Paradise Papers

Die halbe (oder viertel-) legale Korruption der Geldwäscher und Steuerschwindler, vom selben Rechercheteam der Süddeutschen Zeitung aufgedeckt, wie damals die Panama Papers. Das sind die Milliarden, die uns in den Sozialkassen fehlen. Auch und gerade deutsche Milliarden. Lesebefehl: paradisepapers

11 Gedanken zu „Paradise Papers

  1. Und? Wird das irgendwelche Konsequenzen haben? Leute hinter Gittern? Steuerrückzahlungen? Gesetzesänderungen gar? Eben. Warum dann also lesen?

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  2. Entweder ist da was illegal, dann ab zur Staatsanwaltschaft mit den Daten, oder es ist legal – dann steht darin nichts was nicht eh schon alle wissen und es wird sich nichts ändern.

    So können sich die Journalisten wieder auf die Schulter klopfen und das Titelblatt mit Putin hinterlegen, auch wenn der selbst nicht in den Daten zu finden ist (oder halt bei den Panama-Papers zu finden war).

    Schon die Panama Papers waren letzendlich so eine Farce, damit hat sich inbesondere genau dieses Journalisten-Kosortium bei mir jegliches Vertrauen verspielt.

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      1. Ich hab gewählt und bin ganz zufrieden damit, auch wenn „ich“ nicht im Bundestag vertreten bin.

        Die Mehrheit hat aber anders gewählt, und wenn ich bei Deiner Logik bleiben darf, dann ist die Mehrheit mit dem Steuerrecht auch ganz glücklich (insbesondere wohl die FDP-Wähler, die finde ich noch bedenklicher als die AfD-Wähler). Jeder der sich auch nur einen Funken dafür interessiert was in unserer Republik abgeht, der sollte über die P*-Papers nicht überrascht sein und schon garnicht zum 2. Mal.

        Ich habe keine Lust mehr auf diese künstliche Aufregung ohne Konsequenzen. Also ist die einzige Lehre aus dem Kram: „Wenn ich noch mehr Geld will, sollte ich mich mal über Stuerparadiese schlau machen“ – Steuerrecht macht mir aber keinen Spaß, da mach ich lieber ein paar bezahlte Überstuden.

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      1. Das meiste davon ist legal erwirtschaftet worden, bleibt aber unversteuert. Schau dir die Paradise-Papers-Beiträge zu Apple oder Nike an: Riesengewinne, keine Steuern. Immer mit dem selben Lizenztrick. Die nationalen Vertretungen der muktinationalen Konzerne scheffeln Milliarden, „müssen“ dann aber astronomisch hohe Lizenzgebühren für die Benutzung der kostbaren Marke an die Mutterfirma auf den Bermudas bezahlen, so dass nichts mehr zum Versteuern übrig bleibt. Ich nenne das Diebstahl. Und ich nenne Regierungen, die so etwas dulden (man könnte die Steuergesetze leicht ändern) kriminelle Mittäter.

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