Ten Disco-Ragas of the Week

Charanjit Singh ist der Ahnvater des Acid House. Das Album Ten Ragas to a Disco Beat ist von 1982 und nimmt die Acid-House-Welle vorweg, ohne im kulturell rückständigen Westen bekannt zu sein. Das klappte erst vor 15 Jahren. Durch Zufall.

Fraktalpuzzle aus dem Computer

Die Pixelartisten vom Designstudio Nervous System in Somerville, Massachusetts schreiben Software, die dann Kunst (oder zumindest Deko) erzeugt. Im konkreten Fall wird eine Steinschnittscheibe einer Geode 3D-gedruckt. Mit individuellen fraktalen Puzzleausschnitten. Jedes Puzzle ist anders, weil ja jede Lege-Geode neu 3D-gedruckt wird. Fantastisch, nicht wahr? Die Robokalypse hat nun also auch das Herstellen von Puzzles eingeholt. Weiterlesen

Guernica in Wolle

Das Gemälde zu den faschistischen Gräueln des spanischen Bürgerkriegs von Pablo Picasso ist in seiner Originalversion schon grösser als das Leben. Die italienische Wollkunstgruppe Sul filo dell’arte setzt allerdings noch einen drauf und bringt die Elemente des Werks in die dritte Dimension. Rechtzeitig zum Wieder­erwachen der Franco-Diktatur, möchte man meinen.

Krallice: Loüm

Die New Yorker Black-Math-Metal-Band Krallice, verstärkt um den Neurosis Bassisten Dave Edwardson an den Synthies. Als ob Blind Idiot God und Meshuggah zeitgleich per UFO-Traktorstrahl von Aliens entführt und in ein ausserweltliches, post-euklidisches, blasphemisches, gitarrenfressendes Mischwesen ge-spliced wurden. Metal-Album der Woche, des Monats und wahrscheinlich auch für das restliche ’17. via mefi

Aurora: Reichsflugnazis im Wilden Westen

Roswell 1957 – war das wirklich die erste UFO-Landung in den USA? Nein, wenn man den Enthüllungen des irgendwie halb-dokumentarischen, noch in der Kickstarterphase schwebenden Western-Movies Aurora von Thomas Negovan und Aaron Shaps glauben will. Diese nämlich beschreiben die Bruchlandung einer zeitreisenden Reichsflugscheibe (wohl zuviel Vril-Kraft getankt) im Texas des Jahres 1897, mit allen daraus folgenden Komplikationen und kryptpozoologisch verbrieften Hohlerde-Reptilienherrschern. Klingt vielversprechend. via dangerousminds

Was wollte ich eigentlich hier? (Die Regierung weiss es)

Dr. R. Littler erklärt in einer Scarfolk Council Publication jene rätselhaften Momente, wenn wir in einem Zimmer stehen (oder irgendwo anders) und nicht mehr wissen, warum wir eigentlich dort hingegangen sind. Wie der gute Doktor ausführt, gibt die Regierung alljährlich bedeutende Summen für gedächtnislöschende Chemikalien aus, um Bürger von der Erinnerung an Dinge zu befreien, die sie nie hätten sehen dürfen. Jetzt wird das alles verständlicher, nicht wahr? Auch ansonsten ist das Scarfolk ein herrlich retrofuturistisches Blog aus der 70er-Jahre-Zeitschleife.