Dating als Dienstleistung

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Machen wir uns nichts vor: Tinder und die ganze Dating-App-Fauna sind nichts für uns maximal durchschnittliche, sozial unterentwickelte, kontaktunschlüssige Freizeitnerds. Kostet ne Menge Zeit und Energie, man muss Entscheidungen treffen und vorher noch ein akzeptables Foto von sich und ein lustiges Profil dazu hinkriegen. Zum Glück gibt es Services zu diesen Apps, die alle diese Probleme lösen. Tolles Profil, scharfes Foto, 100% passende Parter(innen). „Dating als Dienstleistung“ weiterlesen

Der Terror hat Deutschland erreicht

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Nach 75 bis 180 Ermordeten (je nach Perspektive) bei Straftaten mit rechts­gerichtet­em politischen Hintergrund seit der Wiedervereinigung wurden in der vergangenen Nacht zwei Sprengstoffanschläge in Dresden, der aktuellen Hauptstadt der (Pegida)-Bewegung verübt. Wie in anderen Ländern ist das Problem überwiegend haus­gemacht: Menschen fühlen sich an den gesellschaftlichen Rand gedrängt und reden sich gegenseitig die Überzeugung ein, zur eigenen Rettung Gewalt einsetzen zu dürfen, und zwar direkt gegen den oder die Schuldigen an der eigenen Misere. Man fühlt sich von der Regierung verlassen und bereitet sich auf einen Bürgerkrieg vor. Der in anderen Ländern (Britannien, Spanien, Frankreich etc) dann bereits schwelt oder ausgebrochen ist. Im konkreten Fall Ostdeutschlands ist die Situation ein wenig anders als in unseren europäischen Nachbarländern: „Der Terror hat Deutschland erreicht“ weiterlesen

Der Beginn der elektronischen Musik

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Die erste Aufnahme von Computermusik stammt aus den Labors der BBC des Jahres 1948. Die Töne wurden durch ein Computerprogramm erzeugt und durch einen Radiolautsprecher ausgegeben; der originale Schallplattendirektmitschnitt wurde kürzlich durch die University of Canterbury in new Zealand restauriert. Anhören kann man das hier. Die Software… oder Arbeitsweise dafür geht auf den genialen Visionär Alan Turing (rechts im Bild) zurück. Da es in dieser Zeit weder Tastaturkommandos noch Computermäuse noch grafische Oberflächen auf Bildschirmen gab, mussten die Töne noch durch eine lange Abfolge von manuell umgelegten Schaltern auf einem wand-grossen Panel erzeugt werden. Heute geht das alles einfacher, aber wir leben ja auch 68 Jahre nach dieser Pioniertat. british library via mefi, pic University of Manchester School of Computer Science

Der Youtube-Krieg in Syrien

Leider findet auch dieser aktuelle Krieg in Syrien, und nicht auf Youtube (oder in der nächsten Stufe innerhalb eines Games) statt. Die viertelstündige Dokumentation „Rage Wind“ stammt von der als gemässigt islamisch geltenden syrischen Rebellen­armee Ahrar al-Sham und wurde beim Sturm auf die von Truppen des Assad-Regimes gehaltenen Stadt Aleppo gedreht. Auffällig ist der hohe Anteil an Dronen- und Gopro-Aufnahmen. Nicht im Bild: Die massive Unterstützung von Ahrar al-Sham durch die Türkei, Saudi-Arabien und die USA, die gemeinsam an einer Beseitigung des Assad-Regimes und seiner Verbindungen zu Russland und dem Iran interessiert sind. Inzwischen warten in Deutschland eine halbe Million Syrer (die zehnfache Anzahl und damit ein Drittel der Bevölkerung ist insgesamt aus dem Land geflüchtet) darauf, dass dieses geostrategische Schachspiel sein Ende findet. Bis dahin ist das früher einmal relativ blühende Land völlig zerstört, auch das zeigt allerdings dieses Frontvideo. via theintercept

