Rock’n Roll gibt es noch. Und er hat noch Bedeutung

bandcamp

Die Musikveröffentlichungsplattform Bandcamp, auf der man Downloads umsonst oder gegen Geld herausgeben, die Musik aber immer kostenlos anhören kann, will alle Gewinne (die Plattform behält einen kleinen Teil aller Umsätze) vom Freitag, 3. Februar, an die American Civil Liberties Union (ACLU) überweisen. Wegen Trump und #Muslimban und so. Richtig, genau das ist Rock’n Roll. Ein einziges, lautes, politisches Statement. via avclub Disclaimer: meine letzte Band ist auch auf Bandcamp zu finden. Tolle Plattform.

5 Kommentare

  1. Also, Fritz, es gibt ja eigentlich keinen „Muslim-Bann“.
    Diese Terminologie wurde nur von Trump-feindlicher Presse und Medien erfunden – derselben die eben schon seit Beginn des US- Wahlkampfs mit wilden Halb- und Unwahrheiten glaenzte.
    Es ist ein Bann von Leuten aus gefaehrlichen Laendern. Natuerlich sollte da Iran nicht drin sein, wohl aber Saudi-Arabien, Aegypten, Tunesien, Pakistan – aber Muslim-Ban ist es keinesfalls.
    Und wenn Christen, Bahai und andere Vorzug bekaemen, is das weil Hillarys Freunde von der ISIL die am schimmsten abgeschlachtet hat.
    Nun aber zum Rock:
    Rock und Widerstand? Rock hat da eigentlich nicht so zugehoert, abgesehen vielleicht von Jimmy Hendrix, zu Bob Dylan, Joan Baez, usw, auch Peter Paul and Mary – eher Chansons, eben Protestsongs. Und die haben sehr gefehlt seitdem – viel zu sehr – alles tote Hose. Da hilft das jetzt alles nichts -besonders wenn es von eben der Seite kommt, gegen die sich der Protest seit Reagans Talibanhilfe haette richten muessen: the pseudo-linke Oberklasse, die eben die Clintons und Obamas Finanziers aus reichen Chicago Badehaeusern einschliesst. Nein, dieser Rock ist kein Protest gegen, sondern mit der Oberklasse – gegen Veraenderung, fuer Kriegstreiber.
    Deshalb war ich ja schon sehr traurig, als Bob Dylan so geehrt wurde – nicht, weil er es nicht verdient haette: Das hatte er – damals – aber dann nicht mehr. Sind wir alle zu alt geworden? Da wehr‘ ich mich – ich mach‘ noch immer Laerm – und mein Computer wurde oefters attackiert als Putins (ich meine: der ist besser beschuetzt).
    Aber Musik im Protest – und unser alter Bob Dylan:

    Bob’s Silence is frightening.
    Is it the Silence of the Lambs?
    Or is it the silence of a burnt out fire?
    How much I’d wished we had, at least, a crackle.

    To be silent can be a crime,
    Because it helps the criminals, enables.
    Some may too mousy, indeed, to say a word,
    But Bob? – Bob came out with a guitar like a trumpet!

    How good were those times!
    Not that no criminals roamed and bullied –
    Far from it: Westmorelands swamped up „nuking“
    And from Cape Horn to  Mejico raged all  their „dirty wars“.

    But sounds and times were good
    (even the New YOrk Tines – occasionally)
    For: Silence had been broken: Alarm did sound
    And Bob was a Big Horn that whispered, shouted, yelled:

    „You Murderers of My Lai !
    „You Pentagon B52 bombers on the deichs,
    The Agent Orange on rice fields and forests,
    And prisoners dying in „tiger cages“, pissed and shat on from above.“

    Musicians sang „Protest!“ like Bob, Joan Baez and many,
    And People went out on campuses, on streets, in parks
    To show that they had thought such things had ended
    When the brown menace had been stopped over there.

    But had it ever stopped?
    Had there been no more bombing
    And killing, murdering, „changing of regimes“?
    And torturing as science taught in colleges of CIA, and forces of US?

    It never had since 1945.
    THe only thing that stopped was Protest Song.
    It never re-surfaced from wild forgettings in drugs and raves –
    But nothing for the mind that would say „HALT!“

    „We dont want murderers
    In office, high or low.
    STOP NOW!“
    ..

