Batterien werden billig und schnell: Aluminium-Schwefel

Das zentrale Hindernis für die Energiewende – die wir dringend beschleunigen müssen, wenn nicht Teile unseres Planeten in einigen Jahren unbewohnbar werden sollen – ist die Speicherung des regenerativ erzeugten Stroms. Bisher setzt man da vor allem auf Lithium-Ionen-Akkus, die aber teuer sind und nur langsam aufladen. Natürlich wird nach neuen Technologien geforscht, jetzt hat ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen die Entwicklung eines Aluminium-Schwefel-Akkus vorgestellt. Die Elektroden sind dabei aus Aluminium und Schwefel, zwei sehr verbreitete und damit preisgünstige Baustoffe, der Elektrolyt ist ein geschmolzenes, etwa 110° C heisses Salz. Diese Elektrolytkammer ist nicht gross, kann gut isoliert werden und verbraucht damit kaum Energie. Der grosse Vorteil dieser Technik ist, dass damit schnell-ladende Batterien aus umweltverträglichen Stoffen sehr billig hergestellt werden können. Ab hier sollte es keine Argumente gegen die Umstellung auf rein elektrisch betriebene Fahrzeuge – und Haushalte – mehr geben. nature via ars technica, pic andreas160578 cc0

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