Whatever the product (continued for way too long)

Lacht nicht. Dieselbe Scheisse wird heute nur subtiler kommuniziert. via sadanduseless

Rocknroll wird weiblich, oder zumindest gleich

Eine Studie im Auftrag des Gitarrenherstellers Fender in Britannien und den USA fand, dass 50 % der Gitarren inzwischen an Frauen verkauft werden. Das klingt zumindest nicht mehr nach Männerdomäne. Nachdem die Weltbevölkerung zu knapp mehr als 50 % weiblich ist, sollten auch entsprechend viele Politikerinnen, Unternehmerinnen, Astronautinnen und eben Gitarristinnen dabei sein. consequenceofsound, pic Brett Sayles ccO

Warum Männer früher sterben

Statistisch gesehen haben Männer auf der ganzen Welt eine geringere Lebens­erwartung als Frauen. Woran kann das nur liegen? Reddit-Citizen u/draypresct hat sich die Mühe gemacht, die Unfallstatistiken seines Heimatlandes, den US of A, in eine anschauliche kleine Grafik umzusetzen. Wir sehen mit Erstaunen, dass tödliche Unfälle unter Kindern geschlechtsneutral sind, während männliche Teenager zunehmend öfter plötzlich zu Tode kommen, und die volle Mortilität im Unfallsektor erst Mitte 20 erreicht wird. Dann verunglücken Männer etwa drei mal so oft final als Frauen. Was passiert hier? Werden Männer mit zunehmendem Alter einfach blöder und laufen im Tran öfter vor den Bus? Weiterlesen

Karriere des Jahres: Robotik-Ingenieurin

Tatsächlich eine gute Idee: Der Kinderträumekonzern Mattel erklärte „Robotics Engineer“ zur Barbie Carreer Of The Year. Klar ist es besser, wenn kleine Mädchen davon träumen, einmal Robots zu programmieren, statt immer nur Fotomodell und/oder Hausfrau spielen zu müssen. Geht doch. 13 Barbiedollars 99 incl Brille, Laptop und Robowelpe, in vier verschiedenen Teints. via notcot

Ron Perlman benimmt sich wie ein ganzer Mann

Gestern twitterte der US-Charakterdarsteller Ron Perlman: „Hab ich schon mal die Geschichte erzählt, als Harvey Weinstein unbedingt wollte, dass ich auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung seine Hand schüttle, also ging ich vorher aufs Klo und pisste mir voll über meine Hand, und ging dann geradewegs zu ihm?“ via jezebel

Dungeons&Dragons: Elfen mit wechselndem Geschlecht

Genderfluidity in D&D. Wie der Dungeons&Dragons lead rules designer Jeremy Crawford in diesem Video sehr ausführlich erläutert, tragen die Dunkelelfen („Drow“) ein besonders dunkles Schicksal. Ausserdem können sie einmal pro Tag nach dem Ausruhen ihr biologisches Geschlecht wechseln. In männlich, weiblich oder keines-von-beiden. Das ist offenbar erst kürzlich entdeckt worden, findet sich also im nächsten D&D-Board-Abenteuer „Mordenkainen’s Tome of Foes“. Ich finde es sehr aufregend, und zugleich sehr progressiv, dass die D&D-Entwickler als Hüter einer der grossen, fortlaufenden, epischen Erzählungen der Gegenwart unser gewohntes Rollenverständnis beiseite lassen, und mythischen Wesen aus der Unterwelt andere Herangehensweisen an die Geschlechteridentität zugestehen als wir Bewohner der westlichen Konsumgesellschaft das tun. comicbook

Frauen am Herd und am Südpol

Die 16jährige Australierin Jade Hameister ist der bisher jüngste Mensch mit allen drei grossen Eis-Überquerungen per Ski: Nordpol, Südpol (jeweils vom nördlichsten Breitengrad zum Pol) und einmal quer durch Grönland. Ihr TED-Redebeitrag wurde auf Youtube erwartungsgemäss mit den üblichen Kommentaren gekränkter, marginalisierter und wegen ihres Geschlechts massiv benachteiligter männlicher Schneeflöckchen verziert: „cool story babe, now make me a sandwich“, was in unserer Sprache dem „Frauen zurück an den Herd“ entspräche. Jade hat nun eine schlüssige Antwort veröffentlicht, nämlich das oben stehende Bild von ihr am Südpol (zweiter Besuch), mit einem Sandwich und der Aufforderung: Komm und hol’s dir. Fahr 37 Tage lang und 600 km weit auf Skiern durch das antarktische Eis und hol dein Schinken-und-Käse-Sandwich ab.