White Christmas

whitechristmas

Sehr schön erklärt, von Hugleikur Dagsson.

7 Kommentare

  1. Humor ist eine Sache
    – Ich habe uebrigens meine Dissertation fuer den 2ten MA geschrieben ueber „The Role of Wordplay in Freud’s Theory of Humour“:
    – und wir alle wissen, dass Scheemaenner im Winter am gefaehrlichsten sind, weil man/frau sie im Schnee nicht rechtzeitig sehen kann;
    Und Kalauer (franz.: ‚calembour‘) koennen auch bildlich dargestellt werden:
    – und der „Witz“ hier oben spielt ja auch mit dem Wort „weiss“: Farbe, Rasse, Vorurteile, (Ver-)Kleidung, usw, usw.
    Es kann jedoch Humor seinen guten Charakter als freudiger Ausdruck, oder auch als Verdraengung von Angst verlieren, wenn er schlicht politisch-schmutzig wird und seine weisse Farbe sich unter grau-schwarz-braunem Dreck und moeglicherweise rostroten Blutflecken versteckt.
    Der „Witz“ hier oben gehoert zu dieser letzteren Art, hinter deren (vorgestelltem) „Lachen“ sich schlimme Aggressivitat versteckt:
    a) Ist Weihnachten ein Fest des KuKluxKlan und Rassismus?
    b) sind alle Braeute Rassisten, weil sie Weiss tragen?
    c) sind alle Trauernden in Asien Rassisten, weil sie Weiss tragen?
    d) wie rassistisch muessen die Innuit sein, da sie ueber 20 Worte fuer ‚weiss‘ haben?
    E: Ist das hier ein „Witz“ des aggressiven Atheismus, der z.Z. seine eigene „Religion“ in die allgemein „diversifizierte“ menschliche Gesellschaft hineinzwingt?
    Es ist ein abgrundboeser Versuch eines Missbrauchs von Humor fuer schaendliche Zwecke der Verleumdung anderer Menschen mit anderen Welt- und Moralansichten.

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  2. es sind natuerlich ‚Schneemaenner‘
    (ich seh‘ das oft, dass Buchstaben verschwinden – wohin denn wohl?)

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    • Oh, ich hab‘ vergessen: FROHE WEIHNACHTEN!

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  3. Satire darf alles, Humor ist Einschränkungen unterworfen? Interessant.

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    • „Totale Freiheit“ ist dasselbe wie „Totaler Krieg“ – wollen wir das?
      Ausserdem: Selbst wer dieselbe gehiessen wollte, wuerde sich eingeschraenkt finden: Natur ist „bigot“ und „ordnungsliebend“, und laesst keinen fuenfzig Meter hoch springen.
      Was unser gesellschaftliches Verhalten betrifft, so ist es geraten, den „Contrat Social“ von Rousseau ernst zu nehmen, da er auch dem eigenen Schutz dient. Ich koennte mich nicht wirklich beklagen, wenn mich jemand auf die Nase haut, nachdem ich ihn als „Nazi“ oder „Rassisten“ bezeichnet hatte.
      Auch Humor ist -von den meisten- mit Einschraenkungen gebraucht: Es gibt das alte „nicht von Seilen sprechen im Haus eines Gehenkten“, wie auch die Ruecksicht darauf, was „im eigenen Auge“ steckt.
      Uebrigens leben wir alle mit taeglichen Einschraenkungen, ohne uns ueer dieselben allzu wuest zu beklagen – und Du wuerdest diese wahrscheinlich als „politisch korrekt“ bezeichnen – wobei ich dem „politisch“ zustimmen wuerde, dem „korrekt“ jedoch nicht. Unsere Einschraenkungen sollte faktisch und sozial verantwortlich sein – nicht rein ideologisch.
      Lassen wir also Hegels „Freiheit als Eimsicht in Notwendigkeit“ und Kants „Imperativus Abslutuis“ auch auf Humor Anwendung finden.

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      • Dir is wieder ganz schön langweilig, was, Jo?

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        • Nö, Fritz – bloß’n bißken mulmich, wann ick dat so anguck.

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