Warum die deutsche Autoindustrie zum Sterben verurteilt ist

Die (nach Eigenangaben) führende deutsche Industriebranche der KFZ-Hersteller zeigt sich dieser Tage von ihrer (nach Eigenansicht) besten Seite: Der Traditions­hersteller Daimler-Benz stellt aktuell ein völlig neues Modell vor. Ist es ein Elektro­auto? Ein Hybrid? Ein wasserstoffbetriebenes, selbstfahrendes Stadtauto? Nein, ein turbodieselbetriebener Pickup, eigentlich ein Nissan Navara mit Mercedes-Stern drauf. Nein, nicht für den Export in die USA. Sondern für mehr Stickoxide und Feinstaubpartikel in deutschen Städten. Ok. Langsam denke ich, das wird nichts mehr mit der alten Schlüsselindustrie. Wir werden uns wohl eine neue suchen müssen. Vielleicht irgendwas mit regenerativen Energien. Da gibt es noch Wachs­tums­potential. pic&quelle daimler

8 Kommentare

  1. Wer in der heutigen Zeit hier in Deutschland ein solches Auto vor- und herstellt, dem ist nicht mehr zu helfen – selbst wenn das Ding seit 5 Jahren in der Entwicklung war.

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  2. „Vielleicht irgendwas mit regenerativen Energien.“

    Die hatten wir doch schon. Sogar Weltweit m i t – r i e s e n – a b s t a n d F Ü H R E N D. Solar, Wind, Biogas, Kraft-Wärme-Kopplung, Wasserkraft, Blockheizkraftwerk- und Pelletheizungstechnologien. Dazu eine sich in den Startlöchern befindende Grid-technologie für das Stromnetz und eine immer stärker werdende Dezentralisierung bei der Herstellung von Energie.

    Aber nöööööööööö, kam dann das Krebsgeschwürige Bundesfurunkel mit ihrer eitrig-stinkenden Entourage und machte wieder alles kaputt.

    Komisch, da war/ist es dann scheißegal das bin in weniger Jahre mehr als 70 000 hochqualifizierte (voll sozial-pflichtige und hochbezahlte Arbeitsplätze) und weitere davon abhängige 70 000 (alleie in der Solarbranche) bis 150 000 (je nachdem was man dazuzählt) normal- bis niedrig-qualifizierte Arbeitsplätze flöten gingen und sich eine ganze Industrie (mit dem Potenzial zukünftig weiteren 250 bis 500 000 Arbeitsplätzen) ins Ausland (und noch dazu in fremder Hände) verabschiedete.
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    11. Mai 2017
    Ausgebremst, gedeckelt und pleite

    Jetzt hat die Pleitewelle der deutschen Solarindustrie auch Solarworld erfasst. Die Schwindsucht der einst so erfolgreich und optimistisch gestarteten deutschen Solarbranche ist politisch gewollt. Wirtschaftsminister Gabriel waren 20.000 Kohle-Arbeitsplätze wichtiger als 70.000 Jobs in der Solarbranche.
    Von Franz Alt

    http://www.klimaretter.info/meinungen/standpunkte/23099-ausgebremst-gedeckelt-und-pleite
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    Mann O Mann O Mann! Normalerweise wenn man so etwas am Arsch hat schneidet es ein Chirurg heraus damit es nicht den ganzen Körper verseucht.

    Was diese DRECKVOTZE und der ihr angegliederte SCHEISSHAUFEN besonders in den letzten 12 Jahren an Schaden für DE angerichtet hat/haben . . .
    . . . eigentlich müssten solche Leute wegen Hochverrats standrechtlich erschossen oder erhängt werden. Besser wäre beides gleichzeitig!

    Bei der DRECKVOTZE sage ich nur ASSE. Vorsichtige Schätzungen gehen von mind. 10 Milliarden Euro Bergungskosten aus (und da war die Stinkmorchel noch nicht mal Kanzlerin).

