Angst und Ordnung im 21sten Jahrhundert

Die stärkste unbeachtete Kraft in unserer Gesellschaft ist die Angst vieler Menschen vor dem Leben. Vor dem, was passieren könnte. Was, wenn etwas Schlimmes eintritt, unerwartet, aus dem Nichts? Was, wenn alles schlechter wird, wenn man etwas wichtiges, jemand wichtigen verliert? Dieser Angst möchte man sich nicht stellen, weil sie das Leben unangenehm macht, vielleicht sogar unerträglich. Also möchte man Sicherheit erleben, und sei es nur das Versprechen oder der Anschein von Sicherheit. Die Versicherung, es gäbe einen Schutz vor allem, was passieren könnte. Die deutlichste Form dieses Versprechens ist die direkt sichtbare und erlebbare Ordnung. So funktioniert Werbung, so funktionieren Versicherungen (wir bezahlen Geld gegen unsere Angst), so funktioniert Politik:

Die Angst als Person

Egal, welche Werte wir vertreten, wie Menschen miteinander umgehen sollten, was richtig und was falsch ist – wenn die Angst angesprochen wird, suchen wir nur noch nach Sicherheit. Nach nichts anderem. Die meisten von uns jedenfalls. Deswegen werden Politiker gewählt, die Sicherheit versprechen. Vor dem Moslem, dem Iwan, dem Juden, dem Franzosen, dem Protestanten, dem Schweden, dem Ungarn, dem Hunnen, dem Römer, dem Neandertaler. Vor jedem, zur Verfügung steht, um unsere Angst zu personifizieren. Bekämpft man diese Identifikationsfigur, dann bekämpft man seine eigene Angst, aber ohne diese ansehen zu müssen. Und sich mit ihr zu konfrontieren.

Angst, schlechtester Ratgeber der Gegenwart

Deswegen wählen Menschen in grosser Zahl gegen ihre eigenen Interessen: Weil sie ihre eigenen Interessen, ihren eigenen Wohlstand, ihre Freiheit und am Ende auch ihre eigene Sicherheit eintauschen gegen das Versprechen einer Sicherheit. Gegen das Versprechen, einen Schutz gegen ihre tief sitzende Angst und Unsicherheit zu bekommen. Zusätzlich zum Schutz, den die Zugehörigkeit zu einer grossen Gruppe verspricht: Wenn ich zur grössten Gruppe gehöre, kann mir am wenigsten passieren, oder nicht?

Reich und glücklich durch Sicherheit

Das Problem ist allerdings, dass Einzelne diese Angst ausnutzen, um gigantische persönliche Vorteile für sich selbst zu erreichen, Reichtum und Sonderrechte. Dabei gibt es viele Menschen, die sehr wohl in der Lage sind, zu sehen, dass diese Einzelnen sich bereichern und in Vorteil setzen. Allerdings ist das akzeptabel, weil es Teil des Sicherheitsapparats ist: Solange die Einzelnen, Reichen und Mächtigen da sind, gilt das Versprechen der Sicherheit. Die Darsteller des Sieges über die unausgesprochene Angst werden daher immer wieder bestätigt und unterstützt. Die Mehrheit verliert genau dadurch allerdings immer weiter, an Wohlstand, Freiheit und Sicherheit, bis es zu einer Katastrophe kommt, wenn das Versprechen der Sicherheit nur noch durch einen Bürgerkrieg oder Krieg aufrecht erhalten werden kann.

Von den Nazis lernen heisst verlieren lernen

Wie etwa im Dritten Reich, als sowohl gegen Gruppen innerhalb des Landes, wie Juden, Kommunisten, Freidenker, als auch gegen andere Staaten massive Gewalt eingesetzt wurde, um das Versprechen der Sicherheit zu manifestieren. Dasselbe kann uns im Extremfall heute auch passieren: Wenn die Lebenssituation der Mehrheit sich weiter verschlechtert (heute gehören in unserem Land bereits ein Viertel der Erwerbstätigen zum Prekariat, mit unsicheren, Angst erzeugenden Mindestlohnbeschäftigungen) und die üblichen Vorfälle von Gewalt (Stell­vertreter­kriege in der Dritten Welt, Anschläge in der Ersten) ausreichend hochgespielt werden (viele Medien befinden sich im Besitz von sehr reichen und mächtigen Männern), muss das Sicherheitsversprechen immer noch drastischer formuliert werden. Die aktuellen Deportationen von geflüchteten Afghanen zurück in einen Krieg, den sie nicht begonnen haben, sind hier nur ein Anfang. Um das noch einmal deutlich zu sagen: All das sind nicht die Folgen bewusster Entscheidungen, sondern nur eine Abwärtsspirale aus verdrängter Angst, Sicherheitsversprechen und persönlicher Bereicherung.