Das Geheimnis von Hitlers Erfolg

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Wie konnte dieser Wahnsinnige so viel Erfolg haben? So grosse Zahlen von Menschen begeistern? Und trotz einer von ihm initiierten korrupten, dysfunktionalen Diktatur einen so entschlossenen Krieg führen? Die Antwort dürfte komplex sein, aber einen wichtigen Punkt hat der deutsche Autor Norman Ohler vor einiger Zeit in seinem Buch „Der totale Rausch“ beschrieben: Hitler und seine Schergen, bis hinunter zu Wehrmachtssturmspitzen, dosierten sich eine eiserne Selbst­über­schätzung mit Hilfe von vielen Millionen Tabletten Crystal Meth. Damals hiess das Zeug noch Pervitin und war zunächst rezeptfrei erhältlich. Das fortgesetzte Speed­schlucken liess es ab 1941 ausserdem notwendig erscheinen, den chemie­gesteuerten Führer mit Leibarztinjektionen von Eukodal auf den Beinen zu halten, einer Heroinvariante. Was kann da schon schiefgehen? Eine andere Begründungs­lage für die erbitterte Rundumschlacht des Dritten Reiches gegen alles Nicht-Deutsche skizziert der ziemlich unerschrockene Journalist Jürgen Busche (siehe „Habermas-Kontroverse“) aktuell im „Freitag“. „Das Geheimnis von Hitlers Erfolg“ weiterlesen

Schiffskrise lässt deutsche Banken untergehen

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Die aktuelle Krise der globalen Frachtschiffahrt, vor allem durch ungeregeltes Überangebot augelöst, hat nicht nur zur Insolvenz der grössten südkoreanischen und weltweit siebtgrössten Reederei Hanjin geführt, sondern auch zu einer versteckten Finanzkrise von transnationaler Grössenordnung. Während die ebenfalls durch Spekulationen herbeigeführte Staatsfinanzkrise Griechenlands einen Schuldenberg von rund 300 Milliarden Euro auftürmte, wird aktuell von 350 bis 400 Milliarden nicht einlösbarer Kredite an Schiffahrtsunternehmen gerechnet. Davon betrifft deutsche Banken ein Anteil von 90-100 Milliarden. Diese Spekulations­verluste kann man diesmal allerdings keinen Randnationen aufbürden, hier werden sich die Chefetagen der Grossbanken neue kreative Lösungen einfallen lassen müssen. Irgendwas mit negativen Zinsen womöglich. Oder Bankrott mit Management-Buyout. via gcaptain, pic hummelhummel cc by sa

Piraten: Digitaler Untergrund, wir kommen

MR. ROBOT -- "hellofriend.mov" Episode 101 -- Pictured: Rami Malek as Elliot -- (Photo by: Sarah Shatz/USA Network)

Das ist natürlich schade, mit den 1,7 % Piratenstimmen in Berlin. Aber das hat alles Gründe. An den Wählerwanderungen vom letzten Sonntag kann man einige davon sehen. Also, was ist passiert, und was sind die Folgen? Der grösste Anteil der Piratenwähler ging mit den bereits übergetretenen Köpfen der Fraktion zur Linken. Ich hoffe, die Informationsrevolution wird dort endlich als nächste Stufe der industriellen wahrgenommen (Marx 2.0). Erst der zweitgrösste Block besteht aus Protestwählern, die immer den Protest wählen, der grade von den Medien vorgeschlagen wird. „Piraten: Digitaler Untergrund, wir kommen“ weiterlesen

