Poppy: Wenn die Welt untergeht und wir alle auf Youtube leben

I am Poppy. Aufgewachsen in Nashville, Tennessee (wo sonst?) und die spontane Reinkarnation von Andy Warhol, The Residents, Kurt Schwitters und den Tele­tubbies. Alles auf einmal, und blond und mit den besten Kawaii-Dada-Videos des Jahrzehnts. Everybody wants to be Poppy. Unterstützt wird die teenage Kunstfigur vom kalifornischen Autor, Regisseur und Musiker Titanic Sinclair. Ich verlange, dass Poppy Ausstellungen und Performances in den Nationalgalerien aller Welt­metro­polen macht. Dann können wir sehen, was passiert, wenn wir unsere ganze Zivilisation mit einem orbitalen Youtube-Laser in einminütige Stückchen schneiden, alle mit Poppy als Hauptdarstellerin, alle über die grossen Fragen der menschlichen Existenz. Alle mit vollständigen Antworten, aber in einem abstrakten, wenn nicht gar postfaktischen Format. Im Ernst:

Das ist die beste künstlerische Arbeit, die ich in diesem Jahr bisher gesehen habe. Warum ist das noch nicht auf Arte? Welchen grausamen Erstickungstod sind sämtliche Feuilletonschreiber der westlichen Hemisphäre gestorben? Und dann wundern wir uns? via blört

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