Signal Messenger für Mobil und Zuhause

Auf dem Mobiltelefon hab ich den Signal Messenger schon seit ein paar Jahren (Edward Snowden: „Verwende alles von Open Whisper Systems“). Heute hab ich die Desktop-Version auf meinem Linux-Rechner (gibts auch für Windows und Mac) installiert und mit dem Smartphone synchronisiert. Alter, ist das einfach. War in einer Minute passiert. Und trotzdem extrem stark verschlüsselt. Warum sind Microsoft Produkte nicht so? Das muss Gründe haben. Ich finde, ihr solltet Signal benutzen.

Wie man kommerzielle E-Scooter stiehlt und für selber behält

Mit einiger Chance stehen inzwischen auch in deiner Stadt E-Scooter auf dem Geh­weg herum, die man per App für teures Geld mieten kann. Bis sie kaputt sind und von irgendeinem einfach gestrickten Mitmenschen in einen nahen Fluss oder Kanal geworfen werden (Keine gute Idee). Andererseits gibt es Deponien für defekte E-Scooter, wo man so was mit etwas Glück kaufen kann, und ganz Unverfrorene, die solche Gefährte einfach mitnehmen und umbauen. Weiterlesen

Wenn die Sicke stirbt

Wer? Eine Sicke ist der Rand eines Lautsprechers, also des laut sprechenden Bauteils in einer Lautsprecherbox. Der Teil zwischen dem (bei Tieftönern/Bässen) papierenen flachen Kegel, der Membran, und dem Blech- oder Aluminiumkorb, der das ganze zusammen hält und an dem der Magnet befestigt ist. Da, wo die ganze Vor-und-zurück-Bewegung stattfindet. Bei Lautsprechern für Gitarrenboxen oder Beschallungsanlagen ist dieser Sickenrand aus behandeltem, festen Papier. Kleine Tieftöner wie auf den Bilder hier haben meistens eine Sicke aus Schaumstoff. Die ist nicht nur günstig in der Herstellung sondern auch weich und beweglich. Nachteil: Weiterlesen

Wie schütze ich mich im Internet?

Schöner Erklärbärartikel auf thetoolsweneed: Was tu ich, um weniger Spuren im Internet zu hinterlassen, damit nicht jeder Dorfpolizist und/oder Marketingfuzzy auf einfachen Mausklick hin weiss, was ich den ganzen Tag so online mache. tl;dr: Firefox, Privacy Badger, HTTPS Everywhere, uBlock Origin, CanvasBlocker plus noch ein paar wirklich nützliche Add-Ons. Und DuckDuckGo oder Startpage als Suchmaschine. Und DNS ändern. Hier ist der ausführliche Text. pic: der rote panda a.k.a. firefox cc0

Das Internet wird von Maschinen bewohnt

Die Hälfte des gesamten Internettraffic, also alle Klicks und Aufrufe, ist nicht erst seit diesem Jahr nicht von Menschen verursacht. Sondern von Maschinen, oder Bots, oder kleinen Programmen, die so tun, als wären sie Menschen, die etwas ansehen, auf etwas klicken oder auch etwas kommentieren. Das verzerrt nicht nur unsere Weltwirtschaft, allem voran die Werbe- und Medienindustrie, sondern auch unsere Demokratie. Welche Reaktion ist noch echt, welche Meinungsäusserung stammt von einem Programm? Die Horrorvorstellung von Skynet und Wintermute, künstliche Intelligenzen, die im Hintergrund alle Fäden ziehen, ist heute schon Realität. Mit dem einen Unterschied, dass die Maschinenwelt nicht intelligent, sondern strohdumm ist, und nicht mehr auf Umweltreize reagieren können als einzelligen Algen. Wir wissen trotzdem nicht, wohin das alles führen wird, Nur, dass sich derzeit niemand um die Situation kümmert ausser einer Handvoll Securityspezialisten. Und die allein werden die Welt nicht retten können, vor den einzelligen Nichtpersonen des Netzzeitalters. intelligencer, nytimes, das bild ist aus dem film i, robot, 20th C Fox

