest meines Lebens und ich habe nicht das Bedürfnis, mich immer noch beweisen zu müssen.
            Das erinnert mich so ein wenig an Leute, die dem Zwang unterliegen, immer erreichbar zu sein, weil sie Angst haben, etwas zu verpassen.

            Das heißt nicht, dass ich neuen Erfahrungen ausweiche, aber sie müssen mich brennend interessieren.
            Ein Abenteuer mit einem autistischen Kind und das gleich für 5 Wochen würde ich niemals eingehen.
            Aber Kinder sind sowieso nicht mehr mein „Hobby“ Meine beiden reichen mir. Da habe ich genug an Überraschungen erlebt.

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  3. danke, dasfotobus, für deine ausführliche Antwort. Natürlich hast du recht damit, das ich Wörter benutzt hab, die das autistische Eigenerleben sachlich falsch beschreiben. Das ist zunächst ein Kommunikationsproblem, da ich 1) diese Erfahrung nicht selber habe, sondern nur von aussen betrachte und 2) meine von aussen gemachten Erfahrungen anderen Leuten mitteile, die überwiegend ebenfalls keine Ahnung haben, wie man im autistischen Spektrum so lebt. Ich wusste natürlich, dass das (zB) kein unmotivierter Wutausbruch ist, sondern für ihn unerträglicher Stress (keine Reizüberflutung im konkreten Fall), und dass ich auch den Job hab, ihn vor der „Anpassungsaufforderung“ zunächst zu schützen. Ich denke aber nicht, dass mein (temporärer) Job ausschliesslich darin bestand, seine Umwelt für ihn zurecht zu biegen. Schliesslich ist die Regelschule für einen autistisch begabten Menschen auch eine Chance, zu lernen, trotz seiner Eigenart mit den anderen Leuten klar zu kommen, oder nicht? Ich hab seine Erklärungs-Ansätze beobachtet, in welchen er sehr wohl versucht, zu vermitteln, was genau er nicht gut findet, und was ihm Probleme bereitet. Das lässt sich bestimmt… hoffentlich ausbauen.

    Der von dir verlinkte Comic ist übrigens super und beschreibt sehr gut, was ich auch beobachten konnte. Ich hatte natürlich den Eindruck, dass ich im Lauf der Zeit immer besser mit der Situation klargekommen bin, aber die mir bekannten theoretischen Informationen erfolgreich in praktisches Handeln umzusetzen dauert wahrscheinlich länger als 5 Wochen.

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  4. Ich habe diesen Blogpost schon vor zwei Tagen gelesen, aber er hat mich noch weiter beschäftigt. Vor allem geht es mir um einen Punkt, den auch Fotobus angesprochen hat: Diese seltsame Formulierung mit „Möchtest Du…“, wenn doch eigentlich etwas ganz anderes gemeint ist. So etwas stößt mir im Alltag immer wieder auf. Warum formulieren manche Menschen so komisch? Warum sind Menschen nicht ehrlich und sagen genau das, was sie meinen?

    Ganz extrem ist die Frage „Kannst Du mir sagen, wie spät es ist?“. Da denke ich mir dann: Was soll das? Dich interessiert doch überhaupt nicht, ob ich das kann! Warum fragst Du mich das? Wenn mir diese Frage gestellt wird, dann habe ich doch schon von vornherein verloren. Entweder kann ich dem Fragenden die Uhrzeit sagen und mich damit völlig unlogisch und widersprüchlich verhalten. Das ist so, als hätte man mich zum Lügen gezwungen. Oder ich beantworte die Frage ehrlich, dann stehe ich nachher vor der Situation, mich dafür rechtfertigen zu sollen. Es ist eine Loose-Loose-Situation: Ich habe sowieso verloren, und der Fragende hat nachher auch schlechte Laune. Warum machen Menschen so etwas?

    Deswegen kann ich das genau nachvollziehen, daß es es Schüler aggressiv macht, wenn er die Frage gestellt bekommt „Möchtest du nicht dein Heft rausholen und von der Tafel abschreiben?“. Erstens passt die Frage nach dem „Möchten“ überhaupt nicht zu der Situation. Und zweitens ist ein „nicht“ in der Frage. Fragen, die eine Verneinung beinhalten, sind doch schon von vornherein auf Mißverständnisse festgelegt. Man weiß doch nie, ob der Fragende die Verneinung wirklich mitgedacht hat (er also die Antwort „nein“ als doppelte Verneinung akzeptiert) oder nicht. Der Schüler wird also in die die sprichwörtliche Ecke getrieben mit einer Frage, auf die er nicht sinnvoll antworten kann. Die Frage zu ignorieren und statt dessen das Heft herauszuholen, fühlt sich aber auch falsch an, die Frage ist schließlich deutlich artikuliert worden, und zu einer Frage gehört eine Antwort. Wie soll der Schüler reagieren?

