Was wir über gewalttätige Religionen wissen

Aus gegebenem Anlass: Die Irische Republikanische Armee hat zwischen 1969 und 1998 rund 1800 Menschen umgebracht, davon 650 Zivilisten. Viele mit Sprengstoff­attentaten, was wir aber inzwischen kollektiv verdrängt haben. Das Pic stammt von einem Anschlag in London im Jahr 1993. Der überraschend vernunftbegabte Brite, der es ab 17. Februar twitterte, bemerkte dazu:

„Das ist London in 1993 nach einer IRA Lastwagenbombe. Wir haben daraufhin nicht Iren oder Katholiken verboten, wir hatten ja bereits begriffen, dass es sich hier nur um eine kleine Gruppe von Arschlöchern handelt“.

Gute Idee. Ich finde, wir sollten Arschlöcher verbieten.

17 Kommentare

  1. Mit der IRA konnte man verhandeln, mit den Gotteskriegern nicht. Ich bin mir auch nicht sicher was Du mit dem Artikel sagen willst. Es gab früher schon Terror in London, alles halb so schlimm, das hört schon wieder auf?

    Gefällt mir

    • Einen der Attentäter von London kann man seit Jahren im Internet bestaunen, die Doku heisst „The Jihadist Next Door“.
      Man hat die Bedrohung bisher auch kollektiv verdrängt, die kleine Gruppe von Arschlöchern war ja stadtbekannt.

      http://www.telegraph.co.uk/news/2017/06/05/ringleader-london-bridge-terror-attack-named-khuram-butt/

      Gefällt mir

    • Bezüglich dem islamistischen Terror stört mich hauptsächlich der falsch verstandene Humanismus und die elende Konfliktscheuheit der westlichen Gesellschaften.
      Was wäre denn so falsch daran, für gescheiterte Selbstmordattentäter, Gefährder und solche die es werden wollen spezielle Gefängnislager aufzumachen – alles ganz islamisch, mit viel Beten, wenig Brot und Wasser, und keinerlei anderen Vergnügungen?
      Und was wäre so falsch daran, den Attentätern von London ein islamisches Begräbnis zu verweigern? Man muss die ja nicht unbedingt gleich an die Schweine verfüttern und danach dann kostenlose Leberkässemmeln für alle rausgeben, auch wenn das ziemlich lustig wäre.
      Daneben könnte man auch die jeweilige Stammmoschee eines Attentäters nach einem Anschlag für jeweils ein Wochenende zur Disco und Gaybar umfunktionieren. Nur so zum Spass, für unsere Werte, und um die muslimischen Gemeinden etwas mehr zur Mitarbeit bei der Früherkennung von Gefährdern zu motivieren.
      Falls das alles nichts hilft kann man sich noch bei den Israelis nach Erfolgsrezepten umsehen, und zum Beispiel am nächsten Vormittag den Bulldozer zum Haus der Eltern schicken.

      Gefällt mir

      • Hast du *ernsthaft* grad für KZs argumentiert, und fragst, was daran so schlimm wäre? … Du meinst außerhalb davon, daß du damit wortwörtlich *schlimmer* bist als die schlimmsten Jihadisten?
        Erinnert mich an den Iran, wo der West-Marionetten-Shah *derart* grausam war, daß die Leute Khomeini wählten, weil er *weniger schlimm* war!
        Der Shah … So einer bist DU. Da sind selbst Jihadisten Kinderkram gegen.
        Wärst du konsequent, müsstest du dich jetzt erstmal *selber* kastrieren und foltern.
        Ich jedenfalls, wünsch dir nur ’ne Therapie, du Psychopath. DRINGEND.

