Der LKW, der mit Wasser fährt

nikola_one

Mit Wasserstoff, um genau zu sein. Den wir aber zuhause herstellen könnten, mit dem überschüssigen Strom von unseren Dächern. Der Nikola One soll jedenfalls mit seinen 1000 PS ab 2020 Lasten über USAmerikas Highways ziehen. Hierzulande dürfte er gerne auch Dieselmotoren in Zügen oder anderswo ersetzen. Warum ist das so toll? Weil aus Wasserstoff durch „Verbrennung“ mit dem Luftsauerstoff wieder Wasser wird. Keine Abgase. Und ist das besser als Elektroautos? Einerseits schlechter, weil wir den Wasserstoff erst herstellen müssen – der Gesamtwirkungs­grad ist also nicht toll. Andererseits besser, weil Batterien immer noch zu viel wiegen. Da enthält ein Wasserstofftank bei gleichem Gewicht eben viel mehr Kilometer. Im Fall des Nikola One 1900 davon. So lange fährt dann ein solcher Lastzug ohne Auftanken. Klingt für mich wie eine gute Brückentechnologie. arstechnica

2 Kommentare

  1. Ich bin sonst echt nicht so der Sicherheitsblockwart, sondern eher Verfechter des tragbaren Restrisikos. Nur, wie sieht es bei den Dingern damit aus?
    Wenn man sich das Video anschaut, in dem eine Tesla-Batterie explodiert, ist das schon recht eindrucksvoll. Aber gegen einen Wasserstofftank, der einen 1000 PS LKW 1900 Kilometer weit bringt, dürfte sich das im Falle des Falles eher harmlos ausnehmen, oder?

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    • Mit Benzin hats auch funktioniert, sogar recht gut. Auch mit Erdgas. Wenig Explosionen. Wasserstoff lässt sich recht gut in bruchsicheren Drucktanks unterbringen, für Benzin genügt sogar einfaches Blech. Die Hindenburg war ein anderes Thema.

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