Sicherheitslücke in Xiaomi-Smartphones

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Der niederländische Informatiker Thijs Broenink hat in seinem Xiaomi Mi4 ein werksseitig installiertes Android-App entdeckt, das einmal täglich ungefragt Informationen zum Hersteller schickt, andere Versionen von Apps aufs Handy lädt, und überhaupt Root-Zugriff hat. In anderen Worten: Mit dem Telefon machen kann, was es will. Hier gibt es also ein Sicherheitsproblem mit der Android-Version, die von Xiaomi verwendet wird; das Problem betrifft alle Modelle des Herstellers. Um sich davor zu schützen, müsste man zumindest den Zugriff auf alle Xiaomi-nahen Domains sperren, oder das Betriebssystem in einer unverfälschten Version installieren. Auch wenn die Sicherheitslücke aktuell für diese Marke nachgewiesen wurde, muss man den Verdacht auf ähnliche Securityprobleme bei anderen Smartphones erst noch ausräumen. pic xiaomi

Die NASA und das Ende der Astrologie

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First things first: Weder hat die NASA die Astrologie widerlegt oder zerstört, noch ist der Glauben an die Bedeutung der Sternbilder und Planeten weniger oder mehr zu belächeln als irgendein anderes Glaubenssystem. Zudem sind solche Systeme per Definition faktenfrei, und in ihrer individuellen Bedeutung unangreifbar, da durch die von uns allen akzeptierte Verfassung geschützt. In einfachen Worten: Jeder soll glauben, was er oder sie will, kein Glauben ist irgendwie besser als ein anderer. Was also hat die NASA genau gemacht? „Die NASA und das Ende der Astrologie“ weiterlesen

Warum man am Sonntag Piraten wählen muss

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Wenn man in Berlin lebt. In einem Wort: Korruption. Die vor fünf Jahren gewählte Berliner Piratenfraktion hat Bedeutendes geleistet, um den Sumpf an Korruption, Amtsmissbrauch und Verschwendung sichtbar zu machen, in dem der neuen BER-Flughafen seit Jahren versinkt. Und im Europaparlament kämpft die Piratin und Vizevorsitzende der europäischen grünen Fraktion Julia Reda (pic: pd) dagegen, dass unser Internet zum Lehen für die Industriebarone und Finanzdynastien gegeben wird. Zu etwas gemacht wird, dass nur einigen wenigen immer noch mehr Geld bringt. Und natürlich genügend warme Plätzchen für abgewrackte Politiker bereitstellt. Ja, man findet einzelne Stimmen bei den Linken und Grünen, die solche Forderungen wiederholen. Aber diese Stimmen können sich in ihren Mutterparteien nicht so recht durchsetzen. Die selbsternannte deutsch-völkische Alternative hat übrigens in ihren Programmen bereits deutlich gemacht, dass eindeutig sie zum erzkapitalistischen Lager gehört. Da wo sich die Korruption besonders wohl fühlt. Bei den Altparteien gibt es schlicht keinen Kampf gegen Korruption. Eure Entscheidung: Seid für die Korruption, oder dagegen. Am Sonntag in Berlin zählt eure Stimme.

Die nukleare Version von Romantik

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Herbst! Herbst! So sehr ich den Sommer in diesem Jahr mochte – und er wird wahrscheinlich bald noch mal zu Besuch kommen – so aufregend ist die kühle, feine, dunstige Luft heute. Der Duft des Herbstes ist da. Endlich. Meine Lieblings­jahreszeit. Die mich in jedem Moment an ein Interview erinnert, das ich ’97 mit der britischen Industrial-Metal-Band Godflesh geführt hab, als sie in Stuttgart auf einer Tour mit Ministry spielten. „Weisst du“, sagte mir der Gitarrist und Frontmann Justin Broadrick, „unsere Musik kommt aus genau einer Quelle, nämlich zu wissen, dass es etwas gibt, wonach du dich am meisten von allem auf der Welt sehnst, und gleich­zeitig zu wissen, dass du es niemals haben wirst“. Das ist seither meine Definition von Romantik. Eure rosa Blümchen könnt ihr behalten. Ich hab ja den Herbst. pic Werner Kunz cc by sa