    Banken-Rettung kostet voraussichtlich 236 Milliarden Euro.

    Energiekonzerne bekommen 6,3 Milliarden Euro zurück.

    50-60 Milliarden verflüssigen sich Jahr für Jahr bei der privaten Altersvorsorge und bei anderen Finanz­anlagen durch mangelhafte Beratung und Informationen. Alleine 16 Milliarden Euro entfielen auf Einbußen aus Lebens­versicherungen, wie es in der von dem Bamberger Finanz­wissenschaftler Andreas Oehler im Auftrag der grünen Bundes­tags­fraktion erstellten Studie heißt.

    Ein noch kaputteres Sozialsystem als vor 12 Jahren.

    Zerschossenes Rentensystem.

    Eine zerbröckelnde – und jetzt mehr oder minder verscherbelte – Infrastruktur

    Krieg allen Ortens.

    DDR 3.0 in den Startlöchern.

    100 Milliarden Verluste (einhergehend mit zig Tausenden Arbeitsplätzen und Marktverlusten) durch blödsinnige Russland-Sanktionen.

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    17.07.17
    Laut dem Vorsitzenden der Organisation „Conoscere Eurasia“ und Chef der italienischen Banca Intesa in Moskau, Antonio Fallico, treffen die Sanktionen gegen Russland die Länder der EU weitaus härter als die russische Föderation. Am stärksten betroffen seien Deutschland und Italien, die als Folge der Sanktionen nicht weniger als eine dreiviertel Million Arbeitsplätze verloren hätten. Sollten sich die beiden Lager dauerhaft entfremden, drohe ihnen zudem die weltpolitische Marginalisierung.
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    19.06.2015
    Die Wirtschaftskrise in Russland hat weitaus schlimmere Konsequenzen für die Länder der Europäischen Union (EU) und die Schweiz als bislang erwartet. Nach einer Berechnung des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo), sind europaweit weit mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze und rund 100 Milliarden Euro an Wertschöpfung in Gefahr.

    Die Wissenschaftler gehen in ihrer Studie, die sie exklusiv für die Allianz führender europäischer Tageszeitungen (LENA) erstellt haben, von einem „Worst-Case-Szenario“ aus. „Die Exportausfälle, die wir im Herbst vergangenen Jahres schlimmstenfalls angenommen hatten, sind inzwischen Realität“, sagt Oliver Fritz, einer von drei Autoren der Studie. Dabei spielten die Sanktionen gegen Russland und die russische Reaktion darauf eine entscheidende Rolle. „Verändert sich die Lage nicht grundsätzlich, wird voraussichtlich unser besonders pessimistisches Szenario eintreten.“
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    Schwachsinnige Autoritätspolitik die schon 100 000den in Europa die Gesundheit und vielen das Leben gekostet haben (durch verhungern, erfrieren, als opfer von Gewalt, Selbstmord, etc.)

    Griechenland – ach da will ich gar nicht erst anfangen . . .

    Migranten – dasselbe . . .

    ich könnte endlos weitermachen. ENDLOS!

    Es ist echt unglaublich das diese Arschlochtruppe im Herbst höchstwahrscheinlich wiederwählt wird? Nicht zu fassen!

    Ich krieg echt nur noch das KOTZEN und es steigt mehr und mehr der weiß-glühende HASS in mir empor.

    Ich will diese Arschlöcher nur noch in einem einzigen Aggregatszustand sehen . . .

    . . . durch den Wolf gedreht und Verscharrt!

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  3. Abgesehen von der Umweltbelastung durch Abgase stört mich an den modernen Fahrzeugkolossen die Resourcenverschwendung. Tonnen an teils recht wertvollen Metallen und Plastik werden da verbaut, um dann im Schnitt 75kg Mensch zu befördern.

