Mikroplastik in unseren Flüssen

Greenpeace ist mit dem Boot durch unsere Flüsse gefahren und hat rausgefischt, was drin schwimmt. Unter anderem jede Menge Mikroplastik. Problem: Das Zeug wird erst über Jahrhunderte oder Jahrtausende abgebaut, Fische und andere Wassertiere essen es, und wir essen dann die Fische. Und das Plastik. Die Bemühungen der Umweltschutzorganisationen haben mittlerweile dazu geführt, dass Zahnpasta praktisch plastikfrei geworden ist. Anders ist es bei Körperpflege und Kosmetika: Da ist so gut wie immer Kunststoff drin. Ein Teil des Plastikmülls kommt auch bei starkem Regen in die Flüsse, wenn Wegggeworfenes eingeschwemmt wird. Wir sollten anfangen, Altplastik wie Gift zu behandeln. Etwas, das man sorgfältig behandeln muss. Und am besten so wenig wie möglich benutzt. Hier ist nochmal die Produkteliste (PDF) vom Bund Naturschutz, damit wir wissen, was wir nicht kaufen möchten.

1 Kommentar

  1. Tja, das war schon lange so.
    Ich erinner‘ mich noch, wie die reicheren Kinder uns stolz ihre neuen Fedrballschläger zeigten“ „Die sind aus Bakelit, viel besser als das dumme schwere Holz, was ihr da habt.“
    Und von da an ging’s berg…. was denn?
    Wir haben’s ja jetzt überall – und ich seh‘ das ein beim A350 und so: Die Kohlenfibern kommen noch nicht mal von der Ruhr – ach was.
    Ist eben alles neu – und leichter – und rostet nicht. Die Babies auch? Sind doch nun auch schon oft „in vitro“ – da denk‘ ich an Huxleys „Brave New World. Bin aber nicht so ‚brave‘. Mich schaudert’s.

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