USA: Einen Tag nach der Wahl wieder business as usual

wrinklyjackolantern

Nachdem der rechte Flügel der US-Elite es tatsächlich geschafft hat, der Bevöl­kerung einen alternden Kürbis als Präsidenten anzudrehen, kehrt am nächsten Tag augenblicklich neo-liberale Normalität ein. Vom Geist der versprochenen Revolution gegen „die in Washington“ keine Spur. Selbst die Beteuerungen, alle Moslems zu verbannen, sind 24 Stunden nach der Wahl von Trumps Website verschwunden, während die üblichen Verdäch­tigen, also die Hardcore-Republicans und Buldoggen der 1% bereits die wichtigen Ämter unter sich ausmachen. Für Donald Pumpkin sicher kein Problem, er wird in den nächsten vier Jahren genug Gelegenheit haben, ausländischen Damen an die Pussy zu fassen und überseeische Würdenträger zu beleidigen. Jeder hat ja so seine Hobbys. Ändern wird sich nichts, ausser noch weniger Steuern für die Reichen, weniger Umweltschutz und weniger Bürgerrechte. The Great Pumpkin Swindle Of 2016. via boingboing, pic evilerin cc by

8 Kommentare

  1. “ ausländischen Damen an die Pussy zu fassen und überseeische Würdenträger zu beleidigen.…..“
    Was ist ein überseeischer Würdenträger?

    Er kann doch an die Pussi fassen, wem er will, wenn die “ ausländischen Damen “ sich da gefallen lassen.
    Werden wohl auch inländische sein.

    Clinton ist doch da ein gutes Vorbild für ihn. Der hat nicht nur einerTussi an die Pussi gefasst, sondern sich sogar eine unter dem Schreibtisch installieren lassen, um seinen Schwanz zu bearbeiten.

    Dann hat er alles abgestritten.

    Und dann frag Dich mal, lieber Fritz, was der überaus beliebte und ausserordentlich tüchtige Präsident Kennedy , den ich sehr mochte, an in- und ausländischen Damen in sein Haus geladen hat, wenn die Hausherrin nicht da war.
    Sogar eine Spionin ist durchgekommen und wurde mit Millionen von Dollars abgefunden.

    Lass sie doch treiben, was sie wollen, wenigstens sie machen ihre Arbeit gut und sind für ihr Volk da.
    Schwer nachvollziehen, was du da von Dir gibt’s.

    Du scheinst durch die Wahl von Tramp einem Trauma erlegen zu sein. Lasse den Mann doch erste einmal anfangen.

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  2. Hmm, die Frage lautet möglicherweise nicht: warum hat Trump gewonnen, obwohl er so ein Widerling ist? Beziehungsweise lautet die Antwort möglicherweise nur: er hat gewonnen, WEIL er so ein Widerling ist.

    Nebenbei vertritt hier die AfD diesen Standpunkt. Gerade jemand wie Höcke. Ich hab mich mal umgehört und beobachtet. Von ganz links bekommt man Nazivorwürfe, vollkommen unreflektiert, wenn man z.B. fragt, warum über Zustände im Asyllager nicht adäquat berichtet wird. Wo Albaner über Moslems mit Eisenstangen herfallen. Dann kommen von ganz rechts Beschimpfungen, man sei Ausländerfreund, wenn man sich mit denen auch noch unterhält. Und von der Mitte bekommt man ohne Begründung gesagt, man solle gefälligst einfach nur die Klappe halten. Wer nimmt die Leute, die in solchen Zuständen leben, und das werden immer mehr – wer nimmt die denn noch ernst? Genau: Die AfD. So weit sind wir schon gekommen. Wenn „die da oben“ nicht eine Kehrtwende hinlegen wie von Fußballprofis erwartet, blüht uns hier Ähnliches.

    Und nein, ich werde NICHT jammern und sagen, daß ich es ja vorhergesagt habe. Reicht völlig aus, DASS ich es vorhersage. Das ist nicht zu verwechseln mit „ich finde die AfD gut“. Das Gegenteil ist der Fall.

    Mit desillusioniertem Gruß

    Thomas

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    • Da steckt leider mehr Wahrheit drin, als mir lieb ist.