Elektronische Geschenke ohne fiese Überwachung

Das Jahresendkonsumrauschfest (strukturkonservativ: Weihnachten) kann kommen. Welche potentiellen Geschenke aus dem Elektronikfachhandel nämlich nicht so hacker- und überwachungsfreundlich sind, sondern tendenziell eher auf der Seite der Konsumenten (wertkonservativ: wir) ausgepackt werden, hat Firefox-Entwickler Mozilla für uns getestet. Manche Gadgets und Stromspielsachen lassen uns nämlich in Ruhe (was sie auch sollen), andere plappern alles an ihre Hersteller weiter, oder sind so schlecht gesichert, dass chinesische Scriptkiddies unsere Daten fest­plat­ten­weise auf den örtlichen Flohmarkt schleppen könnten. Zu den guten Spielsachen gehören die Nintendo Switch (siehe Pic), die Sony PS4, Philips Hue LEDs-Lichter, das Apple iPad (aber nicht die AirPod Earplugs), die meisten Fitbit-Produkte. Mehr im Babadook-Lager finden sich Toys wie die Nest Security Kameras, das Amazon Fire Tablet und billige Drohnen wie DJI Spark, Parrot Bebop 2, Sky Viper Journey. Sowas vermeidet man besser. Die ganze, übersichtliche Liste ist hier: privacynotincluded

Warum Windows verboten werden sollte

Alle paar Jahre muss so ein PC neu installiert werden, finde ich. Entweder, weil die Hardware erneuert wurde (bei mir letztesmal vor 2 Jahren), oder weil, wie neulich, irgendeine Installation einen Legacy-Treiber im Windows auf meiner Game-Partition zerschossen hat. Der sich auch nicht reparieren liess. Na gut, dann eben tschüss unlizenziertes Windows 7 (kann man immer noch bei Microsoft runterladen und unregistriert benutzen) und her mit einem Windows 8.1 per Ebay. Nein, kein Windows 10. Das ist mir zu neugierig und selbstherrlich. Selbst wenn du alle Schnüffelaktionen ausschaltest, gehen trotzdem Infos von deinem Rechner zum Todesstern nach Redmond, WA, und das nächste Update stellt wieder Edge als Standard-Browser ein. Nein danke, so unverschämt ist nicht mal Apple. Weiterlesen

Inhuman Centipede

Creepycute Robotoys von Tamiya Japan: 40 cm lang, 2 AAA Batterien, 50 USD + Versand. via gizmodo

Die Robo-Burger-Kalypse hat begonnen

„Creator“ (Schöpfer) heisst sehr passend ein Restaurant, das gerade in San Francisco öffnet. Obwohl darin noch Menschen arbeiten, etwa um die Bestellung aufzunehmen, werden die Burger direkt und nach den Wünschen der Kunden zubereitet – von einer automatisierten Burger-Produktions-Anlage. Ein Burger-Bot. Der so billig produziert, das die Fleischbrötchen für 6 USD verkauft werden können (in San Fran!) und die Angestellten trotzdem 16 pro Stunde bekommen. Wir sehen: Weiterlesen

Scribit bemalt Tisch und Wände

Vor allem Wände. Sobald ein Wlan, zwei Nägel und eine Steckdose vorhanden sind. Wir verdanken diese geniale Idee dem italienischen Architekten Carlo Ratti, der mit dem Wände-Bemal-Bot endlich jede Wand zum Bildschirm erklärt hat. Scribit bringt mit gerade mal 20 cm Durchmesser vier Stifte mit und hangelt sich an zwei Schnüren präzise an der Wand lang, um das gewünschte Bild in der gewünschten, skalierten Grösse auf den Putz zu bringen. Der Preis für den Robo-Plotter aus Turin steht noch nicht fest. Unten das Video. Weiterlesen

Amazon Alexa: Jeder kann zuhören

Eine Gruppe von Computerexperten der Firma Checkmarx („Hacker“ wäre hier falsch, weil nichts gehackt wurde), nutzte die Anpassungsmöglichkeiten des Internetmikrofonlautsprechers um ein Verhalten einzustellen, das wie der Beginn einen Horror-SciFi-Movies klingt: Die White Hats schrieben eine App (bei Amazon heisst das „Skill“) für Alexa, die das Gerät nach einer Benutzung weiterlaufen liess, ohne dass dies für die Besitzer erkennbar wäre. Die App lieferte dann Mitschriften von allem ab, was in Alexas Hörweite gesprochen wurde. Nachdem Checkmarx das Problem an Amazon gemeldet hatte, versprach der Hersteller, die Sicherheitslücke zu schliessen. Dann warten wir mal auf die nächste Meldung dieser Art. Smart Home Devices mit integriertem Mikrofon und von verschiedenen Herstellern gibt es heute ja zur Genüge. via wired, das pic zeigt das kleinste Alexa-fähige Amazon-Gerät beim Belauschen von Kindern und Haustieren.

