Simpsons TV zeigt nur Simpsons Folgen

Brandon Withrow ist Informatiker und glühender Simpsons-Fan. Deshalb hat er mit Hilfe eines Raspberry Pi Zero Minicomputers und eines 3D-Druckers ein Simpson-TV hergestellt, das die ersten 11 Staffeln enthält und nach dem Einschalten die Folgen in zufälliger Reihenfolge abspielt. Ein Genie, diese Brandon. Hier auf Reddit hat er ein Video.

Tesla: Akkus ohne Lithium

Wir sind der post-fossilen Zukunft wieder einen Schritt näher. Der Batteriehersteller und Lieferant für Akkus in Tesla-Autos, Contemporary Amperex Technology Co., kündigte die Produktionsreife von Batterien auf Natrium-Ionen-Basis an. Die neuen Speicherzellen benötigen also kein Lithium, Nickel oder Kupfer, sondern Natrium, das heute bereits kostengünstig und umweltschonend aus Salz gewonnen wird. Damit fällt ein bedeutender Nachteil bisheriger wiederaufladbarer Batterien weg. Die erste Generation von Na-Ionen-Zellen speichert allerdings pro Kilo Gerwicht weniger elektrische Leistung als die bereits seit vielen Jahren weiter entwickelten Li-Ionen; das dürfte sich aber mit dem erwartbaren technischen Fortschritt ändern. Für Tesla-Fahrzeuge wird CAT austauschbare Batterieblöcke in beiden Technologien liefern. bloomberg, pic tesla

The Colony: Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe

Und wir dachten, es könne nicht noch schlimmer kommen: The Colony kommt ab dem 27. August ins Internet, die Story klingt vertraut und bewegt sich im üblichen postapokalyptischen Szenario. Eine Astronautin wird zurück zur Erde geschickt, lange, nachdem die Menschheit diese wegen Klimakatastrophe mit Überflutung verlassen musste. Allerdings scheint es in der Sternenkolonie nicht so richtig mit der Vermehrung zu klappen, also soll das Geheimnis der Reproduktion auf der alten Erde gefunden werden. Bis hierhin alles im Rahmen. Die echte Katastrophe allerdings ist, dass der eigentlich vielversprechende Streifen von Roland Emmerich produziert wurde, also müssen wir mit dem schlimmstmöglichen Kitsch rechnen. Wenn nicht Schlimmerem. Wahscheinlich enthält der Trailer alle guten Szenen und wir sollten es dabei belassen. io9

Rebel Moon: Zack Snyder will Star Wars ablösen

Zack Snyder, Star-Regisseur unzähliger Pulp- und Genremovies mit und ohne Zombies oder Splatter, kündigte gerade die Netflix-Serie „Rebel Moon“ an. Das Script dazu stammt teilweise aus seinem Pitch für einen Star Wars Film, der aber von Disney zugunsten der bekannten Kitsch-Trilogie nicht gekauft wurde. Zack findet aber, dass er ein genauso grosser Kurosawa-Fan sei wie der alte George Lucas, und erzählt daher die Story von einem verschlafenen Kolonieplaneten am Rand des von Menschen besiedelten Sternenraums, der aber vom bösen galaktischen Tyrannen Balisarius bedroht wird. Also schicken die braven Siedler eine junge Frau mit mysteriöser Vergangenheit zu den umliegenden Sonnensystemen, um dort für Unterstützung zu werben. Daraus lassen sich natürlich viele spannende Episoden stricken. Zack will daraus ein ganzes Scifi-Universum bauen, er arbeitet seit zwei bis drei Jahren daran. Nächstes Jahr sollen die Dreharbeiten beginnen. Ich denke, wir alle wünschen ihm von Herzen, das die Macht mit ihm sein möge – oder wie das Herumgezaubere bei Rebel Moon dann eben heisst. Und nein, es gibt noch kein Artwork zur kommenden Serie, also ist das Pic oben aus dem Space-Game No Man’s Sky von Hello Games. Bericht via hollywoodreporter

Quantencomputer erfinden neue Akkus für die Klimawende

Quantencomputer sind heute bereits damit beschäftigt, unsere Zivillisation zu retten. Unser Planet erwärmt sich seit Beginn der Industrialisierung. Die massenhafte Erzeugung von CO2 durch Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas und von Methan durch die Fleischindustrie und Fäulnis in den Müllhalden hat Land und Meer aufgeheizt, global um ein durchschnittlich Grad. Folgen sind Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände und im ganzen eine Abnahme der bewohnbaren Landfläche. Experten rechnen uns vor, dass bis 2050 deshalb eine halbe Milliarde Menschen auf der Flucht sein werden (heute: 80 Millionen weltweit). Steigt die globale Durchschnittstemperatur weiter, werden viele Pflanzen- und Tierarten aussterben, darunter auch der Mensch.