    Dabei hat das logische Formulieren doch gar nichts mit Autismus zu tun. Sondern es geht einfach darum, ob Menschen ehrlich das sagen, was sie meinen, und ob sie logisch denken können. Es ist keine spezielle Fragestellung der Begleitung für autistische Schüler, sondern Menschen sollten generell logisch und verständlich miteinander kommunizieren.

    Bei anderen Gelegenheiten ist es für die meisten Menschen ganz selbstverständlich, daß Dinge genauso artikuliert werden wie sie gemeint sind. Wenn im Arbeitszeugnis steht „Er bemühte sich, die Arbeiten zu erledigen“, dann weiß jeder, daß das genau wörtlich gemeint ist: Es wird eine Aussage über Bemühungen getroffen, nicht über die tatsächliche Arbeitsleistung. Wenn im Reiseprospekt steht „Hotel an der Uferpromenade“, ist das genau wörtlich gemeint: Vor dem Hotel befindet sich die Uferpromenade, über die Entfernung zum nächsten Strand wurde keine Aussage getroffen. Warum sind viele Menschen nicht in der Lage, solche eindeutigen und logischen Formulierungen auch in ihrer Alltagskommunikation zu verwenden?

    Und was treibt Kommentatoren wie Knurr oder Corvusalbusberlin an, einen Schüler, mit dem man nicht ernsthaft kommuniziert, der durch unlogische Formulierungen in die Ecke gedrängt wird, als unerzogen anzusehen? Ein Rohrstock soll helfen, daß die anderen Menschen sich dann logisch und ehrlich verhalten?

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    • Warum Fritz, können keine Kommentare abgeschickt werden?
      Habe es 2 x versucht.

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    • @ Daniel Rehbein „…., als unerzogen anzusehen?.
      Wo bitte, steht das in meinen Kommentaren, dass ich den Autisten, über den Fritz berichtet, als „unerzogen“ beschreibe?

      Wenn Sie hier schon den Moralisten spielen, dann haben Sie die Courage, mir darauf eine Antwort zu schreiben und mir die Stelle in meinem Kommentar zu benennen. Also bitte eine präzise Antwort!

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    • Es gehen keine Kommentare mehr ab.

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    • Da hast du jetzt mehr über dich und deine Weltsicht geschrieben als über den Blogbeitrag oben, aber das ist ja auch ok.

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      • Fritz, ich versuche seit gestern, einen Kommentar für Daniel Rehbein zu schicken. Immer, wenn ich den Text wieder einsetzte und abschicke, erscheint ein Fenster und es heisst:
        „Doppelter Kommentar wurde entdeckt, Es sieht stark danach aus, dass Du das schon einmal gesagt hast.“
        Aber dieser gesagte Kommentar ist bisher bei Dir nicht erschienen. Was ist los. Streikt World press vielleicht?

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        • Fritz, ich habe den Text abgewandelt und es scheint jetzt ok. zu sein.

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    • Daniel Rehbein „….. unerzogen ansehe.“
      Benennen Sie mir bitte die Stelle in meinen Kommentaren, Sie Moralist, wo ich den Autisten , den Fritz betreut hat, als unerzogen bezeichnet habe.

      Ich hoffe, dass dieser Kommentar erscheint und Herr Moralist es für nötig hält, zu antworten.

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      • Das Wort „Moral“ finde ich ganz furchtbar. Meistens dient der Verweis auf eine angebliche Moral dazu, Menschen irgendwie zu disziplinieren oder in ihrer Handlungsfähigkeit einzuschränken. Ganz extrem wird dies z.B. bei der Sexualmoral deutlich.

        Menschen sollten ehrlich und verlässlich miteinander umgehen, nicht irgendeiner ominösen „Moral“ folgen.

        Die Formulierung, daß der Schüler, den dieser Blogpost beschreibt, aggressiv und unerzogen sei, steht erstmalig in dem Kommentar „Kommentar von Knurr on 1. Juli 2016 14:57“. In „Kommentar von corvusalbusberlin on 1. Juli 2016 17:04“ wird dieser Kommentar aufgegriffen und um weitere Sätze ergänzt.

        Meiner Ansicht nach ist der Schüler nicht unerzogen, sondern überfordert. Der Lehrer sagt, daß die Klasse mitschreiben soll, und der Schüler braucht wahrscheinlich einfach nur Zeit, um darauf so zu reagieren, daß er Heft und Stifte herausholt. In der Zwischenzeit stellt der Schulbegleiter, der ihn eigentlich unterstützen soll, eine unsinnige Frage nach seinem Willen, die zusätzlich auch noch eine Verneinung enthält, und bringt ihn damit in eine Doublebind-Situation.

        Daß der Schüler in dieser ausweglosen Situation um sich haut und damit versucht, denjenigen loszuwerden, der ihn in diese Situation gebracht hat, ist eine Konsequenz daraus. Der Satz „Lass mich in Ruhe, du Arschloch!“ ist keine Beleidigung, sondern es ist wörtlich das, was der Schüler in diesem Moment empfindet – und was ernstgenommen werden sollte.

