Wie unsere Gene unser Leben bestimmen (garicht)

Die allgemeine Vorstellung, gegründet auf zurückliegenden Forschungsergebnissen und Theorien, ist, dass unser Ergbut, die Gene, Chromosomen, DNS, unser Leben und das unserer Nachfahren bestimmen. Ob man erfolgreich, schön, glücklich wird. Wir sollten allerdings nicht übersehen, dass der heutige Forschungsstand ein völlig anderer ist: Nämlich dass alle Organismen im Laufe ihres Lebens die eigene DNS umprogrammieren, und dass die anlässlich der Fortpflanzung weitergegebenen Informationen tatsächliche einen maximal winzigen Einfluss auf die nächste Generation haben. Detailliert hier: It’s the End of the Gene As We Know It pic Steffen Dietzel cc by sa

20 Jahre Realität gewordene Utopie: ISS

Heute vor 20 Jahren wurde das erste Modul der Internationalen Raumstation an der Spitze einer russischen Proton in die Umlaufbahn gewuchtet. Seither ist das wichtigste gemeinsame Bauwerk der Menschheit im Weltall und seit 2000 ständig bewohnt (Alex Gerst ist seit 167 Tagen oben). Wir leben seit 20 Jahren in der Zukunft. Vielleicht hält unsere Spezies ja doch noch eine Weile durch. bild dlr

The Expanse, als Tabletop

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Die neue beste Scifi-Serie kommt nochmal auf den Tisch, als RPG Tabletop, unter Beteiligung der Originalautoren. Es gab letztes Jahr schon mal ein anderes
The Expanse Board Game, das sich aber mehr mit Flottenoperationen und der Kontrolle übers Sonnensystem beschäftigte. Die aktuelle Kickstarterfinanzierung war innerhalb einer Stunde erfüllt, mittlerweile liegt mehr als das Zehnfache des Start­betrags im Spendentopf, so dass die Entwickler sich immer neue Stretch Goals ausdenken müssen – das Crowdfunding geht noch weitere 24 Tage. Das kommende RPG lässt die Spieler in Rollen schlüpfen, die den Charakteren der TV-Serie ähnlich sind. Wenn der Erfolg der Serie weiter so kometenhaft zunimmt, wird früher oder später wohl Disney als dunkles Imperium… obwohl, halt. Amazon hat ja schon die TV-Rechte gekauft. Also ist wahrscheinlich Amazon das neue Disney, nur noch etwas dunkler. via io9

Spacelab: Kraftwerk lösen Versprechen ein

Gestern abend, 40 Jahre nach Veröffentlichung ihrer Weltraumnhymne „Spacelab“ spielten Kraftwerk vor 7000 Zuschauern in Stuttgart. Nicht nur live sondern als Live-Jam zusammen mit Alexander Gerst auf der ISS in 400 km Höhe im dem Atlantik (zum Zeitpunkt des Konzerts), der auf dem Tablet einige Sequenzen mit-jammte. Na also, Menschheit. Geht doch. esa via metafilter

Der Neptun, von Chile aus gesehen


Das neue Very Large Telescope bei Cerro Paranal, Chile, des European Southern Observatory (HQ Garching bei München) kann solche Bilder vom Neptun und anderen äusseren Planeten machen, weil insgesamt vier Achtmeter-Teleskope zusammengerechnet werden. Die Auflösung ist höher als beim Hubble Welt­raum­teleskop. Das nächstgrössere Extremely Large Telescope mit einem Durchmesser von 39 Metern ist bereits im Bau. via gizmodo

Tiangong-1 stürzt auf die Erde, am Wochenende

Am kommenden Wochenende wird die chinesischen Raumstation Tiangong-1 auf die Erde fallen. Tja. Ab Freitag ist damit zu rechnen, dass sie in Richtung Erd­ober­fläche abbiegt, nachdem die derzeit noch kreisende Station von den obersten Ausläufern der Atmosphäre ausreichend abgebremst wurde. Glücklicherweise ist die seit 2011 betriebene Krone der chinesischen Weltraumforschung nur 8,5 Tonnen schwer und nicht annähernd so gross wie die Internationale Raumstation ISS. Weiterlesen

Prospect: Der Wilde Weltraum-Westen

Im März auf der SXSW in Austin zum ersten mal zu sehen: Prospect. Eigentlich ein Western, aber es gibt Raumanzüge, Raumschiffe und stark florierte, toxische Monde mit seltensten Mineralien und dem Gesetz der Faust. Und mittendrin ein Mann und seine teenage Tochter, die das grosse Geld finden wollen. Und auch finden. Bis dann natürlich alles schiefgeht und die Kleine ihre eigenen Entscheidungen treffen muss. Der Trailer sieht super aus und ich bin sehr gespannt auf den Film.