    Der Verbrennungsmotor wäre nicht mal so schlimm. Es gibt immer wieder Zeiten, in denen Strom im Überschuss vorhanden ist, und zu negativen Preisen ins Ausland abgegeben wird – d.h. wir zahlen dafür, dass uns jemand den Überschuss abnimmt. Aus CO2 und Wasser zusammen mit der Energie dieses Übeschussstroms könnte man Methangas herstellen. Viele Motoren sind einfach auf den Betrieb mit Methangas umzustellen – die Erdgasautos zeigen es. Damit hätte man dann einen CO2 neutralen Treibstoff, weil das CO2 das das Fahrzeug produziert genau das ist, das man vorher zur Produktion des Methans aus der Atmosphäre entnommen hat, und man könnte, bis dann die Akku- und Ladetechnik weiter ausgereift sind, die alten Infrastrukturen (Gasnetz) und Fahrzeuge nutzen, was die Resourcen schont.

    Aber mit 2 bis 3 tonnen schweren Fahrzeugen ist der Verbrauch einfach zu hoch. Ein Golf I wog noch um die 800kg, ein Gold VII wiegt jetzt rund 1200 bis 1600 kg, d.h. in manchen Ausstattungsvarianten glatt doppelt so viel. Von den populären SUVs ganz zu schweigen.

    Da Elektroautos of als Nahstrecken bzw. Stadtauto benutzt werden, frage ich mich immer wieder, ob man nicht auf ein kleines Fahrgestell einen Holzrahmen aufbauen und mit Segeltuch bespannen könnte – das wäre leicht und schützt vor Wind und Regen. Vermutlich käme man dann auf 200-300 kg Fahrzeuggewicht, und das fabulöse 3-Liter Auto wäre gar kein Problem. Geschätzt würde ich für so ein Leichtfahrzeug im Statdtverkehr sogar eher 1.5 Liter vermuten. Damit wäre dann die Versorgung mit Methan aus Überschussstrom nicht mehr so das Problem.

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    • Mit sowas will ich dann aber auch nicht mti 50+ km/h durch die Gegend fahren, schon gar nicht mit meinen Kindern hinten drin. Das ist aber auch Voraussetzung,
      Abgesehen davon wäre es schon ein tierischer Gewinn, wenn der ÖPNV so gestützt werden würde, dass man auf lange Strecken kein Auto bräuchte.

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      • [ wäre es schon ein tierischer Gewinn, wenn der ÖPNV so gestützt werden würde ]

        Sag mal, wie kommen die Leute immer wieder auf solche Ideen???

        Seit 30 Jahren wird der ÖPNV systematisch geschliffen und nachhaltig zerstört. Und zwar auf direkte Anordnung der Automobilindustrie.

        Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern wie er hieß, bzw. welcher Verkehrsminister von damals so um Mitte der 80ziger oder frühe 90ziger, aber wohl weiß ich noch den Teil der in der er sagte dem Individualverkehr sei Vorrang einzuräumen.
        Und Schwuppdiwupp, kurz danach fing mangels immer weniger Wartung die Verwahrlosung und teilweise sogar die richtig gehende Verrottung von Busen, Bahnen und Strecken an.

        Man sparte Personal ohne Ende ein (lies Beamte in den Ruhestand aber ersetzte sie nicht oder nur Teilweise durch normale Arbeitnehmer) lies Busse und Bahnen, Gleise und Einrichtungen so sehr herunterkommen das alsbald lauthals die Privatisierung gepredigt wurde [ was bis heute die Absicht ist und in Salamitaktik Stück um Stück durchgedrückt wird – und der „Michel“ pennt. Wie immer!].

        Zwischenfrage:
        ??? Und? Kommt es dir irgendwie bekannt vor???
        !!!Ich sage nur: „Autobahnprivatisierung“!!!

