Deutscher Kleinadel, Brexit und Hitlers Finanzminister

Nigel Farage (Bild oben), einer der Brandstifter des britischen EU-Austritts, UKIP-Frontmann und Verlierer aller folgenden Wahlen, ist heute bei der Enkelin von Hitlers Finanzminister Lutz von Krosigk (nicht im Bild) zu Gast. Um eine Rede zu halten. Auf einem AfD-Event in der Zitadelle Spandau und auf Einladung der AfD-Tussi von Storch. Die ist nämlich die Enkelin, und damit aus alter, eingewachsener und stinkiger Nazi-Dynastie. Da wächst zusammen, was zusammengehört, oder? Der Geldadel der alten Reiche und die neuen Anti-Demokraten und freiheitsfeindlichen Emporkömmlinge. Keine Frage, viele Rassisten, Faschisten, Sexisten, Reaktionäre und Hassprediger werden am Sonntag in zwei Wochen diese Pseudopartei wählen. Aber alle anderen (also: wir) können gegensteuern, indem wir möglichst weit weg von der braunen Katastrophe wählen. Ein Grund mehr, hinzugehen. via guardian, pic by cc sa Gage Skidmore

8 Kommentare

  1. Na, ist ’ne Meinung. Als solche kann man das so stehenlassen. Weswegen ich auch meine hier ablasse: ich halte die AfD für WICHTIG!!!

    Warum? Wählbar? Schwer zu sagen. Die AfD, genauer: deren Erfolg, zeigt ganz deutlich, daß wir (nicht nur) in D ein Problem haben. So viele, ich zitiere: „Rassisten, Faschisten, Sexisten, Reaktionäre und Hassprediger“ gibt es meiner Meinung nach in D gar nicht, um den Erfolg zu rechtfertigen. Da steckt was Anderes dahinter.

    Ich habe vor einiger Zeit diesen Artikel hier verlinkt: violence.de/prescott/bulletin/article-d.html

    Jetzt lese ich auf Rubikon in letzter Zeit interessante Beiträge, die in exakt die gleiche Richtung zielen:
    http://www.rubikon.news/artikel/rechtsruck-in-deutschland-1-6
    http://www.rubikon.news/artikel/traumatisierte-gesellschaft

    Ich rufe hiermit ganz offen zum NAZIVERSTEHEN auf!!! Als alter IT’ler weiß ich ganz sicher: wenn ich ein Problem lösen will, muß ich es zunächst verstanden haben. Das ist hier nicht anders, egal was der Mainstream dazu als Meinung vorgibt.

    Gruß

    Thomas

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  2. Lass doch mal bitte diesen Querfontquatsch stecken. Die Nazis muss man nicht verstehen, selbst wenn es nur Möchtegernnazis des ’17er Jahrgangs sind. Wer unsere Verfassungsgrundsätze der Freiheit und Gleichheit ablehnt, gehört ausgewiesen. Nach Afrika, zum Beispiel, um zu lernen, was eine Minderheit ist.

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    • . . . und obwohl Du größtenteils recht hast schießt auch Du komplett quer. Null Differenzierung.

      Nach Afrika. Aber klar doch, ganz Afrika ist ein einziges Land. Keine rede davon das es auf einer Fläche von 30,2 millionen km² 55 verschiedene Staaten gibt von denen es den meisten eigentlich RELATIV gut geht.
      Und denen, denen es nicht gut geht (zumindest die Meisten davon) es auch eigentlich relativ gut gehen würde, würden sie nicht beständig und ohne pause seit den Kolonialtagen von uns Westlern (und seit neuerem auch manchen Ostlern) unterdrückt, ausgeplündert und ausgeraubt mittels den von Politik- und Wirtschaftseliten installierten Marionetten-Diktatoren.

      Aber wenn schon nach Afrika, dann möchte ich diese ganzen Flachpfeifen gerne nach Somalia, Sudan, Eritrea oder Nord-Nigeria schicken. Endlösung garantiert.

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    • Vergiß‘ es, ich laß meinen sobezeichneten „Querfrontquatsch“ nicht stecken. Lies die verlinkten Texte wenigstens mal bevor Du urteilst. Danke. Ansonsten hätte ich kein Problem damit, Merkel irgendwo nach Afrika zu schicken. Libyen, Sudan, jo, Somalia oder Eritrea, da gibt es einige Stellen und auch viel Wüste.

      Gruß

      Thomas

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  3. „Afrika“ nur des Klischees wegen. Und der Intensivtäter („Nafri“). Ansonsten, ja, müssen wir den Turbokapitalismus loswerden. Da wäre dann Frau Merkel ebenfalls arbeitslos.

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    • Nööööööö, die wäre dann ganz klischeehaft im Kochtopf, bei den Negern, weißt schon, die mit’m Knochenpiercing durch die Nase und so . . . ;-D

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    • Wo wir gerade bei Nafris sind: http://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/art71,311857
      Ja, das ist die Zeitung, die 2015 noch laut „Pegida!“ gerufen hat, wenn man vorsichtig nachfragte, warum über die Vorfälle in der HEAE so wenig berichtet wurde. Zur Erinnerung: wohne keine 20 Meter davon entfernt.

      Wo wir gerade bei Querfront sind: blog.fefe.de/?ts=a7488a81

      Wo selbst Sahra Wagenknecht schon als Querfrontlerin beschimpft wurde: ich schlage vor, das Wort „Querfront“ zu vermeiden. Zusammen mit einer ganzen Reihe von Neusprechbegriffen wie „Verschwörungstheoretiker“, „Humanitärer Einsatz“ undsoweiter. Wißtschon.

      Gruß

      Thomas

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      • Mi’Jung, da bischt aba n weenisch doneben,

        die Begriffe „Querfront“, „Verschwörungstheoretiker“, „Humanitärer Einsatz“ und noch so einige mehr, sind keine Erfindungen der letzten 10 Jahre, sondern, die waren durchaus schon in den verschiedenen politischen „Szenen“ in den 60zigern, 70zigern und 80zigern geläufig. Und zwar wurde man nicht damit beworfen (wobei mit „Humanitärer Einsatz“ tatsächlich das gemeint war, nämlich „Humanitärer Einsatz“ von Hilfe-Orgs usw.. Der Begriff, wie so viele andere, wurde also gestohlen und ins Gegenteil verdreht -hier also ein Fall von tatsächlichem Neusprech ala‘ 1984), sondern man heftete sie sich solche Begriffe – z. B. in Form von Buttons – voller Stolz ans eigene Revers um ganz offen zu zeigen das man nicht zu „Denen“ gehörte, sondern zu den „Anderen“, nämlich zu denjenigen die imstande sind selber denken können und keine Anleitung dazu brauchen „brain.exe“ laufen zu lassen.

        Ich hoffe dass das einigermaßen verständlich ist. Ich bin noch ein wenig Bedubbelt von der gestrigen Geburtstagsfeier eines Freundes und kann heute noch nicht ganz geradeaus denken, aber ich glaube so unverständlich ist das gar nicht, oder?

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