Das wichtigste und einzige Problem der Gegenwart

Alles andere ist Quatsch und bezahlte Ablenkung; Die Superrreichen werden immer reicher und alle anderen ärmer. Nicht nur die Armen. Alle. Das müssen wir abstellen, und das seit Jahrtausenden erprobte Mittel dazu ist Demokratie: Wenn genügend Leute „Nein“ sagen, hört das auf. Winziges Problem: Die Superreichen bezahlen gewissenlose Werbeagenturen und Medienhäuser, und diese tun ihr Bestes, um die Leute vom eigentlichen Problem abzulenken. Meistens mit Angstkampagnen. Aktuell Angst vor dem Islam, der völlig problemlos und friedich ist, wenn er seine Ruhe hat und niemand von aussen rechtmässige Regierungen stürzt und statt dessen Extremistenregimes installiert. Und warum steht da schon wieder eine Grafik aus den USA, und keine, die hiesige Verhältnisse beschreibt? Weil unser statistisches Bundesamt auf Anweisung der korrupten Bundesregierung die Superreichen statistisch gar nicht erfasst. Keine Zahlen, keine Grafik. Aus anderen Quellen wissen wir: In Deutschland ist es noch nicht so schlimm wie in den USA. Noch. Wenn wir unsere Bundesregierungen weiter machen lassen mit der blinden Liebe zur Oligarchie, wird das in einigen Jahren hier auch so sein. Genaue Zahlen: 2018 World Inequality Report (PDF) via boingboing

10 Kommentare

  1. “ Weil unser statistisches Bundesamt auf Anweisung der korrupten Bundesregierung die Superreichen statistisch gar nicht erfasst.“

    Uiuiui!
    Überwacht der VS schon deine Website? :p

    Vielleicht gefällt mir das hier als linker Blog besser noch als es ein Piraten-Blog war!

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    • Ah, Wikipedia hat auch noch was zum Thema, was der friedliche und problemlose Islam so macht wenn man ihn in Ruhe lässt…
      „The Middle East has uniquely high rates of cousin marriage among the world’s regions. Certain Middle Eastern countries, including Saudi Arabia, have rates of marriage to first or second cousins that may exceed 70%.[1] Iraq was estimated in one study to have a rate of 33%,[119] and figures for Afghanistan have been estimated in the range of 30–40%.[1]“
      https://en.wikipedia.org/wiki/Cousin_marriage#Middle_East_2

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  2. Der Artikel erweckt die Illusion, man könne durch Steuern und Vermögensumverteilung langfristig das Existenzminimum der Gesamtheit decken. Die Rechnung ginge vielleicht auf, für den Fall man könnte man Industrieländer isoliert betrachten und steuern.
    Das ist aber nicht der Fall, und ohne grobe und schmerzhafte gesellschaftliche Umstrukturierungen in Afrika und Asien in den kommenden 20 Jahren wird kein politisches System künftig noch in der Lage sein, grundlegende Versorgungsleistungen aufrecht zu erhalten. Die aktuelle Migration aus armen Länder nach Europa und in die USA ist zahlenmäßig völlig irrelevant gemessen am Wachstum der Armut in ihrer Gesamtheit, wie dieses Video sehr anschaulich zeigt.

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    • Doch, sicher, wenn alle ihren Anteil leisten, also auch und gerade multinationale Konzerne, haben alle Menschen ihr auskommen. Die „3.Welt“ wird nach wie vor wirtschaftlich ausgebeutet, demokratische Regierungen sabotiert, sobald sie sich dagegen stellen. Wenn wir den Kolonialismus endlich sein lassen, gehts auch mit Afrika, Asien, Südamerika aufwärts.

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      • Klar, es geht immer aufwärts in Afrika ohne den Kolonialismus, so wie in Zimbabwe, ehemals Rhodesien. In der einstigen Kornkammer Afrikas wächst heute gar nichts mehr, und das liegt nicht am Klimawandel, nicht an Monsanto oder an anderen bösen äußeren Einflüssen, sondern nur am ehemaligen Freiheitskämpfer und Hoffnungsträger Robert Mugabe. Seit dessen aktiver Rückabwicklung der Kolonialgeschichte und Landvergabe steht das Land vor dem Abgrund, und die Leute flüchten nach Südafrika, dem Nachbarland mit noch vorhandenen Kolonialstrukturen.

        Finde gerade keinen besseren Artikel, der hier ist von 2006.
        http://edition.cnn.com/2006/WORLD/africa/12/19/koinange.zimbabwe/index.html

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        • Der Kolonialismus endet nicht mit dem Abzug von Besatzungstruppen. Heisst auch heute anders. Freihandelsvertrag. Oder militärische Unterstützung gegen islamistischen Terror. Dass einheimische afrikanische Diktatoren nicht zwingend begnadete Wirtschaftslenker sind, macht die Sache nicht besser.

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          • So sieht es aus, wenn der Kolonialismus nach Zimbabwe zurückkommt. Frohe Weihnachten!

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        • Ok, prima Strategie, lass uns einfach weiter den Kolonialismus und Handelsverträge verdammen, das hört sich klasse an. Nebenher schauen wir den Afrikanern dabei zu, wie sie entweder demokratisch direkt verhungern, oder erst vom Islamismus überrrollt werden und dann draufgehen.

          Macron wird leider daran nicht viel ändern können, auch wenn er die richtigen Probleme anspricht.
          http://www.independent.co.uk/news/world/europe/emmanuel-macron-africa-development-civilisation-problems-women-seven-eight-children-colonialism-a7835586.html

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  3. Die UN hat neue Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung. Man kann dort nach Ländern oder auch Regionen wie Sub-Sahara und South Asia filtern.

    https://esa.un.org/unpd/wpp/Graphs/Probabilistic/POP/TOT/

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