Alles nur wegen der Ukraine?

Wobei „nur“ hier eine ziemlich tiefstapelndes Wort ist – schliesslich geht es für Russland um nicht weniger als ihren letzten ganzjährig eisfreien Militärhafen (Sewastopol), den US-Geostrategen mit einer durchaus geschickten Vorgehensweise der russischen Kontrolle entziehen wollten. Nur hat das nicht so ganz geklappt. Im Gegenzug bemüht sich der amtierende Zar, die Interessen von Mütterchen Russland zu wahren, indem er einen bankrotten Selbstdarsteller auf den US-Thron intrigiert. In einem solchen weltweiten Schachspiel wären eine oder zwei Milliarden Dollar durchaus gut angelegt. Und die irrationalen Reaktionen der sogenannten Konservativen (die ja nichts anderes konservieren als ihre eigenen Ängste) lassen sich auch hier recht einfach ausnutzen. Der US-Journalist Josh Marshall hat das im Politmagazin talkingpointsmemo sehr schön aufgeschlüsselt, und ist dabei nach Occams Rasiermesser vorgegangen: Wenn man die Fakten zusammenrechnet, ist die einfachste Schlussfolgerung als die wahrscheinliche anzunehmen. via boingboing

6 Kommentare

  1. Peinlich! Fauxpas! Trump atmet bei G7-Gipfel durch zwei Löcher in seinem Gesicht!

    Taormina (dpo) – Er kann es einfach nicht lassen! Beim G7-Gipfel der führenden westlichen Industriestaaten hat sich Donald Trump erneut einen peinlichen Aussetzer geleistet: Beim Fototermin mit den anderen Regierungschefs atmete der US-Präsident die ganze Zeit durch zwei kleine Löcher in seinem Gesicht Luft ein und aus. Der Fauxpas macht auf Twitter bereits als #breathgate die Runde.
    Ein anonymer Gipfelteilnehmer, der Trump aus nächster Nähe erlebte, berichtet: „Man konnte deutlich wahrnehmen, wie Trump durch die zwei Löcher Luft einsaugte und wenig später wieder ausstieß.“
    Dabei habe sich sein Brustkorb gehoben und gesenkt. „Man hat den anderen Regierungschefs deutlich angesehen, wie unangenehm ihnen das war“, so der Zeuge.
    In der internationalen Presse sowie im Internet wird Trump bereits heftig für sein respektloses Verhalten kritisiert. So wies die Washington Post in einem Artikel darauf hin, dass auch Wladimir Putin in der Vergangenheit auf Gipfeltreffen so zu atmen pflegte.

    Quelle: Der Postillon

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  2. ………………. . . . netiquette-bot: garbage removed…. . . . . . ………………….. ………………. ……….

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    • alles nur eine VT und fritz findets geil

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  3. Spenden aus Saudiarabien

    Dass die Clintons zwischen 2001 und 2015 über 150 Millionen Dollar mit Reden verdienten, ist nicht weiter überraschend. Ebenfalls nicht verwunderlich ist, dass sich Bill Clintons Einnahmen für Auftritte und Reden verdoppelten und verdreifachten, nachdem Hillary 2009 Aussenministerin geworden war. So erhielt der frühere Präsident laut dem US-Fernsehsender ABC eine halbe Million Dollar für eine Rede vor russischen Investmentbankern und gar eine Dreiviertelmillion Dollar für einen Redebeitrag bei einer chinesischen Telecomkonferenz.

    Viele der Auftritte hatten zudem einen einträglichen Nebeneffekt, da die Veranstalter eine Spende an die Clinton-Stiftung überwiesen. Dort zahlten auch Nationen ein, deren Menschenrechtsverletzungen Hillary Clintons Aussenministerium regelmässig anprangerte. Unter den Spendern befanden sich Saudiarabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Brunei, Kuwait sowie Algerien. «Ist es ein Problem, wenn eine amtierende Aussenministerin und eine Stiftung, die von ihrem Ehemann geleitet wird, Millionen Dollar bei Regierungen einsammeln, die Diktaturen sind?», fragte während des demokratischen Vorwahlkampfs Hillarys Rivale Bernie Sanders und gab sogleich die Antwort: «Ja, das ist ein Problem.»