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      • Wo ich gerade nach dem (zugegeben nicht ganz zum Topic passenden, aber Trump immerhin erwähnenden) Edward-Snowden-Livestream auf startpage.com mal wieder meinen derzeitigen Lieblingsblog gelesen habe, zum Topic voll passend: https://blog.fefe.de/?ts=a6da27f8
        Gerade den Piraten kann man in der Hinsicht wenig vorwerfen. Dummerweise sind die gerade ziemlich in den Hintergrund gerückt.

        Gruß

        Thomas

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        • „gerade ziemlich in den Hintergrund gerückt“???

          gibts die überhaupt noch? außer fritz, meine ich?

          ————————————————————————

          ach ja, wenn man schon zwischen 2 üblen krankenheiten wählen MUSS, und CLINTON = PEST repräsentiert und TRUMP = CHOLERA,
          dann ist TRUMP um kilometerlängen das eindeutig kleinere übel. an dessen händen (noch) kein (politisches) blut klebt, sondern lediglich ein bisschen (privater) PUSSYSAFT.
          völlig im gegensatz zu clintons dreckfingern, die vom blut hunderttausender unschuldiger geradezu triefen.

          [ Pest oder Cholera?
          Das ist die klügere Wahl

          Entscheiden Sie sich am besten für die Cholera. Wenn man mal das Sprichwort wörtlich nähme und tatsächlich die Wahl hätte zwischen Pest und Cholera, sollte man sich tunlichst nicht für die Pest entscheiden. Denn die ist trotz aller modernen Medizin in 60 bis 80 Prozent aller Fälle tödlich, wogegen bei halbwegs moderner Behandlung nur ein Prozent der an Cholera Erkrankten sterben. ]

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          • :) ob’s die Piraten noch gibt – schwer zu sagen. Leute mit Piratenmentalität gibt es jedoch noch zuhauf, zum Bleistift beim Chaos Computer Club. Das Ganze ist möglicherweise nicht wirklich politikfähig, ähnlich dem Humanismus, da sich zu wenig universelle Strategien zeigen, denn eine politische Partei muß sich eben um ALLES kümmern. Nichtsdestotrotz kann ich sowohl dem Humanismus als auch der Piratenbewegung einiges abgewinnen. Gerade die Idee, den Dialog zwischen ALLEN zu suchen, halte ich für ein positives Charakteristikum der Piraten. Einfach nur Trump zu polemisieren halte ich hingegen für wenig zielführend, denn damit begibt man sich auf das Niveau der Populisten.

            Ich hab Trump und Clinton im Übrigen eher als Teufel und Beelzebub beschrieben. Vielleicht trifft Pest und Cholera die Sache aber in der Tat besser….ich bin gespannt wie es weitergeht.

            Gruß

            Thomas

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  3. Klar, wenn man Politik und gesamtgesellschaftliche Meinungsbildungsprozesse auf die Hauptdarsteller reduziert, statt zu betrachten, für welche Bewegungen sie stehn, findet man Trump und Petri nur lächerlich, aber nicht so schlimm. Und falls sich jemand nicht erinnern kann, weil das so schon länger nicht mehr im TV gesagt wurde: Die AfD ist die rechtspopulistische, rückwärtsgewandte, sozialfeindliche Neinsagerpartei, während die Piraten die zukunftsorientierte, humanistische, progressive Neinsagerpartei sind (kein Wunder, dass letztere in den Medien so ungern erwähnt werden). Aber wählt doch, was ihr wollt.

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    • @Fritz: WIR können die Welt nicht retten. WIR: das sind die Mittellosen, die keine Lobby haben.
      Die Bewegungen, für die die genannten Protagonisten stehen, existieren unabhängig von selbigen. Ich habe vor über einem Jahr gesagt: wer immer mal wissen wollte, wie Hitler damals an die Macht kam, hat jetzt live die Gelegenheit, das mitzuerleben. Und bei dieser Aussage bleibe ich.
      Solange Stinkreich und das (nach Felix von Leitner) „Raumspray“-Elitegesocks einfach alles aussitzen und die Trennung zwischen Reich und Arm vorantreiben, was meiner Meinung nach die Blaupause für jegliche Art von Rassismus darstellt, wird es regelmäßig knallen. Das ist alles andere als gemütlich, aber wer auf einem Pulverfaß sitzt, sollte schauen, daß er das Faß leert, statt auch noch mit Zündhölzern spielen.
      Natürlich wähle ich was ich will. Meine Einstellung dazu kennst Du ja.

      Gruß

      Thomas

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