Die Microsoft-Steuer

Seit einer kleinen Anfrage von Victor Perli (Die Linke) an die Bundesregierung wissen wir, dass die Bundesbehörden alleine bereits jährlich eine Viertelmilliarde für Lizenzgebühren an Microsoft ausgeben. Dazu kommen die mindestens so hohen Lizenzkosten bei Länder- und Kommunalbehörden. Europaweit wird die Microsoft-Abgabe (Windows, Office, Server etc) auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt. Nachdem in München auf Betreiben des amtierenden Oberbürgermeisters die bisherige Ausstattung der Verwaltung mit freier Software (LiMux) künftig durch Microsoft-Produkte ersetzt wird, trägt die Stadt dadurch rund 90 Millionen Euro an Zusatzkosten. Die Einsparmöglickeiten in diesem Sektor sind also enorm. heise, pic Ben Franske cc by sa

1 Kommentar

  1. Das Einsparpotential wäre enorm, wenn denn LiMux eine Alternative wäre, was sie nicht ist. Die Hürden um z.B. nur Planungssoftware (Straßen, Bebauung, …) zu integrieren, sind aufwändig und ebenso kostenintensiv. Bei Behörden geht es nicht bloß um Office-Anwendungen, da ist Linux gut aufgestellt, es mangelt einfach an spezieller und fachgerechter Software.

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