Macht der Klimawandel unsere Nahrung schlechter?

Der Mathematiker und Biologe Irakli Loladze, Associate Professor am Bryan College of Health Sciences in Lincoln, Nebraska, fand heraus, dass uns bereits seit Jahren Forschungsergebnisse vorliegen, die uns eigentlich extreme Sorgen bereiten sollten: Durch den massiven Anstieg des Kohlendioxids in der Atmosphäre (vor der Industrialisierung 280 ppm, heute 400, noch in diesem Jahrhundert 550, also das Doppelte der Prä-Industrie-Ära) wachsen alle Pflanzen „besser“. Ist das nicht erfreulich? Nein, weil durch das fieberhafte Wachstum der Anteil von Eiweiss, Mineralen, Vitaminen abnimmt, allein in den letzten 30 Jahren um gemessene acht Prozent. In einfachen Worten:

Alles wird zu Junkfood. Zucker, Stärke, Fasern bleiben, aber gerade der Nahrungs­anteil seltener Minerale wie Zink wird dadurch gesundheitsgefährdend vermindert. Nicht nur für Menschen. Auch für Tiere. Für einige Spezies wird das ein Grund zum Aussterben sein, für die menschliche wahrscheinlich nur zum kränker werden. Diese anhaltende Entwicklung ist jedenfalls noch nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen. via politico, pic via pexels cc0

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