Tube

Auffallend minimalistische YouTube-Suchmaschine von Madeline Cameron. Nur ein Suchfenster, keine Vorschläge, keine Kommentare. Eigentlich genau das, was wir alle wollen, also bin ich gespannt, wielange es dauert bis der weisse Riese die Tube blockiert. Tube via boingboing

Der Robomart überfährt auch den Laden an der Ecke

Der Schöne Neue Einkaufswagen vom StartUp Robomart kommt auf Antippen der Smartphone-App vor dein Haus gerollt. Weil der kürzlich bejubelte Amazon Go Cypersupermarkt ja noch die im Namen angedeutete Schwäche hat: Man muss selber hingehen. Mit dem Robomart soll auch das wegfallen. Ebenso wir die letzten kleinen Läden in Geh-Reichweite, oder die anderen, weniger schicken Supermärkte. Die dann alle schliessen, weil sie noch menschliche Mitarbeiter beschäftigen statt billiger Roboter. Nicht wahr, das waren noch Zeiten, als man die Robokalypse mit Arnold Schwartzenegger und einem Kofferraum voller Waffen in den Griff bekam. So einfach wird es leider nicht. Statt dessen bekommen wir Robots, die sämtliche einfachen Jobs erledigen (so dass die Hälfte aller Menschen keinen Job mehr hat) und einer Handvoll Konzerne gehören, die ihre Gewinne in Steueroasen parken. Vielleicht lassen sie uns dann wenigstens an Hunger Games teilnehmen. Vielleicht wird da ja alles gar nicht so dystopisch wie es heute aussieht. techcrunch

Australien: 50.000 neue Tesla-Dächer

Der US-amerikanische Hi-Tech-Konzern Tesla hat einen Vertrag mit der Regio­nal­regierung von Südaustralien unterzeichnet, wonach die Firma innerhalb der näch­sten 4 Jahre 50.000 Häuser jeweils mit 5 KW Solardächern und 13.5 kWh Tesla Powerwall 2 ausstatten wird. Auf Firmenkosten. Der Strom wird anschliessend an die Bewohner verkauft, davon wird die Investition finanziert. Weiterlesen

Meltdown und Spectre: Alles wird noch schlimmer

Die erste Welle an Bugfixes und Patches zu den extremen Sicher­heits­lücken in modernen Computerprozessoren – Stichworte Meltdown, Spectre – ist raus. Wie man vor wenigen aus der unabhängigen Presse erfahren musste (vor allem aus dem britischen Register), hatte vor allem Prozessormarktführer Intel, und in einem ge­ringeren Umfang auch die anderen Halbleiterimperien (AMD, Nvidia, ARM) ele­mentare Sicher­heits­bedenken beiseite gewischt, damit die Chips schneller laufen. Die Löcher im Zaun waren über ein halbes Jahr lang unbewacht, Daten von fast allen PCs und Servern konnten mit überschaubarem Aufwand gestohlen werden. Weiterlesen

Nicht alle Computer sind unsicher durch Meltdown und Spectre

Der grosse Hardware-Skandal von 2018 (eigentlich von 1995 bis 2018) entfaltet sich weiter. Die ersten Massenklagen gegen Intel rollen bereits an, sie beziehen sich auf den Leistungsverlust durch die anstehenden zusätzlichen Software-Sicherheits­massnahmen, die verhindern sollen, dass die Fehlkonstruktion moderner Prozessoren von bösen Hackern all zu leicht ausgenutzt werden kann. Der Skandal wird noch grösser dadurch, dass Chip-Hersteller Intel schon im Juni 17 von diesem grundlegenden Problem erfahren hatte, wegen der Veröffentlichung von Konkurrenzprodukten aber die Klappe hielt und so die Datensicherheit von Privatpersonen, Unternehmen und Behörden aufs Spiel setzte. Klar: Weiterlesen

Lautstärke legt Computer lahm, und Überwachungskameras, und Bankautomaten

Eine Gruppe von Forschern der Princeton und Purdue Universitäten zeigte im Dezember, wie Festplatten, die heute den Grossteil aller Daten in Computern, Sicherheitssystemen, Bankautomaten speichern, auf Lautstärke reagieren. Wenn man die allgegenwärtigen Datenspeicher mit bestimmten Tönen anfönt, hören sie auf zu arbeiten, weil die einzelnen Platten innerhalb des Harddisk-Gehäuses mitschwingen und die Sicherheitsautomatik dann den Schreib-Lesekopf wegparkt. Weiterlesen

