Blackwater-US-Söldner für China

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Wie das US-Newsportal Buzzfeed von Personen, die mit der Sache vertraut sind, erfahren konnte, baut Eric Prince, der Gründer der US-Söldnerfirma Blackwater (Xen, Academi, Constellis) und Bruder der amtierenden, legasthenischen US-Bildungs­ministerin Betsy DeVos in China zwei Trainingscamps nach bewährtem Muster auf. Dort sollen Ex-Rotarmisten für globale Einsätze gemäss der Interessen chine­sischer Konzerne und Staatsorgane geschult werden.

Ja, aber, haben denn D.“shitgibbon“ Trump und Schattenpräsident Bannon bereits massive Drohungen gegen China ausgestossen und die Welt damit einem neuen Südostasienkrieg näher gebracht? Wir sollten uns von solchen Papiertigerspielen nicht durcheinander bringen lassen: Die Grenzen verlaufen auch 2017 nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen unten und oben. Hinweis: Die beiden Bilder stammen nicht etwa aus den neuen Blackwater-Camps, sondern aus der Zeit des grossen Vorsitzenden Mao Tsedong.

chinese_soldiers
buzzfeed, pics: china

5 Kommentare

  1. Natuerlich stammen die Bilder nicht von ‚Blackwater‘, sondern aus der „Kulturrevolution“. Oben ist „Das rote Frauenbatalion“, und unten – naja: Schuilungsliteratur wie „Mao Zi Don xe xian shi bu long Da-Yang“ oder „Die Gedanken Maos sind die nimmer untergehende Sonne“.
    Davon ist ‚Blackwater‘ nur insofern fern, als es eben nicht Mao, sondern Firmengeboten und Schwarzenegger-Vorbildern gehorcht. Ob dies mit gegenwaertigen chinesischen Leitbildern vereinbar sei, sei dahingestellt. Es wurde mich aber nicht wundern, wenn Beijing Spezialeinheiten trainieren wuerde – wer tut’s denn nicht heutzutage?
    Und die Jungs brauchen gar nicht Kommunisen zu sein – besser nicht – denn die Fuehrungsgenossen in Beijing sind’s auch laengst nicht mehr.
    Vermundern sollt’s also keinen.
    Wie verlaesslich aber ist ‚Buzzfeed‘?

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  2. Bin bei Buzzfeed als Quelle auch eher skeptisch, zumal deren neuere PLA Propaganda nicht danach aussieht dass man dort noch groß auf Schulungen von außen angewiesen ist.

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    • Private Söldnertrupps/Spezialeinheiten wie Blackwater werden von westlichen Demokratien nicht unbedingt wegen der höheren Professionalität eingesetzt, sondern hauptsächlich weil man Verluste bei denen nicht als Gefallene ausweisen muss.
      Mit jedem getöteten Soldaten schwindet der Rückhalt für Auslandseinsätze deutlich. Das Problem hat China aber nicht, und
      fehlende Qualität können die locker mit Quantität ausgleichen.
      The Chinese war strategy is to attack in small groups of 2 to 3 million.

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      • Das Chinese-Forces-„Rap“-Video ist ein echter Comedy-Klassiker. Immer wieder gut. Ansonsten glaube ich schon, dass die Regierung von China Einsatzkräfte zwischen Roter Armee und Triaden haben möchte.

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      • Klar wollen die auch Spezialeinsatzkräfte, nur ob die Jungs von Blackwater den Chinesen in Sachen Nahkampf und Folter noch was beibringen können wage ich zu beweifeln. Falls Blackwater da tatsächlich Trainings macht wollen die Chinesen einfach nur mal sehen was der Feind im kommenden Inselkrieg bestenfalls aufzubieten hat und lachen recht herzlich darüber.

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