        Gefällt mir

    • So viel Dummheit hier. Typischer vollkommener Gebetsmühlen-Spruch “Mit X verhandelt man nicht.”. Was kommt als nächstes: “X sind keine Menschen.”?
      Gotteskrieger … zu denen du übrigens wie man an der Gebetsmühle sieht auch zählst … sind psychisch *schwer kranke* Menschen!
      Aber hey, ich habe gehört daß Psychopathen kein Problem damit haben, Leute die SIE* so gefoltert haben, daß sie verletzt am Boden liegen und um sich strampeln weil sie sich nicht mehr zu helfen wissen, dann noch mit Füßen zu treten, weil sie beim Strampeln einen Tritt abbekamen. …
      Ja … Typisch Homo Psychopathis. … Wenn sie Grausigkeiten sehen, sind Instinkt 1 und 2, diese gesteigert zu imitieren und sie anzufeuern/fördern. Ekelhaft. Gehören genau so in Therapie wie die Gotteskrieger.
      ___
      * Ja, WIR haben diese Gotteskrieger hergestellt. Psychisch ruiniert, dann bewaffnet, trainiert und bezahlt. WIR im Sinne eines Vasallenterritoriums des weltgrößten Herstellers praktisch aller Terroristen seit 1945, und einem der weltgrößten Waffenexporteure.

      Gefällt mir

  2. Oh Fritz,
    Du bist hier wieder mal falschen Berichten (:fake new“) aufgesessen: Das ganze hatte mit „katholisch“ nicht viel zu tun, mit ‚irisch‘ ja. Wohl aber auch mit einem Befreiungskampf, der leider nicht voll erfolgreich war. Und hier kommt Terrorismus rein – und warum es falsch ist, die Forderungen von Terroristen zu erfuellen: Anno 1922 hatte die liberale Regierung von Lloyd-George Irland „Self-Rule“ zugestanden – ganz Irland! Aber oben, in den 6 Counties stand ein Mr. Carsion auf, bildete eine loyale Miliz „Carson’s Army“ und drohte „ein Blutbad, wen diese Counties mit in die Republik entlassen werden!“ – und Lloyd-George gab nach – und daher kam das Blutbad, das Du beschreibst.
    Es haette uebrigens noch verhindert werden koennen, aber Verbrechen gegen katholisch-irischstaemmige (nicht Presbyter- Ulster-Scot-Einwanderer seit ca. 1700) hatten zugenommen, und die Regierung in London sandte Truppen „zum Schutz der dortigen Minderheit“ (ca. 40%) – aber die Truppen waren selbst royal-loyal und auf Seiten der Bedraenger – wie auch die Polizei, die nur aus Ulster- Scots bestand. Und das ist, wann es schlimm wurde.
    Es gab da aber noch etwas anderes: Die Official IRA war aus dem Befreiungskrieg entstanden und eine politische Partei mit in etwa sozial-demokratischem Programm. Als solche war sie politische und militaerische Kraft, gut organisiert und diszipliniert – und damit eine Gefahr fuer Eamon de Valera, der eben auch Lloyd-George und Carson nachgegeben hatte, und in den spaeten 60ern/70ern gingen de Dublin und London gemeinsam gegen diese politischen Gegner vor – mit Mord und anderem: Viscount Whitehall, der Irland-Minister in London heuerte Verbrecherbanden an, und liess sie in Irland bewaffnete Verbrechen begehen – unter dem Name „IRA“ – und de Valera nutzte das, um ein Internierungsgesetz durchzubringen.
    Was diese Ausloeschung der legitimen IRA zur Folge hatte, war die nunmehr freigestellte „Provisorische (Chaoten) Army“ und ihre Aktivitaeten, die zuvor von der Offiziellen IRA, die in ihren Bereichen auch Polizeifunktion ausuebte, unterdrueckt worden waren. Die darauf folgene Terrorwelle -die von Loyalisten (mit Polizei und Armee) ebenso beantwortet wurde- war also von London und Dublin selbst inszeniert.
    Ich wuerde also hier keine Vergleiche mit dem heutigen „Kaliphat“ anstellen – oder nur in einem: Wer gab denn dem Kaliphen die Waffen? – Sie brachen aus nach Iraq vom Norden Syriens, wo Hillary ihr Unwesen getrieben hatte. Na ja – manche Regimes sollten Changes erleben! .
    .

