Sambia: Bezahlter Urlaub für Regelschmerzen

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Ausgerechnet ein südafrikanischer Binnenstaat mit ernsten wirtschaftlichen und politischen Problemen setzt sich bei Frauenrechten zumindest in einem Punkt an die Weltspitze: Frauen können bei Regelschmerzen einfach am Arbeitsplatz anrufen und sich freinehmen. Der „Mother’s Day“ für alle Sambierinnen soll die Arbeitswelt freundlicher und zugänglicher machen. Erarbeitet werden solche Regeln vom „Ministry Of Gender“, das die Gleichstellungsbemühungen auch gegen die immer selben Kritiker verteidigt. Wäre ein solche Gesetz für einen garantierten monatlichen freien Tag bei Menstruationsproblemen nicht auch für Deutschland wünschenswert? quartz, bbc, pic iicd cc by

7 Kommentare

  1. Wie, Fritz, haben Mütter nur Regelschmerzen?

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    • In eben diesem Zeitraum nicht, Raebin.
      Da sind sie anderweitig beschaeftigt – nehmen aber auch Urlaub.

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      • JoB Es steht im Artikel:
        Frauen können bei Regelschmerzen am Arbeitstag anrufen….“ Von einem freien Tag während der Schwangerschaft ist doch gar nicht die Rede.
        Wieso nennt man das dann „Mothers Day?“
        Es geht doch nur um diese verdammte „Regel“ und nicht, ob sie Mütter sind, werden, oder weiß der Teufel was.

        Ich meinte Mütter – generell – nicht schwangere zukünftige Mütter oder Wiederholungstäter.
        Darum meine Frage: Haben Mütter nur Regelschmerzen?
        „Mothers Day.“ Es können auch Jungfrauen sein.
        „Regelurlaubstag“ wäre zutreffender.

        Wer hat nun wen nicht verstanden?

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  2. Eine Frage: Wird ueber diese „Tage“ Buch gefuehrt, oder gibt es ein unbeschraenktes Recht auf Mini-Urlaub, wann immer?
    Bei solchen „Gender Ministerien“ (statt Geschlechtsministerien) ist natuerlich auch das Problem gegeben -wie bei den Toiletten nach Wahl- dass sich Maenner als Frauen fuehlen und Urlaub verlangen koennen.
    Das ist der Fehler beim „Gender“-Begriff allgemein: Die Periode hat mit „Gender“ ja nichts zu tun, sondern auschliesslich mit dem Geschlecht, das eine Frau ausmacht!
    Wenn wir aber statt Geschlecht (Fortpflanzungsvorbestimmng) „Gender“ (Verhalten) setzen, sind wir in einem wilden Gestruepp von Anpassungen an bestimmte Lebenserfahrungen.

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    • Wenn du die Details wissen willst, musst du dort anrufen. Die Website des Ministeriums ist im Artikel verlinkt.

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      • Fritz, danke für das Angebot, aber aus den Jahren bin ich raus.

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    • JoB, „Geschlecht, Genfer ….“et cetera…..Darauf lasse ich mich heute nicht auch noch ein.
      Im nächsten Leben werde ich auf jeden Fall ein Mann – ohne wenn und aber.

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