Der Garten der Lüste und die Musik auf der Hinterbacke

Der Niederländer Hieronymus Bosch malte so gegen 1500 das Triptychon „Der Garten der Lüste“, an dem bis zum heutigen Tag viel rumgerätselt wird. Erst kürzlich wurde von der US-Musikstudentin Amelia Hamrick aus dem mittelalterlichen Oklahoma auf der Arschbacke eines der viele Lustcharaktere eine Notation entdeckt und nachgespielt – siehe Vid oben. Die muntere Melodie findet sich am linken Rand des rechten Bildflügels (pic siehe unten).

bosch_backenmusik

via neatorama

1 Kommentar

  1. Ich liebe den Hieronymus. Der Prado in Madrid hatte eine grosse Sammlung von ihm, und ich habe am meisten gelacht …(gelacht?) …ueber den „Triumph des Todes“ – nicht den wirklich, aber die vielen Tricks, die Bosch dem Gevatter angepinselt hat. Er muss ein unwahrscheinlicher Beobachter gewesen sein. Zum letztenmal erinnert wurde ich an ihn – den „grossen Makabren“ auf Taiwan im Oestlichen Hoellen-Tempel in Tai Nan: Da waren Phantasien der Hoellenstrafen, wie bei ihm, in chinesisch-mittelalterlicher Fassung – da hatte er einen Seelenfreund (sicher, ohne dies zu wissen).

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