Rechtspopulismus bei der Arbeit: Trump und Goldman Sachs

rotten_pumpkin

Noch ist die US-Wahl nicht nachgezählt, da lassen die politischen Vertreter der Finanzindustrie bereits ihre Maske fallen: Der wegen seiner rechtspopulistischen Sprüche als Vertreter des kleinen, weissen Mannes gewählte Donald Trump nimmt insgesamt fünf Ex-Goldman-Sachs-Manager mit ins Team, darunter den Hedge-Fund-Banker und Hollywoodfinancier Steven Mnuchin. Das ging aber schnell, oder? Nein, das war vorher klar. Hillary Clintons angebliche Verflechtungen mit der Wall Street waren Wahlkampfgetöse, der Pumpkin Kingping steckt selber tiefer im Morast der Finanzelite als seine Wähler und Verehrer jemals glauben wollten. Genau denselben „Schock“ werden wir auch bei den anderen Rechtspopulisten erleben. Falls sie gewählt werden. tagesschau pic cc by andy hay

20 Kommentare

  1. Ganz egal ob man Trump gut findet oder nicht, jemanden zu beauftragen der sich in dem Gelände auskennt ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man einen Sumpf trockenlegen will.
    Bis jetzt würde ich das mal noch nicht als Zugeständnis and die Wall Street und Finanzelite werten, sondern erstmal abwarten.
    Hätte er einen Branchenfremden für die Position ernannt würde ich das eher als zahnlos und diletantisch werten. Berufspolitikern fehlt das Verständnis, um an der Wall Street effizient regeln und eingreifen zu können.
    Von daher gibts bisher erstmal nichts zu kritisieren an der Entscheidung bevor der Mann mit seiner Arbeit beginnt.

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    • Omann. Das kannste dir jetzt gerne schönreden. Mach einfach.

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      • Fritz, bis jetzt bist Du derjenige, der sich alles schöngeredet hat.

        So, für heute reicht es. Hab‘ keine Zeit mehr.
        Muss noch zu Trump ins bereits heimlich gegründetes „Kabinett“, wo ich einen „Beraterposten“ habe.

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    • naja, gibt aber auch den Spruch „den Bock zum Gärtner machen“ und „eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“. Wo in seinem bisherigen Schalten und Walten hat er den überhaupt einmal den Verdacht erregt irgendeinen Sumpf trockenzulegen.
      (ausser evtl. im wörtlichen Sinne um dann da ein Kasino zu bauen)

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    • Ich rede mir das nicht schön, bin aber bereit abzuwarten, bis die ersten Entscheidungen fallen, um diese dann zu bewerten.
      Wen würdet Ihr denn gerne auf diesen Posten sehen? Ne sympathische ehemalige Kindergärtnerin mit großem Herz und viel Empathie?
      Bevor man etwas derart komplexes wie das Wall Street Kasino regeln kann muss man das erstmal im Detail verstanden haben – und da schaden ein paar Jahre bei Goldman-Sachs sicher nicht.
      Was wirklich dabei rauskommt werden wir sehen, aber Kompetenz als Manko zu interpretieren finde ich sehr gewagt.

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      • Und eins noch: der Fokus auf den bösen Trump in den deutschen Medien sorgt dafür, dass ein Berufs-Politkasper wie Günther Öttinger mit seiner Schlitzaugen-Rede ungeschoren davonkommt.

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        • @Pepe
          Ja und dann die ganzen SPD Arschgeigen, voran Die Ärsche Steinmeier und Steger die nichts als Hasstiraden gesät haben und jetzt die ersten sein werden, die Schlange stehen werden, um Trump den Schwanz zu lutschen. Ich freu‘ mich schon.

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    • @ Pepe
      ich stehe voll und ganz hinter Ihnen und kann nicht nachvollziehen, dass die Leute , die eine Trump-Wahl für unmöglich hielten und dazu gehört auch unser lieber Fritz, immer noch nicht geschnallt haben, dass Trump sein eigenes Ding macht und nicht erst bei der Pitratenpartei nachfragt.
      Der Junge hat ja noch nicht einmal angefangen.
      Lasst ihn doch erst mal machen.