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Valentina Tereshkova: Erste Frau im Weltall

Heute vor 58 Jahren flog die sowjetische Kosmonautin Valentina Tereshkova als erste Frau in der Geschichte der Raumfahrt ins Weltall und kreiste 48 mal und drei Tage lang um die Erde, bevor sie sicher wieder zurückkehrte. Übrigens ist sie bis heute die einzige Frau geblieben, die einen Weltraumflug alleine absolvierte, was ein schonungslos hartes Licht auf den Stand der Gleichstellung in unserer Zivilisation wirft. Die Sowjetunion war vielleicht in manchen Punkten eine verdammte Militärdiktatur, aber Frauenrechte wurden dort grösser geschrieben als sonstwo vorher und nachher – vielleicht mit Ausnahme von Skandinavien und einigen bereits vom Imperialismus ausgelöschten, kleineren Kulturen. Tereshkova ist heute Abgeordnete im russischen Parlament und stimmt dort für Herrn Putin. Ok. Trotzdem können wir heute abend auf sie und die Bedeutung ihres Raumflugs im Sommer 1963 anstossen. Nastrovje!

Selbstfahrende Autos waren gestern

Danke, dass ihr auch da wart, selbstfahrende Autos, aber Zhi Hui Jun hat ein selbstfahrendes, selbst balancierendes, selbst steuerndes Fahrrad gebaut, dem man auch mal ne Einkaufstasche dranhängen kann, ohne dass es umfällt. Und das ist einfach viel cooler als langweilige selbstfahrende Autos. via gizmodo

Nach dem Ende des Klassenkampfs

Wenn wir endlich eine klassenlose Gesellschaft erreicht haben, also wenn der Klassenkampf (der von der selbsternannte Elite, den sehr Reichen. Mächtigen und Skrupellosen gegen alle andern geführt wird) zu Ende ist, können wir alle Kunst machen. Oder sonst etwas sinnvolles. Weil die Maschinen soviel Überschuss erzeugen, dass der Zwang zur Erwerbsarbeit zusammentrocknet wie offene Farbtuben. frank nikol (homepage) via thisisnthappiness

Wir leben auf einem Planet der Mikroben

Wir sind nur zu Gast auf einem Planeten, der von Mikroben bewohnt wird. Viele davon kennen wir gar nicht. Initiiert von Chris Mason (Weill Cornell Medicine, New York, USA) legte ein internationales Forscherteam einen Bericht vor, der sich auf Tausende von Proben aus den öffentlichen Verkehrsmitteln (Beispielbild oben) in den Metropolen der Erde stützt. Wir wissen jetzt also, dass jede Stadt eine eigene, identifizierbare Bevölkerung von Bakterien und Viren hat; nur wenige kommen auf der ganzen Welt vor. Noch überraschender: Etwa 45% der gefundenen Einzeller und Viren ist bisher nicht bekannt. Wir leben also mitten unter Mikroben und wissen (fast) nichts darüber. Ab und zu kommt dann ein neuer Mikroorganismus dazu und löst eine Epidemie oder Pandemie aus. Es wäre also eine gute Idee, mehr über die zahlenmässig vorherrschenden Spezies zu wissen, nicht wahr? slashdot, cell (Originalstudie), „Tagged Subway Car“ by Wayan Vota is licensed under CC BY-NC-SA 2.0

Ja, UFOs sind real. Aber unbekannt.

Wie gut, dass es Talkshows gibt, in welchen Musiker Fragen an Ex-US-Präsidenten stellen können. Wichtigste Frage überhaupt: Was ist mit den UFOs? Barack Obama gibt hier eine sehr klare Antwort: Ja, da sind Videos und Berichte von fliegenden Objekten, und wir wissen nicht, worum es sich dabei handelt, oder wie sie sich bewegen. Und ausserdem hat er zugegeben, dass er sich nach seinem Amtsantritt gleich mal erkundigt hätte, wo denn dieses Labor sei, wo man die Roswell-Aliens beobachten würde. So etwas gibt es aber nicht. UFOs schon. Im Juni, also bald, kommt übrigens der Bericht vom Pentagon zum Thema. via boingboing