    Gefällt mir

    • Gibt’s da ein gutes Buch, in dem man das alles nachlesen kann? Das ist so ein Geschichtsbereich, über den ich rein gar nix weiss.

      Gefällt mir

  3. Und man sollte bekannte Arschlöcher auch als solche behandeln. Tut man aber anscheinend nicht: (siehe Grafik)

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/islamistischer-terror-in-europa-unsere-sicherheit-ist-eine-inszenierung-a-1150015.html

    (Sorry, keine Ahnung, wie man das richtig einbindet)

    Gefällt mir

    • Ja genau, hier haben aber nicht nur die Sicherheitsbehörden versagt, sondern die ganze Gesellschaft. Wenn bekannte Salafisten in den Innenstädten mit ihrer Lies! Kampagne ungestört Kinder für den heiligen Krieg anwerben können, ohne dass die Öffentlichkeit denen auch nur ansatzweise eine gewisse Unerwünschtheit signalisiert, dann läuft etwas falsch.
      Das Entsetzen und die Empörung setzen immer erst ein wenn es wieder Tote gibt, davor lassen wir solche Strömungen in der Gesellschaft eigentlich gewähren.

      Gefällt mir

    • *Schau!* dann seid ihr ja selber auch Arschlöcher! Und müsst euch entsprechend eurer eigenen Logik ebenfalls selber so behandeln. *Ihr KOMPLETTEN Vollidioten.*

      Gefällt mir

  4. Nein, hier haben nur exakt die „Sicherheitsbehörden“ versagt, die lieber Extremisten beobachten, um ihre Behördenbudgets zu rechtfertigen als reinen Tisch zu machen. Die „Gesellschaft“ dagegen muss Spinner aushalten können. Auch bärtige. Auch religiöse (letztere nur widerwillig, ok).

    Gefällt mir

    • Da war der Fritz schneller. Bleibt mir nur, dir zuzustimmen. Ich bekomm schon bei den Katholiban Pickel, von anderen Spinnern mal ganz zu Schweigen. Aber da muss man durch :/

      Gefällt mir

      • Das ist eine wueste Hasspredigt – und eine verleumderische, wie aus dem 30-jaehrigen Krieg – oder vom „Reverend“ Ian Paisley..

        Gefällt mir

    • Na ja, die Gesellschaft hat in den 90ern erfolgreich die Scientology mit ihren Anwerbungsversuchen aus dem öffentlichen Raum verbannt. Die wurden quasi als Staatsfeinde, die auch vor Gehirnwäsche von Kindern nicht zurückschrecken bezeichnet, und konnten dann ihre Flyer in der Innenstadt nicht mehr verteilen. Zusätzlich hat man dann noch zum Boycott von Tom Cruise Filmen aufgerufen.
      Ob das jetzt gerechtfertigt war oder nicht, die Gesellschaft hat das in der Öffentlichkeit unterbunden.
      Die offensichtlichen Rekrutierungsversuche der Islamisten dagegen stossen auf weit weniger Widerstand im öffentlichen Raum – klar, der Islam gehört ja jetzt zu Deutschland und so.

      https://www.welt.de/regionales/hamburg/article164024366/So-funktioniert-die-neue-Masche-der-Salafisten.html

      Wir senden damit zwei Botschaften an die Salafisten:
      1. Wir tolerieren die Organisationen und die öffentliche Anwerbung, solange die Leute nach Syrien fliegen bevor sie sich in die Luft sprengen.
      2. Wir haben Angst vor der Konfrontation an sich