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    • Naja, man kann natürlich seine Augen vor allem verschließen hier nur soviel:

      1.) In seinen eigenen Worten DJT:
      https://www.theguardian.com/us-news/video/2015/dec/08/donald-trump-calls-for-complete-ban-on-muslims-entering-the-us-video

      2.) Ein tatsächlicher und unverschleierter Bann einer religiösen Gruppe wäre direkt gegen die amerikanische Verfassung und sofort hinfällig. Das weiß auch DJT. Er muss es also etwas verstecken.

      Sich jetzt zu beschweren, dass es „Muslim Ban“ genannt wird ist also nachweisbar perfide und ein Paradebeispiel für populistische Argumentation.

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      • Keineswegs perfide, sondern ‚am Text bleibend‘.
        Das ist ein wichtiges Prinzip in Gesetz, wie auch in oeffentlichen Erklaerungen. Muslimhass ist schon seit langem einheimisch in den USA – aber nicht von Herrn Trump geschaffen.
        Er schoss hoch mit de, 11. September 2001 – und wurde von derselben Presse, die jetzt darueber klagt angefeuert – und in die falsche Richtung gedraengt: statt gegen den falschen rueckwaertigen Wahabi-Sunni-Islam der Saudi Herscher, gegen deren Falscheit bin Laden aufstand (und sich auch gegen ihren ‚Grossen Bruder‘ richtete) – statt dessen gegen unschuldige Laender.
        Dieser Muslimhass sitzt tief – aber ihn jetzt Trump in die Schuhe zu schieben: Das ist perfide!
        Und Abgrenzung gegen Terror – wer wollte das denn nicht?
        Man kann immer, wenn man will, „Intentionen“ (von denen man nur Vermutungen anstellt – meist negative) in etwas hineininterpretieren. Das hat unsere Presse nun schon seit Jahren getan – und immer MIT DER REGIERUNG IN WASHINGTON, vom Angriff auf Afghanistan und Iraq bis zu Libyen, Syrien – und nichts davon war je illegal, kriminell.
        Jetzt geht’s in die andere Richtung GEGEN EINE REGIERUNG, DIE NICHT MIT KRIEGSTREIBEREI POLITIK MACHEN WILL – und die Leute, die noch immer nicht verstehen, dass Frau Clinton und Herr Obama seinen „Friedens-Nobel-Preis“ im Gefaengnis bewundern sollten, nicht im hoechsten Amt, toben herum und -in ihrer „friedlichen Art“- legen Feuer an Autos usw, brechen in Gebaeude ein, greifen Andersmeinende gewalttaetig an. Solche „Liberalitaet“ ist perfide: die Benutzung guter Worte fuer ueble Realitaet.
        Dazu gehoert auch unsere ganze Unterdruecker-„Korrektheit“ (PC) mit ihren Vefaelschungen – z.B. Populismus = „ganz ganz uebel!“
        Da wird Hitler als „Populist“ dargestell (obgleich er Industrie-bezahlter Agent war) und Trump mit ihm verglichen: Hitler plante Krieg – Trump versprach, von Clinton, Bush junior, Obama (cum Clinton) wegzugehen.
        Und wenn wir von Populisten sprechen, die Bruedr Gracchus waren das, die im Alten Rom Plebeerrechte vorbrachten, Luther war einer (bevor er sich dem Adel verkaufte) – fuer „das gemeine Volk“ einstehen ist keine Schande.
        Eabe vernachlaessige oder gar unterduecken kan zu Revolutionen fuehren – und diese Wahlen waren eine: mit zwei Fuehrern – aber einer wurde partei-intern angestochen; Trump ueberlebte selbst die Panik seiner eigenen Parteibosse (in Grunde sind die von beiden Parteien derselbe Club) – siegte also gegen die Maechtigen.
        Ob er nun Geld hat oder nicht – wenn er die USA aus Kriegen heraushaelt -auch nur fuer eine Amtszeit- hat er mehr erreicht als sogar Jimmy Carter.

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        • oh ja mein Fehler… ich muss das ja heutzutage anders formulieren.

          also noch mal.

          JoB. Super Kommentare. Liebe die Tiefe und Fundiertheit seiner Aussagen. Wobei manchmal etwas zu lang und unstrukturiert. Bringt viele richtige Sachen im falschen Zusammenhang. Falsche Schlüsse. Hat’s nicht drauf. Traurig.

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          • Hat’s nicht….? Kommt immer drauf an WORAUF?

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