Der Mondlandungsfake, von Fachleuten erklärt

Die VFX-Spezialisten der Corridor Crew beschäftigen sich in diesem Video mit der wiederholt gehörten Vermutung, „die“ Mondlandung (es waren ja eigentlich sechs, nicht nur eine) hätte gar nicht statt gefunden, sondern sei mit Filmaufnahmen aus dem Studio gefälscht worden. Zieht man in Betracht, dass es im fraglichen Zeitraum von 1969 bis 72 noch keine digitale Bildbearbeitung gab, sondern nur Modelle vor gemal-ten Hintergründen, dann kommen die Effekt-Experten zu folgendem Schluss: Diese Aufnahmen auf der Erde nachzustellen, wäre (aus vielen Gründen) sehr viel kom-plizierter und teurer gekommen, als einfach (bzw 6x) zum Mond zu fliegen. via mefi

60 Jahre bemannte Raumfahrt

Heute vor 60 Jahre hat der sowjetische Kosmonaut Yuri Gagarin als erster Mensch in einer Soyuz-Raumkapsel die Erde umrundet. Ja, nur einmal, aber immerhin, es war ein Anfang. Für die „freie“ westliche Welt ein totaler Schock, konnte man in diesen Einmal-Orbit doch hineininterpretieren, dass der Sowjetkommunismus das bessere politische System sei. Naja, nein, oder nur mit kapitalistischen Augen gesehen, für die nur der materielle Erfolg zählt. Auch wenn die Sowjetunion viele gute sozialistische Ideen umsetzte, war sie am Ende doch eine verdammte Militärdiktatur und von der Befreiung der werktätigen Klasse ungefähr genau so weit entfernt wie der US-amerikanische geopolitische Gegenspieler. Das ist aber alles lange vorbei, und wir haben heute trotzdem die Gelegenheit auf Yuri und seinen ersten Schritt ins Weltall zu trinken. Nastrovje! Das Pic zeigt eine vor 10 Jahren (zum 50sten) veröffentlichte ukrainische Briefmarke. Tja, cc0.

District 9 Sequel ist in Arbeit

Wie der südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp via Twitter mitteilte, ist das Team des Alien-Apartheid-Erfolgs von 2009 wieder an der Arbeit, um tatsächlich das Drehbuch für District 10 zu schreiben. Fans des Überraschungserfolgs fordern das seit 12 Jahren. Und tatsächlich enthält die Rassismusallegorie mit Garnelen-Aliens als Unterdrückte einen Anknüpfungspunkt: Zum Ende des Films gelingt es einem Alien, zurück zum Heimatplaneten zu fliehen, wobei er aber seinem irdischen Freund verspricht, zurückzukehren. Wir sind gespannt. space.com

Planeten… so sind sie nun mal

James O’Donoghue arbeitet bei der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) und veröffentlicht wissenschaftliche Videos wie dieses hier. Ich wusste nicht, dass unsere Gasriesen es so eilig haben. via boingboing

Halal 2020

Yay. Es ist 2020. Wir leben in der Zukunft, endgültig. Obwohl, halt: Ich lebe in der der Zukunft. Meiner eigenen. So wie im Bild oben, nur nicht ganz so aufregend. Leute dagegen, die im aktuellen Millennium geboren sind, leben in ihrer Gegenwart. Aber wie wir alle seh ich die Welt aus meinen eigenen Augen. Und sie sieht einerseits fantastisch aus, und andererseits grauenhaft. Weiterlesen

Skywatch: Die Herrschaft der Logistikdrohnen

Colin Levy hat sechs Jahre lang an diesem beeindruckenden SciFi-Kurzfilm gearbeitet und namhafte US-Schauspieler wie Jude Law zu Kurzauftritten überreden können. Der Film allerdings zeigt ein Horrorszenario der nahen Zukunft, wenn ein übermächtiger Konzern (zB Amazon) mit einem Netz von Lieferdrohnen mehr Macht an sich reisst, als das über das Internet alleine möglich wäre. ProTipp: Nichts bei Amazon kaufen, in alle Browser Adblocker einfügen, keine Messenger von Google oder Facebook benutzen. Frohes Fest allerseits, auch wenn der eigentliche Mittwintertermin schon vor drei Tagen war. Egal. via kottke

Mondlandung? Welche Mondlandung?