Sicherheitslücke bremst Intel-Prozessoren herunter

Aha. Warum ist das wichtig? Deswegen: Intel Chips, die in fast allen Desktop- und Notebook-Computern stecken, werden gerne für ihre besondere Leistungsfähigkeit gepriesen. Jetzt hat sich herausgestellt, dass die Chips (fast alles des grossen Herstellers) ungeprüft Programmbefehle verarbeiten, um einfach schneller zu sein. Das kann von fiesen Hackern ausgenutzt werden, und wurde es auch bestimmt. Update siehe unten. Weiterlesen

Photoshop-Monopol wackelt: Pixelmator Pro

In vielen heutigen Wirtschaftsbereichen haben sich Monopole entwickelt, die nur für den betreffenden Konzern Vorteile, für alle anderen aber Nachteile bringen. Eigentlich war es mal eine der grundsätzlichen Anforderungen an staatliche Wirtschaftspolitik, solche Monopole zu zerstören und zu verhindern, aber die Korruption scheint hier derzeit die beliebtere Alternative zu sein. Im Grafikbereich hat sich Adobe Photoshop (zusammen mit anderen Adobe Grafikprogrammen) etabliert – das Monopol ist hier so eindeutig, dass der Hersteller inzwischen zum Abo-Modell übergehen konnte. Ein scharfer Konkurrent, allerdings derzeit noch ohne die selbe Plugin-Palette, ist Pixelmator Pro. Mit einer beeindruckenden Leistungsfähigkeit kostet die App einen Bruchteil dessen, was Adobe gerne haben möchte, nämlich nur 60 Pixeldollars (hier im US App Store). Für einen Monat lässt sich der Noch-Nicht-Ganz-Photoshop-Killer kostenlos testen. Da viele Grafiker und Bildbearbeiter noch auf alte, mehr oder weniger unlizenzierte Photoshop-Versionen setzen, weil die aktuellen Abogebühren einfach nicht ins Budget passen, könnte Pixelmator Pro einen echten Sprung nach vorne bedeuten. Einen kleineren Sprung für noch weniger Geld macht die bisherige Pixelmator (ohne Pro), der im deutschen App Store für 17 europäische Euro zu haben ist. Der Pro soll aber deutlich besser sein, sagen die Fachleute: techcrunch

Umsatzexplosion durch Adblocker

Zunächst mal sind Adblocker eine der besten Erfindungen der ganzen Internet-Ära: Endlich Lesen, Recherchieren, Surfen, ohne von bescheuerter Werbung für bescheuerte Produkte belästigt zu werden. Für Verlage allerdings sind Adblocker der drohende Ruin, weil dann die letzte noch ohne Nachdenken erreichbare Einnahmequelle wegfällt. Um so erfolgreicher gestaltet sich dieser erneute Digital Divide für die Datenkrake Facebook, für die im vergangenen Geschäftsjahr 709 Millionen USD Mehreinnahmen durch verkaufte Werbung in die Kassen rollten. Mehr wie in zusätzlich. Wie geht das? Weiterlesen

Die neue Kalashnikov fliegt nur 30 Minuten lang

Der russische Rüstungskonzern Kalashnikov zeigte den Prototypen eines fliegenden Einmannfahrzeugs, vergleichbar mit einer Oktokopter-Drohne mit einem Pilotensitz. Mit der aktuellen Batterietechnik fliegt das Gerät etwa 30 Minuten lang. Nachdem wir bisher eher Selbstbauflugautos gesehen hatten, ist das ein interessanter Schritt in Richtung Kommerzialisierung von elektrischen Kleinfluggeräten. Unten das Video, Weiterlesen

Der Delphin-Angriff knackt Smartphones und Sprachsteuerungen

Einem fremden Smartphone Befehle geben? Siri, Alexa und Google Home dazu bringen, Dinge zu tun, von denen ihr Besitzer nichts weiss? Kein Problem mit dem Delphin-Angriff, den chinesische Forscher in diesem Video vorführen. Gesprochene Texte werden dabei mit spottbillige Equipment als Ultraschall abgespielt, den menschliche Ohren nicht wahrnehmen. Mikrofone aber schon. Wie schützt man sich dagegen? Den Sprachassistenten abschalten, zumindest im Stand-By. Solange, bis alle Hardwarehersteller dieses Problem beseitigt haben, indem sie einen Software-Ultraschallfilter reinpatchen. via boingboing, heise