Fortschritt durch Sicherheit

Wir müssen uns allerdings darüber im Klaren sein, dass es überhaupt nichts ändert, wenn man das alles weiss. Weil eine ausreichend grosse Mehrheit weiterhin steif und fest behaupten wird, dass ihre Entscheidungen aussschliesslich vernunft­gesteuert seien (das Wort „logisch“ wird hier gerne missbraucht) und niemals im Leben zugeben würde, dass man Angst hat. Wenn man das nämlich zugibt, zerstört man seine eigene, mühsam aufgebaute Vorstellung von Sicherheit. Was alles nur noch schlimmer macht. Wie soll dann überhaupt irgend etwas besser werden auf der Welt? Keine Sorge, das ist selbstverständlich möglich. Die Humanisten, Freidenker, Sozialisten, Anarchisten und Liberalen dieser Welt (all diese Wertesysteme haben einen gemeinsamen Kern, nämlich die Befreiung von der Diktatur der Angst) müssen einfach nur schlau genug mit diesem Prozess umgehen. Etwa, indem man den erwartbaren Sicherheitsgewinn betont, wenn es um Mindestlohn und Mindest­einkommen geht. Oder den Sicherheitsgewinn durch die Garantie von persönlicher Freiheit. Oder die Sicherheit, die durch ein organisiertes, friedliches Zusammenleben entsteht. Ohne Bürgerkrieg. Oder die Sicherheit, die wir alle gewinnen, wenn Bewohner anderer Länder nicht mehr vor unseren Wirtschafts- und Rohstoffkriegen fliehen müssen. Ja, natürlich werden diese Positionen von den Mitarbeitern der Reichen, Mächtigen und bisherigen Angstprofiteure angegriffen werden. Ok. Das ist der Preis der Fortschritts. Aber aussichtslos ist das alles nicht. Wir müssen keine Angst haben. Da bin ich ganz sicher. Das verspreche ich.

Die pics sind aus dem Reddit-Thread „oddly satisfying“, weil hier in extrem anschaulich gezeigt wird, wie befriedigend Ordnung für uns alle ist. Weil sie die Welt sicherer macht. Niemand muss mehr Angst haben. Danke, Reddit, smosh via mefi.

18 Kommentare

  1. Angst ist ein guter Ratgeber, ohne wären wir alle schon tot.

    Interessant, Zitat:“ Deswegen werden Politiker gewählt, die Sicherheit versprechen. Vor dem Moslem, dem Iwan, dem Juden, dem Franzosen, dem Protestanten, dem Schweden, dem Ungarn, dem Hunnen, dem Römer, dem Neandertaler.“

    Der NaZi fehlt hier …, endlich erkannt, dass der ein Medienphänomen ist?

    Zitat: „Von den Nazis lernen heisst verlieren lernen.“

    Eben.

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    • Nur ein Medienphänomen? Du meinst, wenn die Medien sie ignorieren, hören die Nazis auf zu morden, brandstiften und vergewaltigen oder überhaupt ein Problem zu sein? Krasser Scheiss, den du dir so ausdenkst. Oder fühlst du dich nur allgemein angesprochen, wenn ich das Wort erwähne?

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      • Du selbst hast sie doch hier nicht erwähnt, wieso macht du mir nun einen Vorwurf? Die echten naZis sind die Linken, angefangen hat es mit der RAF, heute die „Antifaschisten“ (früher SA), die rühmen sich auf Indymedia-Seite doch sogar für die Taten, die du erwähnst, ausser der letzten, das tun Merkels Gäste, wie kürzlich erst in Bonn.

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        • Versuchst du, lustig zu sein, oder glaubst du diesen wirren Scheiss, den sonst nur waschechte Neonzis von sich geben? In jedem Fall: Ich leg keinen Wert auf solchen Schwachsinn im Kommentarbereich meines Blogs. Du findest sicher geeignetere Onlinemedien dafür.

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          • Ich bin ein Antifaschist, und zwar ohne Anführungszeichen.
            Ich bin konkret auf deinen Artikel eingegangen und wurde nie persönlich, beleidigend und unterstellend.