Ich bin tatsächlich schon gefragt worden: „Sag mal, glaubst du, dass die Mond­landung echt war?“. In einem solchen bizarren Moment möchte ich ausrufen: „Mondlandung? Welche Mondlandung?“ Es waren nämlich sechs. Nicht eine. Zuletzt mit Mondauto. Das Video hier allerdings zeigt Herrn Nixon, wie er in einer Fernseh­ansprache an die Nation das Scheitern der ersten Apollo-Mission verkündet. Nein, das Video ist nicht von Kubrick und 50 Jahre alt, sondern aus den MIT Labs für künstliche Intelligenz. Die heute so gut ist, dass sie beliebige Videos mit beliebigen Prominenten herstellen kann. Was bedeutet, dass Bekennervideos gleichwelcher Art ab sofort Fake sind. Deepfake. Alle. Willkommen in der Zukunft. via kottke

Saturn: 20 neue Monde, Namen gesucht

Mondreichster Planet unseres Sonnensystems ist nach unserer aktuellen Kenntnis Saturn, mit 82 natürlichen Satelliten. Jupiter hat „nur“ 79 bekannte. Ein Team der Carnegie Institution for Science in Washington DC um Dr. Scott Sheppard machte mit dem Subaru Teleskop auf dem hawaiianischen Maunakea die Entdeckung. Die Monde sind alle rund 5 Kilometer gross (Durchmesser), es könnten als noch kleinere da sein. An den neu entdeckten Trabanten fällt vor allem auf, dass sie relativ weit weit vom Ring-Planeten kreisen (2 – 3 Jahren Umlaufzeit), aber nur 3 davon in der „richtigen“ Richtung, also mit der Rotationsrichtung Saturns. Die anderen 17 kreisen entgegen gesetzt. Deshalb gehen die Astronomen davon aus, dass alle das Produkt kollidierter Asteroiden oder Kometen sind und nicht zeitgleich mit dem Planeten entstanden. Jetzt kommt ihr ins Spiel: Die 20 Neuen brauchen Namen, alle nach Riesen aus der Mythologie und Sagenwelt. Zwei davon aus den Inuit Erzählungen, die anderen nach nordischen und gallischen Riesen. Einsendeschluss ist der 6. Dezember, hier gehts zum Contest. via bbc

Cirroctopodenvideo der Woche

Die Forschungsbesatzung der E/V Nautilus hat diesen munteren, etwa 20 cm grossen Kraken gefilmt, mit Hilfe eines ferngesteuerten Tauchmoduls und in etwa 1600 Metern Tiefe. Nettes Tierchen. via kottke

Spacehopper

Sieht aus wie aus einem älteren SciFi-Film, ist aber letzten Dienstag so in Texas rumgeflogen. SpaceX will die Antriebstechnik für orbitale und interplanetare Flüge verwenden. Da wir nicht wissen, ob unsere Zivilisatuion wirklich eine Zukunft hat, ist es doch schön, dass wir Dinge bauen können, die wenigstens nach Zukunft aussehen, nicht wahr? via kottke, ars technica

Häuser und Brücken aus Vulkangestein und Zucker

Die Erdkruste besteht zu einem Drittel aus Basalt, und zucker- oder stärkehaltige Pflanzen lassen sich fast überall anbauen. Der Basalt lässt sich zu Fasern pressen, die ähnliche Eigenschaften wie Carbon-Fasern haben, aber weit günstiger herzustellen sind, dazu leichter und zugfester als Stahl. In Russland liegen bereits über 1000 km Pipelines aus Basaltfaserwerkstoffen. Um die Fasern in Form zu halten, so dass Fahrzeuge oder Gebäude daraus hergestellt werden können, ist irgendeine Form von Polymer (Kunststoff) nötig. Diesen kann man aber heute nicht nur aus Erdöl, sondern genau so aus Stärke und Zucker gewinnen. Weiterlesen

The Expanse 4: Starttermin

Die beste SciFi-Serie der letzten Jahre geht in die vierte Staffel. In der dritten hatten sich buchstäblich die Tore zu neuen Sternen geöffnet. Jetzt muss die Menschheit damit klarkommen. Mittendrin die Besatzung der Rocinante. Und zwar ab dem 13. Dezember, nach dem alten Erdkalender. Unten ist ein zweiter Trailer. Mit Landung, woanders. Weiterlesen

