Saturn: 20 neue Monde, Namen gesucht

Mondreichster Planet unseres Sonnensystems ist nach unserer aktuellen Kenntnis Saturn, mit 82 natürlichen Satelliten. Jupiter hat „nur“ 79 bekannte. Ein Team der Carnegie Institution for Science in Washington DC um Dr. Scott Sheppard machte mit dem Subaru Teleskop auf dem hawaiianischen Maunakea die Entdeckung. Die Monde sind alle rund 5 Kilometer gross (Durchmesser), es könnten als noch kleinere da sein. An den neu entdeckten Trabanten fällt vor allem auf, dass sie relativ weit weit vom Ring-Planeten kreisen (2 – 3 Jahren Umlaufzeit), aber nur 3 davon in der „richtigen“ Richtung, also mit der Rotationsrichtung Saturns. Die anderen 17 kreisen entgegen gesetzt. Deshalb gehen die Astronomen davon aus, dass alle das Produkt kollidierter Asteroiden oder Kometen sind und nicht zeitgleich mit dem Planeten entstanden. Jetzt kommt ihr ins Spiel: Die 20 Neuen brauchen Namen, alle nach Riesen aus der Mythologie und Sagenwelt. Zwei davon aus den Inuit Erzählungen, die anderen nach nordischen und gallischen Riesen. Einsendeschluss ist der 6. Dezember, hier gehts zum Contest. via bbc

Der Beginn der Asteroidenindustrie

asteroidenmond

Wie wir spätestens aus unzähligen SciFi-Epen wissen, enthalten die Asteroiden unschätzbare Reichtümer in Form von Erzen und Mineralien, die man nur zerkleinern, gegebenenfalls einschmelzen und anschliessend zur Erde fahren muss, um im Weltraum astronomisch reich zu werden. Den ersten Schritt dorthin macht demnächst wohl die Nasa, wenn sie nämlich einem Konzept des Keck Institute for Space Studies in California folgt. „Der Beginn der Asteroidenindustrie“ weiterlesen

Weltkarte der Luftverschmutzung

nasa air pollution

Die Nasa hat dieses zusammengesetzte Foto der Erde herausgegeben, mit einer Fehlfarben-Darstellung (GEOS-5) verschiedener Aerosoltypen: Rot ist Staub (zB aus Wüsten), Blau ist Meersalz, Grün ist Rauch aus verbranntem Holz, Weiss stellt sulfathaltigen Rauch aus fossiler Brennstoffen dar. Auf der grossen Ausgabe kann man sehr deutlich die Industriezentren unserer Erde (weisse Quirle), die grünen Waldbrandzonen, rötlichen Erosionsgebiete und ozeanische Flächen grosser Temperaturdifferenz betrachten. extremetech

Daneben, Toutatis, daneben

Toutatis

Letzten Donnerstag war es eindeutig: Toutatis (andere Schreibweise für Teutates) lag wieder mal voll daneben. Und zwar gleich um 7 Millionen Kilometer. Kein Pappenstiel. Im November 08 war der Gute ebenso schief gelegen, aber Ende September 04 kam er bis auf etwa 1,5 Millionen km an die Erde ran. Das ist noch etwa viermal so weit weg wie der Mond, aber immerhin. Mit einer Grösse von 4,5 × 2,4 × 1,9 km ist er nicht zu unterschätzen. Erreicht er sein offenbares Ziel, nämlich die Erde zu treffen, dann dürfte die Delle entsprechend enorm sein. In knapp über vier Jahren, so gegen Ende 16, hat er eine neue Chance. „Daneben, Toutatis, daneben“ weiterlesen

Nach dem Wahlsieg Obamas wird auch die Mondstation gebaut

Eine ständig bemannte Station auf der Mondrückseite (weil man von da aus mehr sieht und leichter wegfliegen kann). Die Nasa hat konkrete Pläne dafür, allerdings mit der Veröffentlichung bis nach dem Obama-Wahlsieg gewartet. „Nach dem Wahlsieg Obamas wird auch die Mondstation gebaut“ weiterlesen

Überlicht-Raumantrieb realistischer als angenommen

Zuerst die schlechte Nachricht: Es wird voraussichtlich noch sehr, sehr lange dauern, bis auch wirklich alle technischen Probleme mit dem 1994 vom mexikanischen Physiker Miguel Alcubierre konzipierten überlichtschnellen Raumantrieb gelöst sind. „Überlicht-Raumantrieb realistischer als angenommen“ weiterlesen

Der Mars ist voller Wasser

Ein Wissenschaftlerteam der University of New Mexico um Francis McCubbin untersuchte Meteoriten, also extraterrestrische Steinbrocken, die vom Mars stammen (kann man anhand der Zusammensetzung sagen) und fand, dass diese ebensoviel mineralisch gebundenes Wasser enthalten wie irdisches Gestein. Schlussfolgerung: Auf dem Mars gibt es sehr, sehr viel Wasser. Ungefähr so viel wie auf der Erde. Nur eben nicht an der Oberfläche, wie man sehen kann. Dann wäre das also auch geklärt. Einfach bohren. smithsonian, pic/cgi tuomas korpi

Ägyptische Studentin erfindet neuen Quanten-Raumantrieb

Die 19jährige Aisha Mustafa, Physikstudentin an der Universität im mittelägyptischen Sohag hat ihren quntenmechanischen Raumantrieb patentiert, der im Wesentlichen mit Hilfe des Casimir-Polder-Effekts arbeitet. „Ägyptische Studentin erfindet neuen Quanten-Raumantrieb“ weiterlesen