Nintendo Parallelwelt Games

VGJunk via dangerousmindsWeiterlesen

Als Board Games ins TV kamen

Endlich wächst zusammen, was zusammen gehört: Boards Games bieten eine soziale Qualität, die andere Gaming-Formen nicht haben. Und Gaming ist die zentrale Kulturform unserer Epoche (nicht mehr Dichtung, Romane, Musik, Film, etc). Winziges Problem der Board Games: Da bewegt sich ja gar nichts. Ausser man verschiebt es manuell. Die Lösung: Weiterlesen

Space Cats Fight Fascism: Das Board Game

Ich glaube, das muss ich haben. Die guten Menschen vom TESA Collective haben bis Ende des Wonnemonats einen Kickstarter laufen, um ihr neuestes „Space Cats Fight Fascism“ bis zum Ende des Jahres rauszubringen (das Minimum ist schon erreicht). Long Story short: Die Katzen müssen alle Planeten von den Faschisten („Rat Pack“) befreien. Klingt logisch, denn die lahmen Primaten kriegen das ja irgendwie nicht gebacken. Weiterlesen

Bum-bo: Legende, bei der man die Fäden sieht

The Legend of Bum-bo soll noch in diesem Jahr auf PC und Mac und Mobile kommen. Bemerkenswert ist für mich daran diese Umkehrung des Fourth-Wall: Wir sehen Gegner aus Karton, die an Fäden hängen. Überhaupt ist es eine 2D-Welt, die in einem 3D-Raum hängt. An Fäden. Das ist eine fantastische Idee, und ich bin gespannt, wie das Game sich wirklich spielt. Was da grade im Indie-Gaming passiert, nämlich Geschichten, die von ein, zwei Menschen mit viel Fantasie und ein wenig Code erzählt und dann ohne Middle-Men via Steam und GoG vertrieben werden, das ist nebenbei eine kleine Revolution des Geschichtenerzählens. via RPS

Afterparty: Satan unter den Tisch trinken

Night School Studios haben sich mit dem Teenage Mystery Point-And-Click Adven­ture „Oxenfree“ definitiv digitale Lorbeeren erworben. Aber es sollte noch schlimmer kommen: Afterparty ist, wenn Beste-Kumpels-Forever Milo und Lola plötzlich tot sind (Ooops) und in einer sehr lauten und neonbunten Hölle aufwachen. In der getanzt, karaoke-gesungen und sehr viel getrunken wird. Weil die Drinks in der Hölle unter­schiedliche Magic Social Powers haben. Und es gibt einen Weg nach Hause: Satan lässt dich gehen, wenn du es schaffst, ihn unter den Tisch zu saufen. Und jetzt die schlechte Nachricht: Kommt erst nächstes Jahr raus. Zur Hölle! via superpunch

Dungeons&Dragons: Elfen mit wechselndem Geschlecht

Genderfluidity in D&D. Wie der Dungeons&Dragons lead rules designer Jeremy Crawford in diesem Video sehr ausführlich erläutert, tragen die Dunkelelfen („Drow“) ein besonders dunkles Schicksal. Ausserdem können sie einmal pro Tag nach dem Ausruhen ihr biologisches Geschlecht wechseln. In männlich, weiblich oder keines-von-beiden. Das ist offenbar erst kürzlich entdeckt worden, findet sich also im nächsten D&D-Board-Abenteuer „Mordenkainen’s Tome of Foes“. Ich finde es sehr aufregend, und zugleich sehr progressiv, dass die D&D-Entwickler als Hüter einer der grossen, fortlaufenden, epischen Erzählungen der Gegenwart unser gewohntes Rollenverständnis beiseite lassen, und mythischen Wesen aus der Unterwelt andere Herangehensweisen an die Geschlechteridentität zugestehen als wir Bewohner der westlichen Konsumgesellschaft das tun. comicbook

Westworld, das Game

Die HBO-Serie Westworld hat sich, nicht nur wegen Anthony Hopkins in der Rolle des Mad Scientist, als enormer Erfolg gezeigt. Die existenziellen Fragen von Bewusstsein und Selbstbestimmung werden hier sehr viel detaillierter und glaub­würdiger diskutiert als im Original von 1973, in dem Yul Brynner den durchgeknallten Mörderbot mimt und damit eher Technikangst transportiert als Fragen nach dem Menschsein stellt. Jetzt, und damit noch vor der zweiten Staffel, kündigt Warner Games die Umsetzung als Mobile Game an (später sicher auch auf Konsolen und PC). Die ersten Bilder sehen entsprechend aus wie Fallout Shelter oder andere sehr simple Management-Games. Wir können nicht erwarten, dass die, ähm, Erwach­senen-Inhalte der Serie ihren Weg in das Game finden. Und auch nicht, dass existentielle Fragen drankommen. Wahrscheinlich bleibt es dabei, sich von einem Level zum nächsten zu klicken, die Gäste mit harmloser Unterhaltung zu füttern und irgendwann CEO der Parkbetreiberfirma Delos zu werden. Glücklicherweise gibt es andere interaktive literarische Werke (Games), die sich glaubwürdig mit der undeutlichen Grenze zwischen Menschen und Maschinen beschäftigen. kotaku