Beste Superheldenserie ever, der Woche: Legion

Ich mag keine Superheldenfilme. Weder Batman, noch Superman, noch irgend­welche anderen Supertypen. Nicht deswegen, weil irgendetwas an ihnen super wäre (das ist Privatsache), sondern weil sie als anti-demokratische Figuren dargestellt werden, die durch ihre Superkräfte über dem Gesetz stehen. Die mehr wert sind als normale Menschen.

Und die dann im Auftrag einer gesichtslosen Regierung oder eines gesichtslosen Supergeheimdienstes oder auch nur einer gesichtslosen höheren Sache Verbrechen begehen, Leute umbringen und Städte verwüsten dürfen. Anders in „Legion“, dessen Protagonist einfach nicht klarkommt mit seinen Gedanken und gelegentlichen unerklärlichen Ausbrüchen von ausser­weltlichen Fähigkeiten (spielt also am Rande des literarischen X-Men-Universums). Der deswegen jahrelang in der Klapse sitzt. Und ausserdem ist es grossartig gefilmt und erzählt. Farbiger, britischer, cooler. Mit 70er-Design, was alles noch mehr nach Marvel-Comic aussehen lässt. Irgendwas zwischen „Stranger Things“ und „Utopia“. Die man ebenfalls beide gesehen haben muss, aber ich hab mir gestern nacht erst mal die ersten vier Folgen von Legion gegeben. Und konnte danach sehr gut schlafen. Die Empfehlung dafür hab ich aus meinem fave Scifi-Blog io9.

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