Was alle Amokläufe verbindet

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Die Amokläufe in den letzten Tagen und Wochen (und Monaten, und Jahren) haben eine Gemeinsamkeit, an der wir ansetzen müssen, um das Problem zu lösen. Tatsächlich ist in Deutschland die Chance, einem Attentäter oder Amokläufer zum Opfer zu fallen, geringer als die, vom Blitz erschlagen zu werden. Trotzdem: Wir wollen keine Amoktoten. Wie Bettina Weber von der Schweizer Sonntagszeitung sehr präzise ausführt, ist allen Amokläufen eines gemeinsam: Sie werden von Männern ausgeführt, die irgendwie zu glauben scheinen, dass sie ihre psychischen Probleme durch Gewalt gegen andere lösen können. Ja, richtig: Amok ist ein Männlichkeitsproblem. Um Amok für immer zu stoppen, müssen wir allen Männern beibringen, dass Gewalt nirgendwohin führt. Wenn wir das nicht schaffen, bekommen wir auch hierzulande US-amerikanische Verhältnisse. Oder einen irgendwie islamischen Staat (siehe Beispielbild oben) oder ein anderes maskulistisches Terrortheater. Dann mal los, das ist eine echte Herausforderung. (danke an Mikk für den Link)

13 Kommentare

  1. An der Stelle noch mal einen Link zu möglichen Ursachen und Lösungsansätzen, den ich hier schon öfter gepostet habe. Über 40 Jahre alt der Text, und bisher unwiderlegt. Das erstaunliche an dem Text ist, daß er anfangs wie eine Islamkritik klingt, der Islam aber im Text tatsächlich weder erwähnt wird noch gemeint ist.

    http://www.violence.de/prescott/bulletin/article-d.html

    Gruß

    Thomas

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  2. >>…müssen wir allen Männern beibringen, dass Gewalt nirgendwohin führt.<< Nein Fritz, das müssen wir nicht.
    Was wir müssen ist jedem einzelnen beibringen, daß er oder sie andere nicht unter Druck zu setzen hat.
    Es ist nicht der Amokläufer, der Schuld hat, sondern was davor mit ihm gemacht wurde. Es ist nur der letzte Akt einer Eskallation, die vor dem Amoklauf an jeder beliebigen Stelle hätte unterbrochen werden können. Nur das wollte Niemand…

    …als der damalige israelische Außenminister gefragt wurde, wer den ersten Schuß im 6-Tage-Krieg abgegeben hat, antwortete dieser: Es ist nicht wichtig, wer den ersten Schuß abgegeben hat, es nur wichtig, was zu ihm geführt hat.

    Nihilus

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    • Es ist auch loleristisch, quasi schon ein topkek, wenn linksversiffte fritzl’s selber von einzelfällen auf gesamtheiten schließen, aber anderen diese argumentation verbieten wollen, weil sie nicht mit ihrer perversen ideologie im einklang ist.

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    • Oh ja. Das arme Tuktuk. Nein, ein Amokläufer kann nichts dafür. HAKTS BEI EUCH?
      Dieses Arschloch in München knallt vor meiner Haustür Leute ab, und ihr diskutiert hier die Schuldfrage? Ich kotz im Kreis!

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  3. Passt doch auch zu dem Ärzte Lied „Schrei nach Liebe“

    Und wer könnte diesen Schrei besser beantworten als Frauen?
    Kümmert euch um die Männer dann gibt’s auch weniger Terror!?

    Und natürlich mehr Aufklärung was Erziehung angeht.
    Bessere Kontrolle der Eltern. Da sind dann die Erzieher und Lehrer gefragt die die Kinder ja jeden Tag sehen und erleben.
    Vielleicht sollte da einfach mal die Ausbildung erweitert werden oder gezielt mehr Psychologen oder geschulte Fachkräfte eingesetzt werden. Hätte vielleicht die Tat in München verhindert.
    Er war ja schon in Behandlung aber offensichtlich wurde er Falsch behandelt. Einfach mit Tabletten vollgedonnert?
    Da müsste man auch mal die behandelnden Ärzte fragen was da falsch lief.

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  4. Ich gebe zu bedenken, dass es bisher auch weibliche Amokläufer gab. Sie sind zwar deutlich in der Unterzahl, widerlegen jedoch die These, wir hätten ein rein maskulines Problem.

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    • sag das nicht zu laut sonst triggert fritzl noch!

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      • Knurr, Mausi, ja, du bist unsere kleine Schneeflocke und wir haben dich lieb, auch und gerade mit deinen speziellen Bedürfnissen, aber vielleicht könntest du zur Abwechslung auch mal irgendwas Sinnvolles sagen? Danke!

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    • Ach ja? Wieviele? Anekdotischer Gegenbeweis? Lass ma stecken.

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      • Für das Anekdotenbüchlein: Brenda Ann Spencer.

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      • wieviele männer laufen denn amok? lass mich raten: du kannst es mit deinem anektoden büchlein abzählen.
        oh wait, das kann mit meinem islamistischen terror büchlein auch? huh ha? was denn nun? terror ist ein islam problem? au weia!

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  5. Die Feministische Lehre „Alles Böse ist Männlich.“
    ist ebenso schlecht wie die „Alle Juden sind böse.“
    Ich erinnere hiermit an die Warnung der klaren offenen Feministin Andrea Deworkin an eine Vesammlung ihrer Gesinnungschwestern anno 1972 in Carnegie-Hall:
    „Die Auffassung eines Geschlechts, es sei dem anderen überlegen kommt dem Rassismus Hitlers gleich!“
    Und sweien wir uns doch klar darüber: Alle diese; „Mann = Teufel“ – Definitionen kommen ausd demselben Haus, dem Feminismus.
    NICHT DER WIRKLICHEN UND GUTEN FRAUENBEWEGUNG!
    Die hatte ihr volles Recht, war aber nicht ein „Krieg den Männern!“ sondern wie mit Karl LIebknecht und Rosa Luxemburg zusammen: Ein Kampf aller rechtlichen Menschen für ein meschenwürdiges Dasein!
    Was sich uns heute unter diesem guten Namen bietet, ist eine Verfälschung, die aus den Lebenserfahrungen „Höherer Töchter“ und dem, was diese unter „Elend“ verstehen entwickelt hat.
    WAS AMOK BETRIFFT,
    so sind zwar in der „offenen Schau“ Männer an Zahl überlegen
    – doch inwieweit sind die massiven Tötungen in Krankenhäuser, begangen von Krankenschwestern etwas anderes – oder die Abtreibungsindustrie derf USA, die „Teile“ am Markt verkauft?
    KOMMEN WIR NOCHMAL nach oben zurück:
    Was ist das gemeinsame, das alle beschuldigenden Verallge-meinerungen haben?
    Sie wissen keinen Ausweg – und suchen einen „Schuldigen“:
    den ‚Sündebock“.

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    • Erzähl keinen Mist, Boost. Feminismus hat nichts mit der Schlechtigkeit von Männern zu tun, sondern nur mit gleichen Rechten für alle. Deswegen sind trotzdem so gut wie alle Amokläufer männlich. Schau selber nach.

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