Gewinne privatisieren, Wallaby-Fütterung sozialisieren

Australien brennt derzeit immer noch. Dabei hat die Sommersaison dort gerade erst angefangen. Südhalbkugel. Dort ist Januar so wie hier Juli. Über eine Milliarde Tiere sind mit verbrannt, das Koalabärchen kann als ausgestorben gelten. Zu wenig Exemplare für den Fortbestand der Spezies ausserhalb von Zoos. Ein paar Tiere haben überlebt. In der Wüste oder im Wasser, und stehen jetzt vor dem Verhungern. Weil nämlich kein Grün mehr vorhanden ist, nur noch Asche. Die Behörden schütten daher Karotten und Süsskartoffeln aus dem Flieger, damit die Wallabies noch eine kleine Chance haben. Die Flüge werden dann übrigens von Steuern bezahlt. Also nicht von den 100 Konzernen, die für 70% der weltweiten CO2-Produktion verantwortlich sind. Klar. Übrigens: Zurücklehnen und wegsehen, weil das ja so weit weg ist, führt in die (Klima)Katastrophe. Wenn wir hierzulande nochmal so einen Dürresommer haben wie vorletztes Jahr, gibt es in Norddeutschland keine Landwirtschaft mehr. Sondern nur noch Steppe, die dann abbrennt. Aber das sehen wir ja bald. Der Sommer grinst bereits höhnisch herüber. via boingboing

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