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    • „Wen würdet Ihr denn gerne auf diesen Posten sehen?“

      Fritz !!!!!

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    • @Pepe
      Bravo Pepe, ich stehe voll und ganz auf Ihrer Seite.
      Man sollte meinen, dass die, die eine Trump (f-) Wahl für unmöglich hielten und dazu gehört ja auch unser lieber Fritz, jetzt langsam aufwachen und merken, dass dieser Mann nicht erst bei der Piratenpartei nachfragt oder womöglich noch bei Gabriel.

      Ja, die Kanzlerin, die hätte er um Rat fragen müssen.
      Das hat er versäumt. Donnerwittchen noch mal !

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      • Dachte, ein Kommentar sei verloren gegangen, wohin auch immer. Aber dem war nicht so.

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  2. O Jessas! das geht ja schon wild her!
    Na, dss der dieser Trump nicht Donald Duck ist, sondern schon eher der alte Dagobert, ist nie versteckt gewesen – stoert mich deshalb nicht arg – wer kann denn in Washington oder ‚Big Apple‘ was sein, ohne im Geld-Sumpf zu stecken?
    Der Unterschied zu Killery, der ihn zum Vorzug machte, war seine Stellung gegen sinnlose Kriege, und die Vernunft, sich mit dem „Feind“, der ja keiner ist, sondern nur dazu gemacht werden sollte, an einen Tisch zu setzen.
    Es war ja seit Reagan, aber auch schon zuvor, der schlimmste Fehler der US Ignoranz und Politik, sich immer die falschen Freunde und Partner auszusuchen.

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    • @JoB
      Der Unterschied zu Killery,…….war seine Stellung gegen sinnlose Kriege,…..
      Ja, genau und das allein dürfte gereicht haben, Killary nicht zu wählen.

      Man hätte natürlich alles gern wie gehabt, wie bei Mami……wozu selber denken….

      Trump wird denen noch den oder gleich die Säcke über den Kopf ziehen und auch noch zubinden, ohne dass es das jemand merkt.
      Wie sagt man so: Es wird spannend.

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    • Ich denke, dass hauptsächlich die grenzenlose Überheblichkeit der alten Schachtel ihr am Ende das Genick gebrochen hat. Die Hälfte des Landes als „deplorable“ zu bezeichnen funktioniert einfach nicht wenn man Präsident werden will. Deplorable ist im englischen weit stärker als die deutsche Übersetzung bedauernswert, das kommt vom Impact her schon fast an Menschenmüll ran.
      Und sich lange vor der Wahl als Sieger feiern hat ihr auch nicht geholfen.

      Mal sehen, ob Trump jetzt wirklich mit Putin teamt und ISIS by the pussy grabbt – aber ich denke nicht, dass die Außenpolitik für die Amis wahlentscheidend war.

      Was mich am meisten wundert sind die Reaktionen hier. Ständig wurde die imperialistische Interventionspolitik der USA zusammen mit dem Globalismus kritisiert, und jetzt ist die Alternative auch nicht recht. Hillary hätte weiterhin jedem Islamisten in Syrien, der sich selbst als halbwegs moderat bezeichnet, Waffen geliefert, um Assad und die Russen zu bekämpfen. Dass das nicht funktioniert konnte man ja spätestens in Lybien beobachten.
      Unglaublich eigentlich, dass sie darauf auch noch stolz ist.

      Bezüglich dem Kabinett macht Trump auf jeden Fall genau das Richtige – kompetente und mächtige Personen einbinden und auf seine Seite ziehen, anstatt die Posten an irgendwelche unfähigen Hardcore-Christenfanatiker-Republikaner-Berufspolitiker zu vergeben.

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  3. Meinungsfreiheit FTW. Nur die Hoffnung, ein Berufsbetrüger würde einen besseren Job machen als eine Berufspolitikerin, halte ich für heute schon sinnlos. Die Karriere des Grossen Kürbis zeigt, dass er ein waschechter Oligarch ist. Mal sehn, was die Nachzählung ergibt.

