Bienenstöcke der Grossstadt

Urban Hives ist ein Designprojekt von Nathalie Harb, das Gärten und Bienenstöcke auf die Flachdächer von Carports und Garagen bringt. Wirkt leicht umsetzbar und ökologisch schlüssig: Bienen leben in der Grossstadt viel gesünder als auf dem flachen Land, weil so gut wie keine Agrargifte in die metropolitanen Strassen­schluchten gesprüht werden. Die hier abgebildeten Hives stehen übrigens in Beirut.

Wenn sich sowas im Libanon machen lässt, dann doch bei uns sicher auch, oder? urbanhives

4 Kommentare

  1. Nahrungsmittel zwei Meter über dem Auspuff von ner Karre anbauen? Gesünder als auf dem flachen Land? Srsly?

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    • Yes, so schlimm ist die Agrarindustrie.

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      • Fritz, leider vergisst du das bei uns absolut wegen jedem Scheißdreck eine Baugenehmigung mit 200 000 Anträgen im Wege steht.

        Ein Freund von mir baut gerade. Mitten in der Stadt. Es gibt einen großen Innenbereich in den ABSOLUT NIEMAND Einblick hat. Es also nichts aus ästhetischen Gründen dagegen spräche.

        Es handelt sich um 170m² Flachdachfläche.
        Ich also die geniale Idee gehabt und:

        „Hey alter, nudge nudge, Dachgarten mit Grünhaus 12 L x 4,50 B oben drauf (über 4 m von der Nachbarsmauer entfernt – obwohl aufgrund der besonderen historischen baulichen Besonderheiten Wand an Wand überhaupt kein Abstand eingehalten werden müsste. Genau wie beim Bau der unteren 2 Stockwerke), wäre doch Geil oder was. Gute Dämmung, hält Grundwasser zurück, kann man Obst und Gemüse anbauen, noch ein kleiner Stahlwandpool, Bewohner haben einen Garten, nur Vorteile für alle – und wird sogar gefördert habe ich gelesen (habe ich auch – in Berlin z.B. oder in Graz oder Wien etc.), unten den Hof noch alles komplett zu mit Kletterpflanzen – MANN denk mal die ganze frische Luft und so – also win win win win win für alle“.

        ER: Ja,eigentlich keine schlechte Idee. Besser als komplette Flächenversiegelung auf jeden Fall (und Kostet ja auch nicht mehr die Welt) – und ja, so ein paar frische Tomaten, Gurken, Radieschen und Möhren und so . . . . Schleck, mal den Architekten anweisen!“

        Gedacht, Gesagt, Geplant und Antrag eingereicht (mit und ohne Grünhaus und Pool). 3,5 Wochen später: Abgelehnt.
        Irgendwas Beschwerde eingereicht mit den Beweisen das es anderswo sogar öffentlich gefördert wird (beim ersten mal wollte man ja schließlich nicht gleich die Bauvergabe mit ihrer Inkompetenz verstören): Abgelehnt!
        Nochmals einem anderen übergeordneten Bezirks- oder Kreisamt (oder wars umgekehrt ??? egal) eingereicht: Abgelehnt! (Mit dem Hinweis es ginge sie praktisch nichts an, obwohl es sie etwas angeht – der Architekt hatte das Spielchen schon öfter durch in der Vergangenheit)
        Also vor irgendein (ich weiß nicht mehr wie das hieß) Gericht gezogen: Abgelehnt! (Mit dem Hinweis es ist Sache des Bauamtes bzw. der Gemeinde).
        Die Gemeinde will nicht, kann nicht, weiß nichts – ist nicht dafür zuständig.

        Inzwischen mein Freund (inzwischen knapp 6 Mille leichter):
        DIE KÖNNEN MICH DOCH ALLE MAL AM ARSCH LECKEN. DANN SOLLEN SIE DOCH ERSTICKEN.

