Happy halal 2019

Euch allen ein gesegnetes (von der spirituellen Zentralorientierung eurer Wahl), glückliches 2019. Gutes Essen, gute Laune, Gesundheit, Abwesenheit von Trollen aller Art, Gerechtigkeit wo man sie braucht, Freiheit wo immer sie nicht anderen schadet, Erfüllung aller Wünsche vorausgesetzt man braucht den Kram wirklich. Die Verwendung des Wortes halal hat sich über das vergangene Jahr von einer Lebens­vorschrift des Islam (alles was erlaubt und gut ist) weiter entwickelt zu „alles womit man rechte Trolle ärgern kann“. Ich bin nicht sicher, ob dieses kleine Blog den ernsten Regeln der islamischen Lebensführung enstpricht, ich hab da sogar meine Zweifel, aber rechte Trolle zu ärgern ist eines seiner Hauptaufgaben. Insofern wäre es, nach popkultureller Definition, halal. Überhaupt bin ich sehr froh darüber, dass arabische Kultur, islamisch oder nicht, endlich wieder im kalten, düsteren Europa Fuss fasst. Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Maschallah also, oder wie es der von euch präferierten spirituellen Ausrichtung gefällt.

2 Kommentare

  1. Dir auch ein frohes Neues Jahr. Allerdings teile ich deine Auffassung bezüglich der „arabische Kultur, islamisch oder nicht“ nicht, da ich 200 Tage im Jahr mit Jenen verbringen muss und darauf würde ich lieber heute als morgen verzichten. Eine Integrationsbereitschaft, hat neben dem üblichen „Handaufhalten“ im Gegensatz zu Türken, Polen und Rumänen, Serben und Russen, in meinen Augen noch nicht stattgefunden. Die damit verbundene Dankbarkeit sehe ich damit also weniger bis gar nicht gegeben, es wirkt eher als selbstverständliche Geste, dass wir helfen „müssen“. Aber das sind nur Erfahrungen, die ich in den letzten 2 Jahren sammeln konnte, das kann Jeder gerne anders sehen.

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    • Die meisten Araber hier sind aus Kriegsgebieten und bekommen daher kein Asyl, sondern nur Duldungsstatus. Wenn der Krieg vorbei ist, verlieren sie ihr Aufenthaltsrecht. In dieser Situation kann man sich Mühe geben, ein durchschnittlicher Deutscher zu werden (a.k.a. Integration), muss aber nicht. Und Dankbarkeit dürfen wir tatsächlich nicht erwarten: Diese Leute haben ein verfassungsmässiges Recht, hier Schutz zu suchen. Deswegen, ja, müssen wir helfen. Weil das so im Grundgesetz steht. Ich würde von Heimatvertriebenen allerdings auch kein besonderes Bemühen um die kulturelle Fortentwicklung des Aufnahmelandes erwarten. Chancen sehe ich da eher im kulturellen Austausch mit Regionen, die nicht gerade von unseren Rohstoffkriegen zerstört werden.

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