Endlich erkennbare Nazis erschiessen: Sozialadäquanz

Deutschland wird ein winziges bischen normaler: Die Unterhaltungssoftware Selbst­kontrolle (USK) will ab sofort die Darstellung von verfassungsfeindlichen Symbolen in Spielen erlauben, wenn sie denn die Sozialadäquanzklausel des § 86a Abs. 3 des Strafgesetzbuches (StGB) erfüllen. Also, wenn da Kunst und Zeitgeschehen mit im Spiel sind. Was man ja bei grossen Schicksaldramen wie „Wolfenstein II: The New Colossus“ sowie den für nächstes Jahr angekündigten Fortsetzungen „Wolfen­stein: Youngblood“ und „Wolfen­stein: Cyberpilot“ stillschweigend voraussetzen kann, weshalb wir uns darauf freuen dürfen, demnächst auf einem Bildschirm in unserer Nähe auf richtige Nazis schiessen zu können, die nicht nur am blöden Gesicht, sondern auch an den einschlägigen verfassungsfeindlichen Kennzeichnungen erkennbar sind. Das ist gut. Da kann die post-millenniale Generation gleich mal Grundwerte erlernen. Spielerisch sozusagen. usk via rps, das pic ist aus Bethesdas Wolfenstein II: The Freedom Chronicles DLC

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