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  2. Aus meiner Sicht ist das Paradoxe, dass von dem Ansatz Schutz vor der Angst – von extern – zu suchen eine Abwärtspirale ausgeht.

    In dem ich von anderen (Staat, Glaubensgruppe, etc.) fordere mich vor dem zu beschützen was mir Angst macht, baue ich diesbezüglich keine Kompetenz auf. Ich lerne also nicht mit angststiftenden Situationen umzugehen und werde immer unsicherer bzw. ängstlicher.

    Beispiel: Wer seine Angst vor Spinnen überwindet und feststellt, dass man die Tierchen bei Bedarf einfach in die Hand nehmen und vor die Tür setzen kann, wird keine Angst mehr vor Spinnen haben.

    Klar gibt es Situationen wo Angst (im Sinne von gesundem Respekt vor einer Gefahrensituation) durchaus ihren Zweck erfüllt. Aber auch da ist der Umgang bzw. zu lernen damit umzugehen sehr wichtig.
    Immer wenn ich das „outsource“ bringt mich das nicht/kaum weiter.

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    • Lass uns hier unterscheiden zwischen konkreten Ängsten (Spinnen, Clowns, etc) und unkonkreten (wirtschaftliche Existenz, Katastrophen usw). Mit den einen kann man sehr wohl umgehen, die anderen sind tief in der Seele verankert, man kann sie nicht einfach so loswerden. Deswegen sind wir an dieser Stelle angreifbarer, leichter auszunutzen.

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  3. 32 Brilliant Illustrations That Show What’s Wrong With Society Today

    https://digitalsynopsis.com/design/32-retro-style-thought-provoking-illustrations-john-holcroft/

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  4. “On a Plate”

    https://digitalsynopsis.com/inspiration/privileged-kids-on-a-plate-pencilsword-toby-morris/

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  5. 36 Brilliant Paintings That Describe Everything Wrong With The World Today

    https://digitalsynopsis.com/inspiration/36-thought-provoking-paintings-pawel-kuczynski/

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  6. >> Die stärkste unbeachtete Kraft in unserer Gesellschaft ist die Angst vieler Menschen vor dem Leben. <> Dieser Angst möchte man sich nicht stellen, weil sie das Leben unangenehm macht, vielleicht sogar unerträglich. <> Also möchte man Sicherheit erleben, und sei es nur das Versprechen oder der Anschein von Sicherheit. <> Die Versicherung, es gäbe einen Schutz vor allem, was passieren könnte. <> Die deutlichste Form dieses Versprechens ist die direkt sichtbare und erlebbare Ordnung. So funktioniert Werbung, so funktionieren Versicherungen (wir bezahlen Geld gegen unsere Angst), so funktioniert Politik <> wenn die Angst angesprochen wird, suchen wir nur noch nach Sicherheit. … Deswegen werden Politiker gewählt, die Sicherheit versprechen. Vor dem Moslem, dem Iwan, dem Juden, dem Franzosen, dem Protestanten, dem Schweden, dem Ungarn, dem Hunnen, dem Römer, dem Neandertaler. Vor jedem, der zur Verfügung steht, um unsere Angst zu personifizieren. <> Deswegen wählen Menschen in grosser Zahl gegen ihre eigenen Interessen: Weil sie ihre eigenen Interessen, ihren eigenen Wohlstand, ihre Freiheit und am Ende auch ihre eigene Sicherheit eintauschen gegen das Versprechen einer Sicherheit. <> Zusätzlich zum Schutz, den die Zugehörigkeit zu einer grossen Gruppe verspricht: Wenn ich zur grössten Gruppe gehöre, kann mir am wenigsten passieren, oder nicht? <> Die aktuellen Deportationen von geflüchteten Afghanen zurück in einen Krieg, den sie nicht begonnen haben, sind hier nur ein Anfang. <> Die Humanisten, Freidenker, Sozialisten, Anarchisten und Liberalen dieser Welt (all diese Wertesysteme haben einen gemeinsamen Kern, nämlich die Befreiung von der Diktatur der Angst) müssen einfach nur schlau genug mit diesem Prozess umgehen. Etwa, indem man den erwartbaren Sicherheitsgewinn betont, wenn es um Mindestlohn und Mindest­einkommen geht. <> Oder den Sicherheitsgewinn durch die Garantie von persönlicher Freiheit. <> Oder die Sicherheit, die durch ein organisiertes, friedliches Zusammenleben entsteht. Ohne Bürgerkrieg. <>  Wir müssen keine Angst haben. Da bin ich ganz sicher. Das verspreche ich. <<

    So was zu sagen, ist tollkühn wie leichtfertig. Eigentlich unverantwortlich.

