Wie man in den USA Wahlen gewinnt

Falls sich immer noch jemand wundert, warum diese Amerikaner ausgerechnet einen Soziopathen zum Präsidenten… haben sie gar nicht. Hat ja Millionen von Stimmen weniger bekommen. Nur mehr „Wahlmänner“. Und warum sitzen im US-Parlament viel mehr Rechtskonservative als rein prozentual rauskämen? Der Trick ist ganz ähnlich: Gerrymandering. Einfach die Wahlkreise so anhand der bekannten Wahlergebnisse zurechtbiegen, dass so gut wie immer eine Mehrheit für die eigene Seite rauskommt.

Ein beliebtes Hobby der Rebublicans, zuletzt 2011 in Texas geübt – nur muss genau diese Wahlkreisfälschung jetzt laut Gerichtsurteil rückgängig gemacht werden. Zumindestt mal in und um San Antonio. Weil bestimmte Bevölkerungsgruppen – in diesem Fall und an der Grenze zu Mexico die Latinos – gezielt benachteiligt wurden. Ok. Dann ist geht der Weg zu mehr Demokratie in den USA eben durch die Gerichte. Viel Glück dabei! Hierzulande wird das übrigens ähnlich gemacht, nur nicht so drastisch. Gerade in Bayern werden Wahlkreise von der rechtskonservativen CSU-Staatsregierung immer wieder mal geändert, durchaus auch alle paar Jahre. Die Macht heiligt die Mittel, nicht wahr? dallasnews, fortune, wapo, pics buzzfeed

2 Kommentare

  1. DAS LAND der unbegrenzten möglichkeiten! du anti-amerikaner!

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  2. Wenn die Mainstreammedien nicht fast ausschl. hinter Clinton gestanden hätten, hätte Trump noch mehr Stimmen erhalten.
    Trump ist gewählt, einfach mal in der Realität ankommen, der Wahlkampf ist vorbei und das war sowieso nicht unserer.

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