10 Jahre Piratenpartei! Yay!

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Wie geil! Am Samstag wurde die Piratenpartei in Deutschland 10 Jahre alt. Auf der Party in Berlin (siehe pic) konnte ich leider nicht sein, aber die politische Bewegung der Piraten macht mir nach wie vor eine Menge Spass. Ob das am nächsten Wochenende bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin was wird, wissen wir nicht. Die Piraten werden, anders als etwa die FDP oder bei der letzten Wahl, ja in Umfragen nicht mehr einzeln angezeigt – nur 9 Prozent „andere Parteien“. Aber das werden wir ja sehen. Allein schon die Arbeit in den vier Landesparlamenten und über 400 Kommunalmandaten hat sich gelohnt. Und die historische Leistung, bei der letzten Bundestagswahl 2013 so viel liberales und Protestwählerpotential zu binden, dass weder die korrupte FDP noch die nazikuschelnde AfD über 5% gekommen sind. Die grundsätzliche Richtung der Piraten, besonders in Berlin und im neuen Bundesvorstand, gefällt mir nach wie vor besser als die irgendeiner anderen Partei. Ok, die Linke ist auch sympathisch, aber ich bin nun mal Hyper-Individualist, da ist die Kollektivkultur der Sozialisten bei aller Freundschaft doch nicht vollkommen mein Ding. Auf der anderen Seite kann ich die Partei „Die Partei“ natürlich auch gut ab, auch wenn die auf politische Tätigkeit im Grunde völlig verzichten und damit den Ausstieg aus dem System noch drastischer halten als die Piraten. Nur ist mir Kabarettismus als Kernideologie auf Dauer zu wenig. Also werde ich wohl noch eine Weile Pirat bleiben. Was ihr macht, ist eure Sache. Hauptsache, ihr geht wählen, verbreitet mutig eure Meinung und unterstützt keine Neonazis. Das wäre nett. Dann noch Prost und Arrr und so, allgemein. pic Olaf Pallischeck

Wo die Verschwörungstheorien herkommen

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Prof. Lance deHaven-Smith, zuvor Präsident der Florida Political Science Asso­ciation, schreibt in seinem von der University of Texas Academic Press herausgegebenen Buch „Conspiracy Theory in America“ von seinen Forschungen an FOIA-Dokumenten (Regierungsakten, die nach dem US-Informations­freiheits­gesetz zugänglich gemacht wurden), wie der Begriff “conspiracy theory” („Ver­schwörungstheorie“) überhaupt in die Welt kam. „Wo die Verschwörungstheorien herkommen“ weiterlesen

Das Tal der Ahnungslosen wählt auch heute noch die SED

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Auf der Karte oben sieht man, welche Gebiete der ehemaligen DDR nicht vom Westfernsehen erreicht wurden und damit nur eine Seite der Propaganda kannten. Im DDR-Jargon nannte man diese beiden Flecken um Greifswald im Norden und Dresden im Süden „Das Tal der Ahnungslosen“. Ist es nun wirklich so, dass diese beiden Regionen heute das Kerngebiet der NPD, AfD und Pegida bilden? Heisst das, dass die Leute dort insgeheim immer noch die SED wählen, jene Pseudopartei, die den Ostteil unseres Landes 41 Jahre lang in einer abgemilderten Form der Nazi-Diktatur gefangen hielt? „Das Tal der Ahnungslosen wählt auch heute noch die SED“ weiterlesen