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  7. [Das ganze nochmals, wieso fehlen die Absätze?]

    „“Die stärkste unbeachtete Kraft in unserer Gesellschaft ist die Angst vieler Menschen vor dem Leben.““

    ‚um‘ das Leben, nicht ‚vor‘ dem Leben.
    Das liegt absolut in unserer Natur, in der Natur jedes Lebewesens.
    (Das Wort ist verwandt mit Enge, Beengung, Bedrängnis.)

    „“Dieser Angst möchte man sich nicht stellen, weil sie das Leben unangenehm macht, vielleicht sogar unerträglich. „“

    Was heisst ’nicht stellen‘?

    „“ Also möchte man Sicherheit erleben, und sei es nur das Versprechen oder der Anschein von Sicherheit. „“

    Das ist ein Teil des Stellens.

    „“ Die Versicherung, es gäbe einen Schutz vor allem, was passieren könnte. „“

    Tut sie nicht, eine Versicherung möchte vor den finanziellen Folgen im Schadensfall bewahren, sie kann z. B. einen Unfall nicht verhindern, aber sie kommt für die materiellen Schäden auf und evtl. für die Kosten des Heilungsprozesses bei Verletzungen.

    „“Die deutlichste Form dieses Versprechens ist die direkt sichtbare und erlebbare Ordnung. So funktioniert Werbung, so funktionieren Versicherungen (wir bezahlen Geld gegen unsere Angst), so funktioniert Politik „“

    Ich bin um Sorge um dieses Land, es gibt immer mehr Moslems, die ihre Vereinssatzung zu ernst nehmen. Da hilft mir keine Werbung oder Versicherung. Jetzt einfach „keine Angst“ simulieren? Den Kopf in den Sand stecken? Dann haben wir das in Syrien, Sudan und in all jenen Ländern mit denselben Problemen auch bei uns!
    Die Politik gibt mir zur Zeit keinen Schutz, sondern erfüllt mich mit Schrecken – Politik auf eine Stufe mit Versicherungen (Solidargemeinschaft) zu stellen, ist mehr als gewagt, und Werbung ist banal.

    „“ wenn die Angst angesprochen wird, suchen wir nur noch nach Sicherheit. … Deswegen werden Politiker gewählt, die Sicherheit versprechen. Vor dem Moslem, dem Iwan, dem Juden, dem Franzosen, dem Protestanten, dem Schweden, dem Ungarn, dem Hunnen, dem Römer, dem Neandertaler. Vor jedem, der zur Verfügung steht, um unsere Angst zu personifizieren. „“

    Gestrichen werden können (seltsame Auswahl) der Iwan, der Jude, der Franzose, der Protestant, der Schwede, der Ungar, der Hunne, der Römer, der Neandertaler (wurde übrigens von Migranten verdrängt, so geht’s).
    Tatsache ist, dass viele muslimische Länder vor die Hunde gehen – da muss nichts konstruiert werden. Der Koran ist wie der NationalSozialismus und der Kommunismus einfach radikal, die Ideologie vor dem Menschen – und nach dem NS und Kommunismus/Maoismus und Stalinismus schickt sich wieder eine Ideologie an, den Menschen zu unterwerfen, ihm seine Freiheit und ggf. sein Leben zu nehmen.

    Ich werde natürlich Politiker wählen, die Sicherheit versprechen (ich selber darf mich ja nicht mal schützen), unsere Aussenpolitik ist desaströs bzw. nicht vorhanden, unsere Sicherheitsorgane, die uns vor Gefahren von aussen beschützen sollten und auch könnten, kamen und kommen nicht zum Einsatz (Failed State), nur weil die verantwortlichen Politiker zu feige sind, mit unangenehmen Bildern verbunden zu werden – das ist der wahre und einzige Grund für die Einwanderung/Invasion, die wir zur Zeit erleben. Hunderte Millionen werden noch kommen – bis eben unser System auch innen völlig kaputt ist.