      Gefällt mir

      • Wir haben in den letzten Jahrzehnten eine „politische Korrektheit“ eingefuehrt und quasi zum Gesetz (oder Grundsatz-Gesetz) gemacht, dass alles und jede irgendwie „andere“ Sache der berechtigte Anspruch von irgendjemandem und ganz wunderbar – und daher hochheilig sei – nur das, was nicht „anders“ und „neu“ ist, ist vereufelt und lediglich Unterdrueckung.
        Da wurden damals die althergebrachten Soviet-Neuerungen in Afghanistan wie Schulen fuer Maedchen, Frauenbefreiung, Trenung von Staat und Mullahs als so schlimm, und die Madrassas von Kandahar als Modelle guten Willens, und Taliban-Islam als „Befreiung“ dargestellt.
        Nun hat wirklicher Islam – ich meine, NICHT Taliban, nicht extrem-Sunniismus, Wahabismus oder gar „Kaliphen“-Idiotie- mit all solchem Kram garnichts zu tun. Das ist alles noch schlimmer als der Religionskrieg von 30 Jahren, 140 Jahre nach Luthers Thesen und mit denselben nur als Schutzbehauptung verbunden. Und wie damals Fuersten und Koenige ihre eigenen Machtsueppchen kochten (wie de Valera und Whitelaw), so ist hier auch nur die Machtgier einiger Wuestenfuersten und -koenige dabei, (oelreiches) Land aufzuteilen – und dabei dumme Auslandspotentaten aus Uebersee einzuschalten, die dann ihre Vasallen mit in den Dreck ziehen (und sie da zuruecklassen und sich selbst hinterm Atlantik zu verstecken).
        Wir hatten Menschen aufgenommen – aber dann im Auftrag von Uncle Sam deren Verwandte abgeschlachtet – und dann wundern wir uns, dass ein paar verrueckte nazionalistishe -nicht religioese- Prediger ein paar verlassenen, ziellosen Menschen ein Luegenziel im „Paradies“ vorgaukeln.
        Unser Fehler ist es, diesen Menschen keine Heimat und kein Ziel gegeben zu haben! Und der andere ist es, ihre Ursprungslaender angegriffen und zersoert zu haben.
        Gut, Herr Schroeder und Frau Merkel waren toll, „Nein!“ gesagt zu haben. Ich habe das immer als Ehre und Mut angesehen, und als eine quasi Unabhaengigkeitserklaerung. Nur ist leider Frau Merkel (mit ihrem alten „DDR-Russenhass“) beim Ukrainemord und -Putsch wieder voll ins Sklavengeschirr gesprungen.
        Wir haben aber noch immer wesentlich wenigerAngriffe als andere – nur ein paar Dummkoepfe hier haben nicht begriffen, dass sie das falsche Haus anzuenden.
        Aber Islamhass ist in jedem Fall der falsche Weg aus dem Dilemma! Der richtige ist, Neuankoemmlingen Heim und Ziel zu geben -mit oder ohne Islam, aber wenn mit, dann richtigen!- und so auch eine Gemeinschaft, in der solche „haltlosen Ungeister“ nicht unerkannt und unbewacht bleiben. Wir muesen die Grundlage fuer Soldaritaet und Loyalitaet schaffen – und der pseudoislamische Zombiezauber wird verschwinden.

        Gefällt mir

    • Na man muss doch seine Angestellten im Auge halten! :P

      Ja, IS, Alkaida, Taliban, Swoboda, (Saudi Arabien, Irak, Iran, selbst Putin [via Jelzin]) u.s.w. u.s.f. … Alle „ex“-US-Söldner. Wenn nötig psychisch gebrochen, trainiert, bewaffnet und finanziert von der US/NATO/EU (selbe Truppe)
      Kannst du gerne nachschlagen. Die Anstalt hat da eine schöne Quellensammlung auf ihrer Website. Ansonsten Volker Pispers fragen, oder selber auf Wikipedia raussuchen.

      Gefällt mir

  5. ”Verbieten” … Diese Sache die Probleme magisch verschwinden läßt, ohne daß man was tun muss. Gehen einfach weg! Wie praktisch! —.—

    Gefällt mir


Comments RSS TrackBack Identifier URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s