Elektronische Geschenke ohne fiese Überwachung

Das Jahresendkonsumrauschfest (strukturkonservativ: Weihnachten) kann kommen. Welche potentiellen Geschenke aus dem Elektronikfachhandel nämlich nicht so hacker- und überwachungsfreundlich sind, sondern tendenziell eher auf der Seite der Konsumenten (wertkonservativ: wir) ausgepackt werden, hat Firefox-Entwickler Mozilla für uns getestet. Manche Gadgets und Stromspielsachen lassen uns nämlich in Ruhe (was sie auch sollen), andere plappern alles an ihre Hersteller weiter, oder sind so schlecht gesichert, dass chinesische Scriptkiddies unsere Daten fest­plat­ten­weise auf den örtlichen Flohmarkt schleppen könnten. Zu den guten Spielsachen gehören die Nintendo Switch (siehe Pic), die Sony PS4, Philips Hue LEDs-Lichter, das Apple iPad (aber nicht die AirPod Earplugs), die meisten Fitbit-Produkte. Mehr im Babadook-Lager finden sich Toys wie die Nest Security Kameras, das Amazon Fire Tablet und billige Drohnen wie DJI Spark, Parrot Bebop 2, Sky Viper Journey. Sowas vermeidet man besser. Die ganze, übersichtliche Liste ist hier: privacynotincluded

Warum Windows verboten werden sollte

Alle paar Jahre muss so ein PC neu installiert werden, finde ich. Entweder, weil die Hardware erneuert wurde (bei mir letztesmal vor 2 Jahren), oder weil, wie neulich, irgendeine Installation einen Legacy-Treiber im Windows auf meiner Game-Partition zerschossen hat. Der sich auch nicht reparieren liess. Na gut, dann eben tschüss unlizenziertes Windows 7 (kann man immer noch bei Microsoft runterladen und unregistriert benutzen) und her mit einem Windows 8.1 per Ebay. Nein, kein Windows 10. Das ist mir zu neugierig und selbstherrlich. Selbst wenn du alle Schnüffelaktionen ausschaltest, gehen trotzdem Infos von deinem Rechner zum Todesstern nach Redmond, WA, und das nächste Update stellt wieder Edge als Standard-Browser ein. Nein danke, so unverschämt ist nicht mal Apple. Weiterlesen

Inhuman Centipede

Creepycute Robotoys von Tamiya Japan: 40 cm lang, 2 AAA Batterien, 50 USD + Versand. via gizmodo

Die Robo-Burger-Kalypse hat begonnen

„Creator“ (Schöpfer) heisst sehr passend ein Restaurant, das gerade in San Francisco öffnet. Obwohl darin noch Menschen arbeiten, etwa um die Bestellung aufzunehmen, werden die Burger direkt und nach den Wünschen der Kunden zubereitet – von einer automatisierten Burger-Produktions-Anlage. Ein Burger-Bot. Der so billig produziert, das die Fleischbrötchen für 6 USD verkauft werden können (in San Fran!) und die Angestellten trotzdem 16 pro Stunde bekommen. Wir sehen: Weiterlesen

Scribit bemalt Tisch und Wände

Vor allem Wände. Sobald ein Wlan, zwei Nägel und eine Steckdose vorhanden sind. Wir verdanken diese geniale Idee dem italienischen Architekten Carlo Ratti, der mit dem Wände-Bemal-Bot endlich jede Wand zum Bildschirm erklärt hat. Scribit bringt mit gerade mal 20 cm Durchmesser vier Stifte mit und hangelt sich an zwei Schnüren präzise an der Wand lang, um das gewünschte Bild in der gewünschten, skalierten Grösse auf den Putz zu bringen. Der Preis für den Robo-Plotter aus Turin steht noch nicht fest. Unten das Video. Weiterlesen

Amazon Alexa: Jeder kann zuhören

Eine Gruppe von Computerexperten der Firma Checkmarx („Hacker“ wäre hier falsch, weil nichts gehackt wurde), nutzte die Anpassungsmöglichkeiten des Internetmikrofonlautsprechers um ein Verhalten einzustellen, das wie der Beginn einen Horror-SciFi-Movies klingt: Die White Hats schrieben eine App (bei Amazon heisst das „Skill“) für Alexa, die das Gerät nach einer Benutzung weiterlaufen liess, ohne dass dies für die Besitzer erkennbar wäre. Die App lieferte dann Mitschriften von allem ab, was in Alexas Hörweite gesprochen wurde. Nachdem Checkmarx das Problem an Amazon gemeldet hatte, versprach der Hersteller, die Sicherheitslücke zu schliessen. Dann warten wir mal auf die nächste Meldung dieser Art. Smart Home Devices mit integriertem Mikrofon und von verschiedenen Herstellern gibt es heute ja zur Genüge. via wired, das pic zeigt das kleinste Alexa-fähige Amazon-Gerät beim Belauschen von Kindern und Haustieren.

Tube

Auffallend minimalistische YouTube-Suchmaschine von Madeline Cameron. Nur ein Suchfenster, keine Vorschläge, keine Kommentare. Eigentlich genau das, was wir alle wollen, also bin ich gespannt, wielange es dauert bis der weisse Riese die Tube blockiert. Tube via boingboing