        Tja – und das wars dann mit der kleinen grünen Lunge mitten in der Stadt wo sie niemanden ästhetisch (z.B. die Nachbarn) gestört hätte. Denn nur die Menschen die in dem Gebäude zur Miete leben und diejenigen die jeden Tag zur Arbeit ankommen, hätten es gesehen (und direkt etwas davon gehabt).
        Aber auch die Innenstadt Bewohner können jetzt nicht mehr von dem beabsichtigten Luftaustausch profitieren. Und auch nicht die Umwelt – wenn im Maßstab auch nur ein ganz klein wenig durch die Wand und Dachbegrünung (bis zu 20% bessere Dämmung) – durch den weniger verbrauch an Rohstoffen in Form von fossilen Brennstoffen.

        Und wer jetzt meinen würde mein Freund hätte es nur deswegen gemacht weil er etwa Vorteile davon gehabt hätte irrt gewaltig. Er wollte die extra 30 – 40 T für die Begrünung nur zum Vorteil von Umwelt und Mensch investieren (und nat. für sich selbst und die Familie für am Wochenende – denn ist doch herrlich mal so manchmal Grillen so quasi „über den Dächern“ und dann trotzdem im Grünen), denn die Mieten wären deswegen um keinen Cent gestiegen.

        Das schlussendliche Problem ist – glaubt wirklich jemand daran das mein Freund sich wirklich nochmal auf so eine Odyssee durch die Instanzen einlassen würde nur um der Umwelt einen gefallen zu tun?

        Nö, würde er nicht mehr hat er mir im Anschluss gesagt. Er habe damit jetzt nach fast 40 Jahren des zeitaufwendigen und meistens wegen praktisch nichts teilweise ungeheuer kostspieligen Herumkämpfens mit oftmals inkompetenten Beamten, Entscheidern und Rückgrat wie Eierlosen Würdenträgern (nicht Behörden und Ämter per se) die Schnauze gestrichen voll.
        Er hat auch gesagt dass das was er über die Jahre sinnlos mit solchen kleinkarierten Leuten an Mitteln verschwenden musste (um dann meistens doch noch recht zu bekommen – das Geld ist aber fort) dann hätte er mit dem Geld vor der Stadt (da hat er nämlich ein brachliegendes Grundstück das er seit 30 Jahren verwildern lässt) leicht 10 Sozialwohnungen mit eigenem Park, Pool, kleinem Fitnesscenter und inklusive Lounge bauen können Grundlage der Rechnung war ein Plan den er tatsächlich spruchreif Aus-gefertigt hatte der ihm aber 5 mal abgelehnt wurde. Von der Gemeinde. Nur kannst du ohne Gemeinde keinen Sozialen Wohnraum stemmen.
        Inhalt wäre gewesen dort eine Kindergarten Unterzubringen und von den dortigen Bewohnern betreiben zu lassen (nat. mit Qualifikation über den 2ten Bildungsweg).
        Das war 1990 -1998 (letzter versuch das Projekt auf den Weg zu bringen). Es scheiterte grundsätzlich immer an einzelnen Entscheidungsträgern, rückgratlosen Würdenträgern und der Gemeinde durch die üblichen Verzögerungstaktiken.

        Na halt so lange immer bis den manchmal VISIONÄREN MACHERN die Luft, die Lust und gegebenenfalls auch die Finanzen ausgehen.

        DASS IST DAS MIT AM SCHLIMMSTEN PROBLEM IN DIESEM LAND!
        Es darf erst gar nichts (neues oder einfach nur logisches) versucht werden, was irgend so einem korinthenkackerischen Heini mit Mikro-Pöstchen unterm Arsch und mit von Geburt an tiefergelegten und auf Kante genähten geistigen Horizont, nicht vorstellbar ist.

        . . . aber jetzt reg‘ ich mich ja schon wieder so auf – arrgh matey! Haeve a dubble Crab Patty Burger and a nice Seaweed shake, eiy matey! An‘ ten yaa go‘ hurl a wee bit.

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        • DASS IST DAS MIT AM SCHLIMMSTEN PROBLEM IN DIESEM LAND!

          Entschuldigung, das hätte heißen müssen:

          DASS IST MIT ABSTAND DAS SCHLIMMSTE PROBLEM IN DIESEM LAND!

          (Trotzdem Geschrien)

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