Deutsche Bank: So geht Panama wirklich

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Ein sehr ausführlicher Artikel im US-Magazin The New Yorker verweist uns auf aktuelle Erkenntnisse über transnationale Aktienspekulationen der Deutschen Bank, die mit dem Ankauf eigener Aktien in Moskau (gegen Rubel) und dem Verkauf der selben eigenen Aktien in London (in Dollar) so ungefähr 10 Milliarden USD „generierte“. Finanzweltbeobachter rechnen damit, dass zur Zeit über 130 Milliarden in schwarzem Kapital in der britischen Hauptstadt gestapelt sind, ein bedeutender Teil davon durch die Deutsche Bank über die Moskauroute eingeschleust. Nimmt man die etwa 5000 bekannten Briefkastenfirmen in Britannien dazu (ohne genau auf die Ukraine-Geschäfte von Donald-Trump-Beratern und CIA-Investitionen im Baltikum einzugehen), summiert sich die schwarze Kasse unter aktiver Beteiligung der schon in der Finanzierung des KZ Auschwitz involvierten Deutschen Bank auf geschätzte 1000 Milliarden. Das entspricht etwa der Hälfte der deutschen Staats­schulden (Bund und Länder) und sollte zumindest besteuert werden, nicht wahr? Falls jemand fragt: Die AfD hat keine Pläne für Besteuerung von multinationalen Grossbanken. Wie auch. Kriegt ja genug verdeckte Spenden aus der Richtung. Bei anderen Parteien findet man allerdings auch kaum Bestrebungen gegen Banken­korruption, ausser Linken, Piraten, und Teilen der Grünen. Naja, ihr wisst ja, was ihr wählen wollt. via nakedcapitalism, pic dontworry, gfl

Die Diktatur der Angepassten, mit Gaskammern

Und, haben alle den Schock verdaut, das höhnische Grinsen des Brexit aus dem nordöstlichsten Tal der Ahnungslosen, wo man in Wirklichkeit immer noch SED wählt, ohne das allerdings jemals zugeben zu wollen? Dass man sich geirrt hat. Damit, einfach einen neuen Staat zu fordern, damit es einem besser geht als in der DDR. Tut es auch, aber anderen gehts eben noch besser, und daran muss ja der Staat schuld sein, also wählen wir wieder einen anderen. Zumindest zu 20,8 %. Um ein kleines Missverständnis auszuräumen: Nein, genau das ist Demokratie nicht, wenn man eine andere Partei wählt, weil man mit der letzten nicht zufrieden war. Nur weil einem die neue Partei statt Arbeitsplätzen eben neue Sündenböcke verspricht, und seien es nicht-existente Islamisten. Demokratie ist statt dessen, wenn man für seine Befürfnisse eintritt. Im konkreten Fall für Steuergerechtigkeit und Mitbe­stim­mung. Haben wir nämlich beides nicht so richtig. Weil wir (in der Summe) nicht dafür eintreten. Sündenböcke – sind irgendwie einfacher zu verstehen als Mitgestaltung, fürchte ich. Speaking of which: Blumfeld und „Die Diktatur der Angepassten“ ist ja gleichzeitig kitschig bis zu Peinlichkeit und im selben Moment episch und wahr. „Die Diktatur der Angepassten, mit Gaskammern“ weiterlesen

Fast folgenlose Vergewaltigung und wütende bewaffnete Nachbarn

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Ok, Brock Turner hat einen gnädigen Richter gefunden und kam nach drei Monaten Gefängnis wieder nach Hause, Vergewaltigung hin oder her. Man will doch dem Jungen seine Zukunft nicht verbauen, nicht wahr? Was mit dem betreffenden Mädel weiter passiert, war dem gnädigen Richter sichtlich egal. Nicht so den Nachbarn von Brock, die den begnadigten Heimkehrer und Ex-Schwimmer bereits mit eindeutig beschrifteten Tafeln und offen getragenen Assault Rifles begrüssten. In Ohio ist das offene Tragen von Waffen aller Art ja erlaubt. „Wenn ich Brock vergewaltige, be­komme ich dann auch nur drei Monate?“, „Kastriert Vergewaltiger“, „Wenn’s keine Vergewaltigung war, wieso bist du dann weggerannt“, lesen sich einfach uner­freu­licher, wenn die Transparentträger schwer bewaffnet und stocksauer sind. OK, USA. Ich schau mir das mal an. Brock hat’s auf jeden Fall grob verkackt. „Fast folgenlose Vergewaltigung und wütende bewaffnete Nachbarn“ weiterlesen