Alles, was ich fürs Leben brauche, habe ich in Games gelernt

Caroline Dy und Dante Gagelonia (alias Draw Write Play) erklären uns hier in kurzen Sätzen, wie das mit dem Leveln im RL funktioniert. via neatorama

Skyrim lehrt uns, mit Trump klarzukommen

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Das bemerkenswert sinntragende Blog Anarcho Geek Review (siehe die Meyer Lansky Story weiter unten) hat einen weitere wichtigen Artikel, den ich euch nicht vorenthalten will. Sozusagen in der Reihe: Alles, was ich fürs Leben brauche, hab ich in Computerspielen gelernt. Wie auch sonst, stellen diese doch das epische Narrativ für unser junges Jahrhundert (die Oper nicht mehr so). Konkretes, vom anarchischen Autor aufgeführtes Beispiel: Skyrim, der bislang letzte Teil der Elder Scolls RPG Reihe. Weiterlesen

Generator für unerforschte Landkarten

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Martin O’Leary ist tagsüber Glaziologe (Gletscherforscher) und schreibt in seiner Freizeit Code in Javascript oder Python, um damit Fantasy-Landkarten zu erzeugen. Vollständig mit Höhenprofil, Gewässern, Bezeichnungen. Die Ergebnisse veröffentlicht sein Twitterbot @unchartedatlas. Der Code für das Projekt liegt auf Github. Alles weitere beschreibt O’Leary auf seiner Website. Weiterlesen

Maya: Sirene zu Besuch

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Die russische Fotografin und Stylistin Wan-Mei ist Teil der in ihrem Land über­koch­enden Cosplay-Szene. Ihre ansonsten eher selten dargestellte Sirene Maya aus Borderlands 2 (Model: Norihiro) kommt mit kniffligen Cellshading-Makeup, und einer leichten Dahl Pistole in der einen Hand und dem aufquellenden Phaselock in der andern. Wenn man die Sirene aggressiv (also weniger teamorientiert) skillt, wird sie übrigens zum extrem starken Character, gerade wegen der Phasen­ver­schiebungs­fähigkeit. Hoffentlich gibt es in Borderlands 3 eine ähnliche Figur – die vier Aben­teurer im Pre-Sequel haben mich bisher nicht so überzeugt. Weiterlesen

Endlich gute Nachrichten: Pokebloks

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Die kanadische Firma Mega Brands (zuvor Mega Bloks), inzwischen ein Teil von Mattel, wusste in der Vergangenheit schon für Freude zu sorgen. Indem in nicht weniger als 14 Gerichtsverfahren festgestellt wurde, dass das Noppenprinzip der Legosteine nach dem Auslaufen der Patente (1958 – 1988) nicht einfach durch ein behauptetes Trademark weiter gegen Konkurrenz geschützt werden kann. Mega Brands haben zwar keine Überschneidungen mit Mega Upload oder anderen Kim-Schmitz-Aktivitäten, dürfen aber dennoch als Helden des geistigen Allgemein­eigentums gefeiert werden. Und jetzt gibt es auch noch (mit einer Nintendo-Lizenz) Noppen-Bloks aus dem Pokemon-Universum. Weiterlesen

Into The Breach: Mit Runden-Iso-Taktik gegen Godzilla und seine Freunde

Sieht super aus. Subset Games, die Entwickler des beachtlich lustigen Weltraum-Indie-Games FTL, haben Into The Breach angekündigt. Ein Schachbrett mit Kaiju und den passenden Verteidigungsriesenrobotern und turn-based combat. Will ich haben. Aber: „Coming to Windows, Mac, and Linux when we feel it’s ready.“ Ja, ok, glingt vernünftig. Bin gespannt. via rps

Aerosmith: Mehr Geld durch Games als durch Platten

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Präziser: Activision CEO Bobby Kotick erklärte auf einer aktuellen Pressekonferenz, dass die Rockband Aerosmith (muss man nicht mögen, ist aber auch nicht die schlimmste von allen) mehr Geld mit Guitar Hero: Aerosmith gemacht hat als mit irgendeiner ihrer Scheiben. Bonus: Das Game hat nach seiner Veröffentlichung einen kleinen Run auf den Backkatalog der Band ausgelöst. Muss man das jetzt zum Weinen finden, dass eine hart arbeitende Rockband mehr durch Spielelizensierung ihrer schweissgebadeten Akkorde einfährt, als durch den ehrlichen Verkauf richtiger Schallplatten? Nein, man kann ruhig anerkennen, das der Kunde immer Recht hat, und dass er oder sie das ebenso hart verdiente Geld eben für irgendwas ausgibt, was grade so cool rüberkommt. Derzeit eben Videogames. Und warum bringen Games mehr als Langrillen (schwarz oder silber, egal)? Ganz einfach weil die „Musikindustrie“, also die Musikabteilungen der weltweiten Medienkonzerne, noch weniger bezahlen als andere Branchen. Vom Verkaufspreis einer Scheibe bekommt die Band (a.k.a. „Der Urheber“) nur einige wenige Prozent. Buchautoren wenigstens rund 5 %, bei Games, Movies, Werbung gerne auch mehr. Na dann: Game on! gizmodo, pic Mark Vegas cc by sa