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    • Ja, Betrüger mit der Trump University, keine Frage.
      Ich bin kein Trump Fan, halte ihn aber für ungefährlicher und deutlich rationaler als Hillary – die mir ihrer planlosen und unverantwortlichen Politik ganze Regionen für mindestens Jahrzehnte ins Chaos gestürzt hat. Trump mag ein Betrüger sein, Hillary dagegen geht über Leichen und freut sich noch, wenn sie im Interview darauf angesprochen wird, siehe Video oben.

      Die Nachzählung von Jill Stein boostet erstmal ihren Bekanntheitsgrad, ansonsten wird das ziemlich sicher exakt gar nichts ergeben. Shameless Self-Promotion.

      Fun Fact: Hätte Jill Stein erst gar nicht kandidiert, dann hätten ihre Wähler ziemlich sicher Democrats gewählt – und Hillary hätte gewonnen.

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      • Du hast also die rassistische, sexistische Wahlkampagne Trumps verpasst und hältst ihn deswegen für rational? Naja, das lässt sich alles nachlesen. Nicht nur das mit der Uni. Das ganze auf Betrug aufgebaute Businessimperium, und die ganzen Hasspredigten. Btw: Clinton hatte die zweitmeisten Stimmen aller US-Präsidentenwahlen ever und deutlich mehr als Trump. Nur eben das gezinkte Wahlsystem (nicht nur die Wahlmänner) haben das Ergebnis umgedreht. Aber das müssen die US-Amerikaner klarziehen. Wir haben hier unsere eigenen, wenn auch ähnliche Probleme.

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        • Das Pussygrabbing-Statement war lange vor dem Wahlkampf, ist intern vor einer Unterhaltungssendung gefallen, und war auch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt – von daher sehe ich keine sexistische Wahlkampagne, und würde den blöden Spruch auch nicht so überbewerten. Öttinger mit seinen Schlitzaugen-Sprüchen und Zwangshomoehe übertrifft alles was Trump gesagt hat, interessiert hier nur keinen.

          Clinton mag Weltmeister der Herzen sein, sollte sich jetzt aber trotzdem damit abfinden, dass sie verloren hat.
          Ich halte ihn für rationaler, weil er eingesehen hat, dass es in Syrien nichts zu gewinnen gibt. Die Konsequenzen von Hillarys geplanter No-Fly-Zone über Syrien will ich mir gar nicht erst ausmalen.
          Hillary ist sicher weniger rassistisch als er, sie hätte Schwarze, Weiße und Latinos alle zusammen an die Front geschickt.

          Aus US-Sicht ist es auch clever, für die NATO eine Kosten-Nutzen Rechnung aufzumachen – das wird für uns noch richtig teuer.
          Die NATO ist die größte Cash-Cow die Amerika hat, und die wird er jetzt anständig melken.

          Meine größte Sorge:
          Nachdem man Trump jetzt hier monatelang als Superrassisten und Nazipope gebrandmarkt hat wird für die AfD und den Front National keine Munition mehr übrig sein, die Begriffe hat man ja alle schon bis zur Wirkungslosigkeit verbraucht.

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    • @Fritz Dauert lange mit der Nachzählung, nicht wahr?

      Wenn wirklich falsch ausgezählt worden sein sollte und Trump nicht President bleiben würde, dann lacht die ganze Welt über Amerika.

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  4. @ Pepe Clinton mag Weltmeister der Herzen sein, ….“

    Sollte wohl ein Scherz sein?

    „Pussygrabbing“ Mein Gott, was soll das?

    Wenn Männer und auch Frauen ihre Phantasien über ihre Sexualität ausleben könnten, würden keine Bücher mehr darüber geschrieben werden.
    Lest mal Henry Miller. Der wurde in Oslo wegen Pornographie angeklagt. Dabei hat er nur seine sexuellen Erlebnisse zu Buche gebracht.
    Und denkt mal an Sartre, den großen „Denker“ In den 70Jahren gab es wohl keine Pussy in Paris, die er nicht hat versucht, ins Bett zu kriegen.
    Hat Fritz keine anderen Probleme oder beneidet er im Stillen den „Sexisten Turm?
    Er kann sich ja gar nicht mehr beruhigen.

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