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        • Warum hatte der Schüler Stift und Heft nicht schon zu beginn der Schulstunde auf dem Tisch? War das bei dir auch so üblich? Du wunderst dich schließlich nicht darüber… Warum muss er erst erneut vom Begleiter darauf hingewiesen werden, dass er jetzt gefälligst mal von „Freizeit“ auf „Schule“ umstellen soll? War das bei dir auch so üblich?
          Hast du auch wie ein Ratboy angefangen um dich zu schlagen?
          Das hat mit „on the spectrum“ nicht zu tun, sondern mit Scheisse die einfach mal rausgeprügelt werden muss.

          Schade, dass wir als Gesellschaft Unsummen in solche Elfenbeintürmler wie dich investieren, die sich irgendwelche Fantasie-Konzepte ausdenken und letztendlich nur das Schulsystem weiter zerstören, als es es sowieso schon in Trümmern ist.

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          • Es wäre ja schön, wenn der Begleiter tatsächlich darauf hinweisen würde. Aber das tut er nicht, statt dessen stellt er eine komische Frage.

            Allerdings hoffe ich ohnehin, daß der Kommentar Satire sein soll.

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  5. @ Daniel Rehbein „…….,als unerzogen anzusehen?“
    Wo habe ich in einem meiner Kommentaren den Autisten, von dem Fritz berichtet das behauptet oder auch nur angedeutet.?

    Wenn Sie hier schon den Moralisten spielen und einen Teil der Menschen als unehrlich hinstellen, dann haben Sie soviel Courage und schreiben Sie mir, wo ich das geschrieben habe.

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  6. @ Daniel Rehbein „…., als unerzogen anzusehen?.
    Wo bitte, steht das in meinen Kommentaren, dass ich den Autisten, über den Fritz berichtet, als „unerzogen“ beschreibe?

    Wenn Sie hier schon den Moralisten spielen, dann haben Sie die Courage, mir darauf eine Antwort zu schreiben und mir die Stelle in meinem Kommentar zu benennen. Also bitte eine präzise Antwort!

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  7. @ Daniel Rehbein Das Wort „Moral“ habe ich nicht in meinem Kommentar verwendet, sondern ich habe Sie überspitzt einen „Moralisten“genannt.
    Also gehen Sie bitte auch „ehrlich und verlässlich“ mit ihren Worten um.

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    • Ich bin ehrlich. Ich habe nicht bestritten, daß die Worte so gefallen sind, ich habe geschrieben, was mir zu dem Wort „Moral“ durch den Kopf geht.

      Aber dies hat mich nun neugierig gemacht: Wie ist denn die Definition des Wortes „Moralist“?

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      • Erst einmal bedanke ich mich bei Ihnen, dass sie „nachhaken“.
        Das ist schon mal ein gutes Zeichen, dass Sie den anderen ernst nehmen.
        Bestreiten wäre auch schwierig gewesen.

        Nun zur Definition des Wortes : Moralist.
        Jemand , der Dinge moralisierend beurteilt. sozusagen ein „Sittenrichter“

        Im Volksmund heißt es: “ Das ist ein Moralapostel. Ganz Simpel Besserwisser.
        Einige Sätze habe ich in Ihrem Beitrag so empfunden. Aber jetzt haben Sie mir Ihre Sichtweise erklärt und das finde ich gut.

        Wie Sie auch schreiben, wird dies ganz extrem in der Sexualmoral der katholischen Kirche deutlich, wo es vor Moralaposteln nur so wimmelt.
        Verlogenheit in allen Bereichen 3. Grades.

        Aber dies alles können Sie sehr genau im Internet recherchieren – weitaus besser, als ich es Ihnen erklären kann.

        Ich selbst habe die Feststellung gemacht, dass nur wenige Menschen auch das leben, was sie predigen.

        In der Gesellschaft – Politik – Wirtschaft ja auch in der Kunst und vor allem im engsten Bekanntenkreis.
        Prostitution ist angesagt auf allen Gebieten.

        Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und vielleicht bis bald. corvusalbusberlin

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        • …ich weiss nicht wie du’s geschafft hast, im automatischen Spamfilter hängen zu bleiben, aber ich hab alle deine Kommentare wieder dort rausgeklickt. Manche sind jetzt vielleicht doppelt.

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          • Ja Fritz, Du bist eben der Computerspezialist.Ein Freund hat mir erklärt, der Spezialist für Mac Computer ist,dass meine Kommentare, die ja über world presse“laufen“, dort hängengeblieben sind durch irgendeine Störung und dann später wieder erscheinen.
            So ist es mir übrigens nicht nur bei Dir ergangen, sondern auch bei Science filles ergangen.
            Das muss nicht so sein, kann es aber.
            Übrigens es ist mir auch schon mal passiert, dass einige E-mails ganz normal abgeflogen sind, aber dann in meinem Fach“gesendet“ nicht angezeigt wurden, sondern erst sehr viel später.

            Aber wie gesagt, das Internet „vergisst“ nichts.
            Es taucht alles wieder auf.

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