        Das führte zu immer mehr angeblich unrentable Wegstecken die komischerweise plötzlich immer wieder dann rentabel wurden alsbald sich ein privater Betreiber einfand der dafür viele Subventionen abgreift und exorbitante Steuererleichterungen bekommt. Und ebenso plötzlich kostet dann alles – trotz doppelter Subventionen und Steuererleichterungen – das 3fache. Und zur Gewinnmaximierung werden mit Billigung der guten „Spezls“ in der Politik kleinere Orte erst gar nicht mehr angefahren. Noch schlimmer sogar: deren Gleise wurden und werden – das gilt Bundesweit – abgebaut damit auch zukünftige Generationen wegen der dann anfallenden hohen Kosten ja erst gar nicht mehr auf die Idee kommen das man die Bahn wieder flächendeckend betreiben könnte).

        Das habe ich vor ca 10 Jahren selbst erlebt über einen Bekannten (mit entsprechenden „Spezls“ in der Politik) der Mitglied einer Betreibergesellschaft ist und der sich lauthals darüber scheckig freute jetzt so richtig dicke Kohle abzugreifen. Motto: „Tja, wenn der Staat so blöd ist und es uns hinterherwirft“.

        Busstationen lies man vergammeln und verrotten um sie dann abzureißen und die Strecken stillzulegen. Gleichzeitig wurden immer höhere und teurere technische Anforderungen gestellt welche die Betriebe nicht mehr erfüllen konnten (um dann wiederum einen Grund zu haben die strecken einzustellen) weil wegen der exorbitanten Teuerungen die Fahrgäste wegblieben.
        Ich kenne 2 Familien die Jahrzehntelang einen Busbetrieb Aufrechterhielten. Sie wurden davon nicht reich, konnten aber davon leben ebenso wie ein paar von ihnen beschäftigten Fahrer. Das aus kam als sie in immer kürzeren Abständen neue und nochmal so teurere Busse anschaffen mussten.
        Da halfen dann auch nicht mehr die Sonderfahrten nach München für Pendler und die Reisefahrten welche ansonsten immer das Fleisch zu den Knödeln auf den Tisch brachten und für extra-ausgaben für Notfälle sorgten. Irgendwann ging es einfach nicht mehr.

        Die Strecken bekam dann ein Bahnbusunternehmen das gleich mal ein drittel der Strecken strich.

        Wie man sehen kann hat sich das besonders fatal am Land ausgeübt da man dort nicht mehr, oder nur noch selten, per ÖPNV z. B. in die Arbeit bzw. in die kam wenn man kein eigenes Auto hat.

        Persönliche Erfahrung:
        Ich selber musste mir 1996 ein Auto kaufen nur damit ich in meine 15 km entfernte Arbeit erreichen konnte obwohl ich und etliche andere auf dem Weg mitfahrende zuvor Jahrelang mit dem Bus dorthin gekommen bin. Dann wurde eine größere Umgehung gebaut und – Schwupps – wurde die Busstrecke (obwohl Bahnzubringer) gleich dicht gemacht.
        Anfangs habe ich es noch mit mitfahren mit Kollegen versucht – aber bei Schichtdienst, ein fast unmögliches unterfangen.

        Desweiteren kenne mehrere Dörfer die sich vor ein paar Jahren zusammengeschlossen haben und sich zusammen einen Bus gekauft haben nur damit sie weiterhin ihre Kinder in die Schule bekommen.
        Erst wurde die Zentrale Schule zugemacht, dann die ÖPNV Bus und Bahn zusammengestrichen, aber die Kinder mussten dann in die nächstgrößere Stadt. Toll. oder?
        Den Eltern wurde dann gesagt sie könnten ja ihre Kinder per Taxi-Bus in die Schule bringen lassen. Kostet nur (damals) 5 Euro die Nase. Einfache Strecke natürlich. Vorher mit dem Bus 1,60 EUR.
        Rechne dir mal die Preissteigerung aus.

        So sieht die Realität aus – und noch extrem viel SCHLIMMER – wenn man ein wenig Einblick hinter den Kulissen hat.

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