Die Robo-Burger-Kalypse hat begonnen

„Creator“ (Schöpfer) heisst sehr passend ein Restaurant, das gerade in San Francisco öffnet. Obwohl darin noch Menschen arbeiten, etwa um die Bestellung aufzunehmen, werden die Burger direkt und nach den Wünschen der Kunden zubereitet – von einer automatisierten Burger-Produktions-Anlage. Ein Burger-Bot. Der so billig produziert, das die Fleischbrötchen für 6 USD verkauft werden können (in San Fran!) und die Angestellten trotzdem 16 pro Stunde bekommen. Wir sehen: Weiterlesen

Scribit bemalt Tisch und Wände

Vor allem Wände. Sobald ein Wlan, zwei Nägel und eine Steckdose vorhanden sind. Wir verdanken diese geniale Idee dem italienischen Architekten Carlo Ratti, der mit dem Wände-Bemal-Bot endlich jede Wand zum Bildschirm erklärt hat. Scribit bringt mit gerade mal 20 cm Durchmesser vier Stifte mit und hangelt sich an zwei Schnüren präzise an der Wand lang, um das gewünschte Bild in der gewünschten, skalierten Grösse auf den Putz zu bringen. Der Preis für den Robo-Plotter aus Turin steht noch nicht fest. Unten das Video. Weiterlesen

Amazon Alexa: Jeder kann zuhören

Eine Gruppe von Computerexperten der Firma Checkmarx („Hacker“ wäre hier falsch, weil nichts gehackt wurde), nutzte die Anpassungsmöglichkeiten des Internetmikrofonlautsprechers um ein Verhalten einzustellen, das wie der Beginn einen Horror-SciFi-Movies klingt: Die White Hats schrieben eine App (bei Amazon heisst das „Skill“) für Alexa, die das Gerät nach einer Benutzung weiterlaufen liess, ohne dass dies für die Besitzer erkennbar wäre. Die App lieferte dann Mitschriften von allem ab, was in Alexas Hörweite gesprochen wurde. Nachdem Checkmarx das Problem an Amazon gemeldet hatte, versprach der Hersteller, die Sicherheitslücke zu schliessen. Dann warten wir mal auf die nächste Meldung dieser Art. Smart Home Devices mit integriertem Mikrofon und von verschiedenen Herstellern gibt es heute ja zur Genüge. via wired, das pic zeigt das kleinste Alexa-fähige Amazon-Gerät beim Belauschen von Kindern und Haustieren.

Tube

Auffallend minimalistische YouTube-Suchmaschine von Madeline Cameron. Nur ein Suchfenster, keine Vorschläge, keine Kommentare. Eigentlich genau das, was wir alle wollen, also bin ich gespannt, wielange es dauert bis der weisse Riese die Tube blockiert. Tube via boingboing

Der Robomart überfährt auch den Laden an der Ecke

Der Schöne Neue Einkaufswagen vom StartUp Robomart kommt auf Antippen der Smartphone-App vor dein Haus gerollt. Weil der kürzlich bejubelte Amazon Go Cypersupermarkt ja noch die im Namen angedeutete Schwäche hat: Man muss selber hingehen. Mit dem Robomart soll auch das wegfallen. Ebenso wir die letzten kleinen Läden in Geh-Reichweite, oder die anderen, weniger schicken Supermärkte. Die dann alle schliessen, weil sie noch menschliche Mitarbeiter beschäftigen statt billiger Roboter. Nicht wahr, das waren noch Zeiten, als man die Robokalypse mit Arnold Schwartzenegger und einem Kofferraum voller Waffen in den Griff bekam. So einfach wird es leider nicht. Statt dessen bekommen wir Robots, die sämtliche einfachen Jobs erledigen (so dass die Hälfte aller Menschen keinen Job mehr hat) und einer Handvoll Konzerne gehören, die ihre Gewinne in Steueroasen parken. Vielleicht lassen sie uns dann wenigstens an Hunger Games teilnehmen. Vielleicht wird da ja alles gar nicht so dystopisch wie es heute aussieht. techcrunch

Australien: 50.000 neue Tesla-Dächer

Der US-amerikanische Hi-Tech-Konzern Tesla hat einen Vertrag mit der Regio­nal­regierung von Südaustralien unterzeichnet, wonach die Firma innerhalb der näch­sten 4 Jahre 50.000 Häuser jeweils mit 5 KW Solardächern und 13.5 kWh Tesla Powerwall 2 ausstatten wird. Auf Firmenkosten. Der Strom wird anschliessend an die Bewohner verkauft, davon wird die Investition finanziert. Weiterlesen

Meltdown und Spectre: Alles wird noch schlimmer

Die erste Welle an Bugfixes und Patches zu den extremen Sicher­heits­lücken in modernen Computerprozessoren – Stichworte Meltdown, Spectre – ist raus. Wie man vor wenigen aus der unabhängigen Presse erfahren musste (vor allem aus dem britischen Register), hatte vor allem Prozessormarktführer Intel, und in einem ge­ringeren Umfang auch die anderen Halbleiterimperien (AMD, Nvidia, ARM) ele­mentare Sicher­heits­bedenken beiseite gewischt, damit die Chips schneller laufen. Die Löcher im Zaun waren über ein halbes Jahr lang unbewacht, Daten von fast allen PCs und Servern konnten mit überschaubarem Aufwand gestohlen werden. Weiterlesen