Neues vom Plasma-Antrieb

Bereits seit einigen Jahren in Entwicklung, ist der VASIMR Plasmaantrieb der US-Firma Ad Astra mit Sitz in Houston, Texas so gut wie einsatzfähig für Raumschiffe zum Mond, Mars oder anderen Himmelskörpern. Nach wie vor wird Argon-Gas (oder demnächst auch andere Stoffe) ultrahocherhitzt, wobei die Energie dafür aus Solarzellen stammt, und bildet damit einen sehr wirkungsvollen Rückstossantrieb mit sehr viel weniger benötigter Rückstossmasse als bei konventionellen chemischen Aatrieben. Im Testbetrieb läuft der Plasmaantrieb heute bereits in fünf Minuten langen Brennphasen, in einem Jahr soll das Ziel erreicht sein, die Plasmaflamme für 100 Stunden kontinuierlich in Betrieb zu halten. Mit etwas mehr Budget könnte die Entwicklung auch schneller verlaufen, aber bis zum nächsten Jahrhundert ist das Solarsystem dann bestimmt erschlossen, mit Reisezeiten von wenigen Wochen statt Jahren zu unseren Nachbarplaneten. ars technica, pic ad astra

2 Kommentare

  1. Was für ein Blödsinn!

    Informiere dich erst mal richtig bevor du solche Kalauer raus haust.

    Noch besser – lies es einfach nach:

    http://lexikon.astronomie.info/satelliten/ionen/

    20.12.2006 23:46 Uhr, Dr. Roland Brodbeck

    Da in der Zwischenzeit sich die Wirkungsgrade von Solarzellen gesteigert haben (auf der Erde bis 22%- max. 24%, im Weltraum bis 30%) muss man das in dem Artikel mit in Betracht ziehen.

    Da aber bestenfalls der höchstmögliche Wirkungsgrad bei ca. 40%- max. 45% (beides nur im Weltall) liegt, kann man die Aussagen des Artikels dennoch als allgemeingültig ansehen, da diese Steigerungen trotzdem keine wirklich signifikanten Auswirkungen nach sich ziehen würden.

    Das ganze Amigedöns wurde schon vor relativ langer Zeit fundiert und überholt. Und zwar von der ESA. Nur pflegen die nicht gleich bei jedem dünnen Furz ihr Maul soweit aufzureißen.
    In dem oben genannten Artikel findest du all das großkotzige Gegeblubbere (inklusive Atomreaktor und auch warum es nicht gemacht wird) wie auf deiner angeführten NASE-Seite.
    Der große Unterschied? Guck mal auf das Datum.

    Im Übrigen leiden die Forschungen am Ionenantrieb nicht unbedingt an Unterfinanzierung.

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    • Ah, du bist also anderer Ansicht, nur eben nicht in der Lage, deinen Standpunkt sachlich zu formulieren. Ich verstehe.

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