Dämmerung des Imperiums

Andrew March lebt am Meer, ausserhalb von Bristol, UK. Das ist seine Version der Dawn of the Empire. Ende diesen Jahres wird die usprüngliche Star-Wars-Saga zu Ende gehen (nicht die Weitervermarktung). Die Schicksale und Lebenslinien von Luke, Leia, Han und Chewbacca haben ihren Endpunkt erreicht, und das grosse Heldenepos meiner Generation damit auch. Das wars, Boomer, die Kultur unserer Spezies macht ohne uns weiter. Möge die Nacht mit uns sein (ja, mit N). artstation/conceptships

Belka und Strelka

Am 19. August 1960 umkreisten die beiden Hündchen Belka und Strelka unseren Planeten, und kehrten danach sicher wieder auf den Boden zurück, wo sie ein glück­liches Leben hatten. Damit waren sie die ersten Erdbewohner, die den Weltraum in vollem Orbit erlebten und danach davon erzählen konnten. Juri Alexejewitsch Gagarin schaffte das erst im Frühjahr darauf. Im Octophant Shop gibt es dazu diese schönen Gedächtnisslipper (US-Grössen 7 bis 13) für überschaubare 59 Dollar.

Das Leben als Elitepilotin (Fanfilm)

Fünfminütiger Teaser, aus dem Leben einer Pilotin in der Welt von Elite Dangerous – die Weltraumgrafik und viele grafische Elemente im Video sind direkt aus dem Space Game. Obwohl das Video vielversprechend und wie aus einem Parallel­universum zur Serie „The Expanse“ wirkt (ist ja auch irgendwie so), sind bis zur Verwirklichung als Webvideoserie noch einige Hürden zu nehmen. Wie die Videocrew „The Eranin People’s Film Board“ auf Youtube erklärt, müsse man für weitere Produktionen Kickstarter nutzen, dafür ist allerdings die Zustimmung von Frontier Development als Entwickler und Rechteinhaber für Elite Dangerous nötig. Viel Glück! via AEDC discord

Peak Fisch

Die globale Fischmenge, das maximale Gewicht erwachsener Speisefische in Tonnen, nimmt seit 1930 ab. Heute geben die Ozeane 1,4 Millionen Tonnen weniger Fisch her als damals. Wenn man regionale Überfischung herausrechnet, ist der Einfluss der globalen Erwärmung nachweisbar. Kein Problem, Fisch macht ja nur 17% des tierischen Proteins in unserer Ernährung aus. Dann essen wir eben mehr Hühnchen, oder? Ja, aber an der Küsten ärmerer Länder werden die Leute hungern. nytimes, pic cc0 Rudy van der Veen

XYZ, From Fire And Dust – Cyberpunk ohne Hacker

Im wiedererkennbaren Cyberpunksetting, aber ohne die Bildschirmverliebtheit der frühen Cyberepoche. Geklonte, künstliche Menschen kämpfen um ihre Rechte. Von K-Michel Parandi, 15 Minuten Trailer im klassischen Industrial-Neon-Glanz mit Retro-Elektronika-Soundtrack. Da bin ich mal gespannt auf Film oder Serie. via io9

Jupiter: Der Vorbeiflug

Die NASA hat ein neues Video raus, von der Juno-Sonde. Zeitraffer, 125-fach, aber atemberaubend. Navigare necesse est, sag ich da nur.

Wie unsere Gene unser Leben bestimmen (garnicht)

Die allgemeine Vorstellung, gegründet auf zurückliegenden Forschungsergebnissen und Theorien, ist, dass unser Ergbut, die Gene, Chromosomen, DNS, unser Leben und das unserer Nachfahren bestimmen. Ob man erfolgreich, schön, glücklich wird. Wir sollten allerdings nicht übersehen, dass der heutige Forschungsstand ein völlig anderer ist: Nämlich dass alle Organismen im Laufe ihres Lebens die eigene DNS umprogrammieren, und dass die anlässlich der Fortpflanzung weitergegebenen Informationen tatsächliche einen maximal winzigen Einfluss auf die nächste Generation haben. Detailliert hier: It’s the End of the Gene As We Know It pic Steffen Dietzel cc by sa

20 Jahre Realität gewordene Utopie: ISS

Heute vor 20 Jahren wurde das erste Modul der Internationalen Raumstation an der Spitze einer russischen Proton in die Umlaufbahn gewuchtet. Seither ist das wichtigste gemeinsame Bauwerk der Menschheit im Weltall und seit 2000 ständig bewohnt (Alex Gerst ist seit 167 Tagen oben). Wir leben seit 20 Jahren in der Zukunft. Vielleicht hält unsere Spezies ja doch noch eine Weile durch. bild dlr