Spielestudio lädt eigenes Spiel auf Pirate Bay, für Leute ohne Geld

Acid Wizard Studio, die Entwickler des gerade erschienenen Horror-Games Darkwood, haben nach eigenen Angaben ihr neues Game, das auf Steam oder GoG gerade 13€99 kostet, DRMfrei und ohne Einschränkungen auf die Pirate Bay hochgeladen. Damit handelt es sich hier um einen eindeutig legalen Torrent, falls das jemand wissen möchte. Die Devs nennen dafür zwei Gründe: Weiterlesen

Endlich: Kompostierbare USB-Sticks

Nachdem USB-Sticks Kassetten, Disketten und CDs als transportable Speicher­medien abgelöst haben, ist es Zeit, die physische Datenaufbewahrung endgültig zu kompostieren. Das geht, wenn man die erwähnten USB-Sticks aus Recycling-Karton herstellt, am besten gleich im Viererpack, zum Abreissen. In 4 x 1, 4 x 8 oder 4 x 16 GB, ab 25 USB-Dollars pro Packung. gigs2go

Der Walkman von heute: Elbow

Schon im Frühjahr als Prototyp vorgestellt, aber noch nicht in Serie (und damit zu kaufen): Der Elbow Cassette Player von BrainMonk aus Litauen hält sich per Clip an einer Tasche eurer Kleidung fest, wird via USB-Port batteriegeladen und spielt kompakte Tapes ab. Wirklich hübsch. Hoffentlich wird er Wirklichkeit. Weiterlesen

Mr. Robot 3

Teaser zur dritten Staffel, mit einer brutalen Aktualität. Die Dystopie unseres Alltags, die unaufhörliche Korruption, der Klassenkampf von oben, und der Hacker als Revolutionär. Demokratie aus dem Darknet. Das wird spannend.

Roomba: Zusatzgeschäft mit deiner Privatsphäre

Die iRobot Corp, Hersteller des autonomen Staubsaugers Roomba, hat grosse Pläne mit unserer Privatsphäre. Ihr durch rund 1000 Patente geschützter Haushalts­robot ist seit diesem Jahr mit dem Amazon Alexa Sprachassistenten (und demnächst verknüpfbar und kann auf diesem Weg die Grundrisspläne deiner Wohnung an die grossen Internetkonzerne (Amazon, Google, Apple) verkaufen. Weiterlesen

Google Home ruft die Polizei, und sonst wen es will

Das ist der erste dokumentierte Fall: In Albuquerque, New Mexico eskalierte ein Beziehungskrach so weit, dass der herumstehende Google Home Assistent die Polizei rief. „Aber das das ja wundervoll, vielleicht konnte so schlimmeres verhütet werden, ein Verbrechen, oder dass Menschen zu Schaden kommen?“ Nein, Google Home ist (genauso wie Amazon Alexa und alle ähnlichen Geräte) ein immer offenes Mikrofon mit einem Computer dran, der von einem Konzern programmiert wurde, um die Interessen eben dieses Konzerns wahrzunehmen. Das 1984 unseres 21sten Jahrhunderts wird nämlich vom rundum überwachten Bürger selbst gekauft und bezahlt. Nein, das hätte sich auch George Orwell nicht träumen lassen. Ich bin gespannt, was die schöne neue Welt in den nächsten Jahren noch so zu bieten hat. via gizmodo, pic google

Big Browser Is Watching You

Hört endlich auf, Chrome zu benutzen (oder Safari, oder gar Edge). Die Daten­sammelei der Hersteller ist kriminell. Nur würden wir uns schwer tun, sie deswegen zu verklagen. Also benutzt Firefox. Dass er langsamer sei als Chrome, ist eine Story aus der Vergangenheit, und dass er unsicher wäre, wird vom Konkurrenten Microsoft verbreitet. via boingboing

Eigentum an Überschriften, via Import und Export

Wer erinnert sich noch an die Versuche der deutschen Grossverlage vor zwei Jahren, ein Eigentum an Überschriften und Nachrichtenartikelzeilen zu er­finden, um dadurch Geld von Google, kleinenen Suchmaschinen und überhaupt dem ganzen Internet abzusaugen? Und wie kläglich das gescheitert ist, weil alleine schon die Google Suche die Hälfte der Besucher auf eine Nachrichtenwebseite bringt? Weiterlesen