IBM: Hautfarben-Filtersoftware für Überwachungskameras

Der Weltkonzern IBM (ja, die mit dem hässlichen Ruf, damals Volks­zählungs­maschinen an die Nazis geliefert zu haben, was den Holocaust viel effektiver machte) beliefert seit 2012 die New Yorker Polizei mit Software, die Über­wachungs­kameras via Software mit der Funkion bereichert, nach Hautfarben oder „Rassen“ auswählen zu können. Neue Softwareversionen lassen dann nicht mehr nach Hautfarbe suchen, sondern nach „Ethnizität“. Wie praktisch. Direkt gefragt: Seid ihr bescheuert, IBM? via boingboing

2 Kommentare

  1. Klar. Weil eine Kamera neben anderen Merkmalen die Hautfarbe unterscheiden und vorfiltern kann sind das Rassisten bei IBM. Ok

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    • Usecases für das Feature sehen so aus: Weisse Frau schleicht sich mal wieder an Flughafen Security vorbei und rennt in den Abflugbereich. Dann filtert man die Bilder nach weisser Frau, um sie in den Massen an Menschen auf den Bildern schneller finden zu können. Im Vorfeld Bilder nur nach Schwarzen zu filtern macht überhaupt keinen Sinn, das ist kein Anwendungsszenario dafür.
      Man will erstmal alles auf Band, und dann fallbezogen nach Merkmalen filtern im Bildmaterial.
      Dass man damit auch nur ansatzweise zuverlässig „Ethnizität“ tracken kann ist noch viel größerer Blödsinn.
      Aber klar, da steht was von Hautfarbe auf der Featurelist, das muss ja Rassismus sein.

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