    Damit nicht genug, stiegen laut einer Untersuchung des Wirtschaftsdienstes «International Business Times» die amerikanischen Waffenverkäufe an Staaten, die Gelder an die Clinton-Stiftung überwiesen, während der Amtszeit Hillary Clintons sprunghaft an: 20 Spendernationen erhielten US-Waffen und Ausrüstung im Wert von 165 Milliarden Dollar. Unter den Käufern befanden sich Katar, Saudiarabien sowie Algerien – obschon das US-Aussenamt das algerische Regime 2010 schwerer Menschenrechtsverletzungen beschuldigt und Präsident Clinton 1995 verfügt hatte, das Aussenministerium müsse künftig Menschenrechtsverletzungen bei der Erteilung von Exportlizenzen für Waffen in Betracht ziehen.

    Trotzdem erhielt Algerien während der Amtszeit Hillary Clintons Waffen und Ausrüstung im Wert von 2,4 Milliarden Dollar. Bereits 2010 hatte das nordafrikanische Land der Clinton-Stiftung 2010 eine halbe Million Dollar überwiesen. Amerikanische Rüstungskonzerne zahlten ebenfalls in die Stiftung ein. In diesem Dickicht von Geld und Einfluss hofft Donald Trump nun im Wahlkampf fündig zu werden. Er will die Clintons als Geschöpfe einer internationalen Elite zeichnen, die kein Verständnis für die Sorgen und Nöte des kleines Mannes aufbringt und sich im Zeitalter der Globalisierung schamlos auf Kosten der Durchschnittsbürger bereichert hat. Trumps Problem ist freilich, dass er selbst auf oft zwielichtige Weise zu Geld kam.

    (Tages-Anzeiger)

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  4. Klar ist dieser #45 genau so ne Marionette des Milliardärsclubs wie irgendwer. Das Problem ist nur, dass er ausserdem Vollpopulist (Narzisst), bei der russischen Mafia verschuldet und bei der selben Partei ist, die auch den Congress, Senat und Supreme Court hält. Deswegen klappts auch grade nicht so mit den Checks und Blances. God bless America.

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  5. Hallo, Fritz!
    Was ist den das hier mit der Ukraine? Und was hat Putin damit zu tun? Schau’n wir uns das doch mal schnell an, wie das war:
    Die Geschichte fängt erst ganz harmlos an:
    Da eine legitime Regierung (vielleicht etwas korrupt – aber das war und ist jede in der Ukraine).

    Dann ein Plan, sich einer Vereinigung im Westen anzuschließen (der üblicherweise Eintritt in eine US Militäreinheit folgt).
    Der wird von einem Parlament (unter korrupter Führung) angenommen
    – dann, nach den Wahlen, vom neuen abgelehnt.

    Darufhin kommt es zu Demonstrationen in Kiev, bei der auch offen faschistische und Anti-Juden Parolen und Banner auftreten – Vertreter einer ultra-nationalen Partei, der auch der spätere „Ministerpräsident“ Yatseniuk und andere Junta-Mitglieder angehören..

    „Erst wird Polizei eingesetzt zur Absperrung (völlig legal und richtig)
    – dann wird Bereitschaftspolizei (Berut) zurückgezogen.
    – DANN FALLEN SCHÜSSE – und töten Demonstranten UND POLIZISTEN!

