Flippy, die leckere Robokalypse

Zuerst waren Robots (oder vorprogrammierte Montagearme) das Ende der Fliess­bandarbeit. Dann sorgten Robots (oder Bürocomputer) dafür, dass eine Sach­bearbeiterin den Job von 100 erledigen konnte. Und Robots (oder künstliche Intelligenz) machten Broker und Trader arbeitslos, weil sie effektiver an der Börse spekulieren können. Hier zeigt Miso Robotics den Burgerbratbot Flippy, der alle Fleisch- und Veggiebratlinge perfekt umdreht und an die Brötchenstation abliefert. Und damit drei Mindestlöhner ersetzt, zu deutlich geringeren Kosten.

Wie schön, wenn die Bots uns alle schmutzigen, langweiligen und entwürdigenden Arbeiten abnehmen. Winziges Problem: Sie gehören den immer selben Leuten. Konzernen. Investorengruppen. Und verändern damit unser Wirtschaftssystem. Kapitalismus 2017 ist etwas ganz anderes als Kapitalismus 1917. Oder 1817. Weil die Technik ganz andere Möglichkeiten der Konzentration von Besitz an Produk­tions­mitteln bereitstellt. Was alles kein Problem wäre, wenn wir Kapitalgewinne genau so besteuern würden wie Produktionsleistungen. Das müssen wir also schaffen, damit wir nicht eine Turboversion der frühindustriellen Massenverelendung erleben. Die übrigens bereits stattfindet, in den Produktionsländern unserer Konsumgüter. In Bangladesh, Pakistan, China, Indonesien. Und demnächst auch hier. via boingboing

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