    „“ Deswegen wählen Menschen in grosser Zahl gegen ihre eigenen Interessen: Weil sie ihre eigenen Interessen, ihren eigenen Wohlstand, ihre Freiheit und am Ende auch ihre eigene Sicherheit eintauschen gegen das Versprechen einer Sicherheit. „“

    Der Euro und die ungebremste Einwanderung bedrohen unseren Wohlstand, unsere Freiheit (Zäune und Überwachung im Inneren statt gegen Aussen) und unsere Sicherheit.

    „“ Zusätzlich zum Schutz, den die Zugehörigkeit zu einer grossen Gruppe verspricht: Wenn ich zur grössten Gruppe gehöre, kann mir am wenigsten passieren, oder nicht? „“

    Nun, dann sollte man sich mal übers Konvertieren Gedanken machen – Mohammedaner stellen in so zwanzig Jahren die Mehrheit – zumindest die tonangebende (das ist auch vom jüngeren Alter abhängig). Deshalb ja auch die Hetze gegen die wenigen „Rechtspopulisten“, da kann man Mut mimen, weil Reihenhausbesitzer harmlos sind im Gegensatz zu testosterongeschwängerten muslimischen Migranten, die ohne Angst sind, weil sie im Jenseits für Untaten belohnt werden.

    „“ Die aktuellen Deportationen von geflüchteten Afghanen zurück in einen Krieg, den sie nicht begonnen haben, sind hier nur ein Anfang. „“

    Das kann man nachlesen (und eine Gegendarstellung führe hier zu weit), die Afghanen sind wirklich nicht unschuldig. Wieso kämpfen die nicht für ihr Land? Das müssen inzw. wohl die dort verbliebenen Frauen, Kinder und der Westen.

    „“ Die Humanisten, Freidenker, Sozialisten, Anarchisten und Liberalen dieser Welt (all diese Wertesysteme haben einen gemeinsamen Kern, nämlich die Befreiung von der Diktatur der Angst) müssen einfach nur schlau genug mit diesem Prozess umgehen. Etwa, indem man den erwartbaren Sicherheitsgewinn betont, wenn es um Mindestlohn und Mindest­einkommen geht. „“

    So einfach???

    „“ Oder den Sicherheitsgewinn durch die Garantie von persönlicher Freiheit. „“

    Und wer soll das garantieren?

    „“ Oder die Sicherheit, die durch ein organisiertes, friedliches Zusammenleben entsteht. Ohne Bürgerkrieg. „“

    Bürgerkriegsähnliche Unruhen werden kommen, das importieren wir gerade. Und warum? Weil viele nicht mehr wissen, dass berechtigte ‚Angst‘ ein Garant fürs Überleben ist. Das werden wir wieder lernen.

    „“ Wir müssen keine Angst haben. Da bin ich ganz sicher. Das verspreche ich. „“

    So was zu sagen, ist tollkühn wie leichtfertig. Eigentlich unverantwortlich.

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    • Aber Roth, my precious little broflake, vielleicht möchtest du in Zukunft keine Essays wie das obenstehende lesen, sondern Artikel in leichterer Sprache, vielleicht im „Stürmer“, oder wie dein Lieblings-Fussballmagazin gerade heisst. Natürlich kann ich aus deinem obenstehenden ausführlichen Kommentar erkennen, dass du gerne diskutieren möchtest, aber die Wiederholung von Glaubenssätzen ist kein Argument, sondern führt dazu, dass etwaig Angesprochene sich gelangweilt abwenden. So wie im konkreten Fall.

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      • Nein, ich wollte nicht diskutieren, sondern einen Kommentar abgeben. Andere Kolumnisten freuen sich darüber. Ich erhalte aber eine „Antwort“ in Form von bösen Unterstellungen – wie schon so oft. Wenn du für Kritik nicht offen bist, wieso hast du die Kommentarfunktion überhaupt freigeschaltet? Ich gebe meine Meinung ab, wie du auch.

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        • Meinungsfreiheit. Beides. Ich bin halt schon ziemlich gelangweilt von diesen Pseudoargumenten über Moslems und Flüchtlinge, wie sie 1:1 auf einschlägigen Neonazipublikationen verbreitet werden. Und dann sag ich das eben. Wenn Meinungsfreiheit für dich bedeutet, das nur du deine Meinung sagen sollst, nicht andere, kann ich dir auch nicht helfen.

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  8. ………:…………… …netiquette-bot: garbage removed…………………. …….:.. ……………………..

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