Als die Sowjetunion den weltweiten CO2-Ausstoss um 7,6 Milliarden Tonnen senkte

Mit dem Ende der Sowjetunion im Jahr 1991 gingen Industrieproduktion, Wirtschafts­kraft und Fleischverbrauch drastisch zurück. Zuvor war Rindfleisch ein Haupt­be­stand­teil der Ernährung, danach wichen die Menschen auf andere Lebensmittel aus. Heute ist die weltweite Fleischproduktion für 14,5% des produzierten CO2 ver­ant­wortlich. Konsumiert wird dieser Fleischberg vor allem von der „Ersten Welt“, den Industrieländern. Das ist also einer der seltenen Fälle, wo eine Veränderung unseres Konsums direkte Wirkung hat: Je weniger Fleisch (und Milchprodukte) wir essen, desto weniger schnell überhitzen wir unseren Planeten. Jetzt noch schnell eine CO2-Steuer nach Schweizer und Kanadischem Vorbild (Steuereinnahmen werden gleichmässig an Haushalte ausgeschüttet), und wir haben eine Chance. Oder wir warten darauf, dass weite Teile unserer Erde für Menschen und Tiere unbewohnbar werden und zerstören den Rest in einem globalen Krieg. Das ist die andere Möglichkeit. nature, pic openclipart-vectors cc0

1 Kommentar

  1. Ich stelle offen in Frage, ob alleine die Reduktion des CO2-Footprints die Welt retten wird. Ich schätze die fortschreitende Entwaldung als problematischer ein. Daher formuliere ich es mal mathematisch: CO2-Reduktion ist notwendig, aber keineswegs hinreichend. Stelle diesen Standpunkt zur Diskussion.

    Gruß

    Thomas

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