In Frankreich wird das Leben von Frauen sicherer

Während hierzulande der spiessige Teil der Republik noch versucht, Belästigung von Frauen mit oder ohne Gewaltanwendung zum rein islamischen Problem zu stempeln, obwohl weit über 90 % der weiblichen Opfer sexueller Gewalt den Täter vorher persönlich kannten, macht Frankreich bereits ernst: Nach monatelangen Debatten verabschiedete das Parlament in Paris einen Gesetzesentwurf der Gleich­stellungsministerin Marlene Schiappa (pic oben), das Minderjährige besser gegen Übergriffe schützt, die Verjährung solcher Angriffe gegen die sexuelle Selbst­bestimmung auf 30 Jahre verlängert und Frauen allgemein mehr Luft zum Atmen verschafft: Das sexistische Beleidigen, Bedrohen, Verfolgen ist ab sofort eine Straftat. Meine Geschlechtsgenossen kann ich beruhigen: Flirten in jeder Form bleibt dabei ausdrücklich erlaubt, ausser man(n) hält „Ey Puppe, geile Titten!“ für einen gelungenen Opener. Oder für „war doch nur Spass“, wie bayrische Polizisten das auszudrücken pflegen. reuters, pic nantilus cc by sa

1 Kommentar

  1. Das ist kein guter Anmachspruch? Das raubt mir sämtliche Möglichkeiten…

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