    „GUTGEKLEIDETE HERREN MIT GEWEHRTASCHEN WERDEN GESEHEN, ALS SIE AUS DER SYMPHONIEHALLE UND DEM HOTEL DORT HERAUSKOMMEN – – – WOHER DIE SCHÜSSE GEKOMMEN WAREN!“

    „ALLE OPFER WURDEN VON DENSELBEN WAFFEN GETÖTET “
    („siehe Kugeln – die auch nicht mit Polizeiwaffen übereinstimmen“))
    WER WAREN DIESE GUTGEKLEIDETEN HERREN?“
    (das hier „..“ gekennzeichnete beruht auf Erkenntnissen der Ukr. Parlamentskommission)

    WER WAREN DIESE HERREN?
    2 Möglichkeiten (da Präsident Yanukovics Polizei wohl kaum Kolletivselbstmord beging) :

    I. CIA – der zuvor schon als anwesend und mit faschistischen Gruppen aktiv gesehen und
    berichtet wurde.

    II. Herrn Yatseniuks faschistische Gruppen, wir sie sich später mit SS Emblemen am Helm in den Abteilungen ‚Asov‘ und ‚Aidar‘ finden (letztere beschäftigte anscheinend auch eine bekannte Terroristin britischen Ursprungs, die berüchtigte „Weiße Witwe“).

    Dem Massenmord auf dem Maidan folgen dann Beschuldigungen, die Regierung habe der Polizei Feuerbefehl erteilt – eine Lüge (siehe oben), die von den Tätern selbst ausgeht und planmäßig zum Aufstand führt, vor dem der rechtmäßige Präsident um sein Leben fliehen muß.

    Die neue illegitime „Regierung“ beginnt ihr „Amt“ mit Unterdrückungsmaßnahmen gegen die russischsprachge und -stämmige Minorität, die jedoch auf Krym und Osten,vor allem im Industriegebiet um Donetzk Majorität ist: Sprache und Kultur dieser Bevölkerung werden verboten.
    Im vorwiegend russischsprachigen Odessa kommt es zu Demonstrationen, und faschistische Gruppen toeten ueber 100 Demonstranten, stecken dann das Gewerkschaftshaus in Brand, um di Leichen zu verstecken.
    Das Dekret wird später –nur unter EU Druck!- widerrufen – aber “das Kind ist im Brunnen”:
    “Man sieht die Absicht, und man ist verstört”, heißt das alte Wort. Und die EU würde nichts tun, wenn die Sachen wiederr aufgenommen würden: dasselbe passiert ja täglich in den EU Staaten des Baltikums, wo jeweils 30 bis35% russischstämmige Menschen leben – und die dürfen nicht an Wahlen teilnehmen, wgen ihrer Sprache! Die EU hat also nichts gegen solche rechtswidrige Unterdrückung..

    Aber auf die Drohungen hin ruft der rechtmäßig gewählte Präsident des Parlaments der Krym zu einemVolksentscheid (Referendum) auf, der abgehalten wird und mit enormer Mehrheit Loslösung von der Ukraine verlangt. (Die Krym war ohnedies bis 1964 Teil Rußlands gewesen, und ohne Befragung der Ukraine angeschlossen worden – und 4mal hatten die Leute dort ein Referendum verlangt, waren aber von Kiev abgewiesen worden. Das „Recht“ der Uraine auf Besitz der Krym ist also völkerrechtlich gegenüber dem der Einwohner nichtig.)

    Die Bewohner der vorwiegend russischen Teile im Osten der Ukraine folgen dem Beispiel der Krym und verlangen Loslösung vo der Ukraine.(Was nach Völkerrecht das Recht einer Bevölkerung auf Selbstbestimmung ist.)

    Alles weitere ist eine Konsequenz dessen, daß der Plan der US Regierung, mit sehr fragwürdigen (offen faschistischen) Gestalten in Kiev an der Macht, Rußland fast völlig vom Schwarzen Meer abzuschneiden, und mit der Ukraine die Umzingelungslücke der NATO zwischen Polen und der Türkei zu schließen.

    Außerdem wird durch diesen abgekarteten „Konflikt“ der Kalte Krieg wiederbelebt, und die wünschenswerte volle Europäische Einigung, einschließlich Rußlands und der Ukraine, auf lange Zeit unmöglich zu machen – und die (vermehrten) EU-(und zumeist auch NATO-)Länder weiterhin als gehorsame Vasallen festzuhalten.

    Die US Regierung trifft drei Vögel mit einem Stein.

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